Rückblick auf das 4. Österreichische Sozialforum

Bernhard Gruber am 4. Österreichischen Sozialforum in St. Peter in der Au
Bernhard Gruber am 4. Österreichischen Sozialforum in St. Peter in der Au

Das 4. Österreichische Sozialforum war geprägt von der derzeitigen Finanzkrise, zahlreiche Vorträge und Workshops mit Referenten wie Tobias Plettenbacher von Timesozial, Veronika Spielbichler vom Unterguggenberger-Institut, oder Georg Pleger von der Tiroler Stunde fanden großes Interesse. Natürlich war auch Frithjof Bergmann mit seinem Modell für neue Arbeit ein guter Publikumsmagnet. Die Fülle an Vorträgen machte eine Entscheidung schwer, doch gab es auch zahlreiche Zuhörer beim Vortrag über Permakultur.

Ebenso wie die Weltsozialforen in Porto Alegre, Mumbai und Nairobi und die Europäischen Sozialforen in Florenz, Paris, London und Athen gehört auch das Österreichische Sozialforum (ASF – Austrian Social Forum) allen die an ihm teilnehmen. Alle die nach Alternativen für eine menschen- und umweltgerechtere Zukunft suchen, alle die sich für eine Überwindung von Krieg, Neoliberalismus, Sozialabbau, Hunger, Sexismus und Fremdenfeindlichkeit einsetzen wollen, waren eingeladen, das Sozialforum mitzugestalten, sofern sie sich mit den in der Charta von Porto Alegre verankerten Prinzipien des Prozesses einverstanden erklären. Besonders wichtig war die Akzeptanz unterschiedlicher Standpunkte, die internationale Solidarität sowie die kompromisslose Ablehnung von Krieg und Besatzung zur Durchsetzung politischer Ansprüche. EINE ANDERE WELT IST MÖGLICH

Bernhard Gruber, Veronika Spielbichler vom Unterguggenberger-Institut und Herbert Saufer vom Talente-Tauschkreis
Am ASF 2008: Bernhard Gruber, Veronika Spielbichler vom Unterguggenberger-Institut und Herbert Staufer vom Talente-Tauschkreis Der Krems-Taler

Die aktuelle Finanzkrise zeigt den dringenden politischen Handlungsbedarf, Änderungen am Finanzsystem durchzuführen. Anstatt reiner Symptombekämpfung fordern wir die Unterstützung neuer Geldsysteme auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene als Ergänzung zum bestehenden System, das auf rücksichtslose Gewinnmaximierung, Ausbeutung von Mensch und Natur und auf zerstörerischem Wachstumszwang beruht. Neue Geldformen sollten wertstabil, demokratisch und gemeinschaftsbildend sein und eine nachhaltige und solidarische Wirtschaftsweise fördern“ – so lautet die Zusammenfassung einer Petition an Österreichs politische Entscheidungsträger, welche die Initiative Neues Geld beim Österreichischen Sozialforum von 24. bis 26. Oktober 2008 erstmals öffentlich vorstellte und dafür auch gleich eine Reihe von UnterstützerInnen fand.

Petition Neues Geld

Vortrag Talente-Tauschkreis „Der Krems-Taler“

In Zusammenarbeit mit dem EZA Fachausschuss der Pfarre Neuhofen organisierte der Talente-Tauschkreis die Veranstaltung "Segen und Fluch des Geldes"
In Zusammenarbeit mit dem EZA Fachausschuss der Pfarre Neuhofen organisierte der Talente-Tauschkreis die Veranstaltung "Segen und Fluch des Geldes"

Gerne halte ich für Schulen, Institutionen, Vereine und Interessengemeinschaften einen Vortrag über unseren Talente-Tauschkreis „Der Krems-Taler“, je nach den Anforderungen, tagsüber oder auch am Abend.

Inhalt: Funktion, alternative zum Geldsystem, Ziele, Erfahrungsbericht

Kosten: auf Anfrage, Übernachtung und Verpflegung hat der Veranstalter zu tragen

Möglicher Veranstaltungstitel und Bewerbungstext:

Vom Talente-Tauschen in Neuhofen an der Krems

Vor über vier Jahren wurde in Neuhofen an der Krems der Talente-Tauschkreis „Der Krems-Taler“ ins Leben gerufen. Seither werden unter den über 50 Teilnehmern bargeldlos, Dienstleistungen und Waren getauscht. Der Permakultur-Designer Bernhard Gruber, seit beginn am Aufbau beteiligt, erzählt aus der Praxis des Talente-Tauschens. Primär ist der Krems-Taler ein Tauschkreis zur wiederbelebung der Nachbarschaftshilfe, er kann jedoch auch als eine gewisse Komplementärwährung zum Euro angesehen werden. Also eine Währung die auch in Krisenzeiten bestand hat.

Workshop – Geld und Alternativen

In Zusammenarbeit mit dem EZA Fachausschuss der Pfarre Neuhofen organisierte der Talente-Tauschkreis die Veranstaltung "Segen und Fluch des Geldes"
In Zusammenarbeit mit dem EZA Fachausschuss der Pfarre Neuhofen organisierte der Talente-Tauschkreis die Veranstaltung "Segen und Fluch des Geldes"

Gerne halte ich für Schulen, Institutionen, Vereine und Interessengemeinschaften einen Workshop zum Thema Geld mit Schwerpunkt der Talente-Tauschkreis „Der Krems-Taler“, je nach den Anforderungen, tagsüber oder auch am Abend.

Inhalt:Woher kommt unser Geld, Kurzfilm zum Thema Geld, der Versuch mit Schwundgeld in Wörgl, Funktion des Talente-Tauschkreise am Beispiel des „Krems-Talers“, alternative zum Geldsystem, Ziele, Erfahrungsbericht

Kosten: auf Anfrage, Übernachtung und Verpflegung hat der Veranstalter zu tragen

Möglicher Veranstaltungstitel und Bewerbungstext:

Komplementärwährungen und Tauschsysteme zur Belebung der Region

Gerade in dieser Zeit können wir die Auswüchse des Geldes sehr gut miterleben,  so gut sich Geld auch als unverderbliches Tauschmittel etabliert hat, steht auch die Fragen an, können wir gerechte alternativen zu diesem System schaffen. Weltweit sind in den letzten Jahren komplementäre Währungen, teilweise auch staatlich unterstützt entstanden. Viele haben als Vorbild den Versuch mit Schwundgeld in Wörgl, in der Zeit der letzten großen Wirtschaftskrise, den 1930er Jahren.

Der Permakultur-Designer Bernhard Gruber, seit beginn am Aufbau des Talente-Tauschkreises „Der Krems-Taler“ beteiligt, erzählt aus der Praxis des Talente-Tauschens. Vor über vier Jahren wurde in Neuhofen an der Krems dieser Talente-Tauschkreis ins Leben gerufen. Seither werden unter den über 50 Teilnehmern bargeldlos, Dienstleistungen und Waren getauscht. Primär ist der Krems-Taler ein Tauschkreis zur Wiederbelebung der Nachbarschaftshilfe, er kann jedoch auch als eine gewisse Komplementärwährung zum Euro angesehen werden. Also eine Währung die auch in Krisenzeiten bestand hat.