Wahre Kreislaufwirtschaft zum Angreifen

Alle organischen Küchenabfälle die nicht tierischen Ursprungs, oder verkocht sind, können in einer Wurmfarm von Würmern verarbeitet werden.

Neuerdings will uns die Wirtschaft, Kreislaufwirtschaft lehren, doch wo lernt man Kreislaufwirtschaft besser als im Garten?! Der eigene Gemüsegarten, ausgestattet mit Komposthaufen, Wurmfarm und Hühnertraktor, noch besser wäre gleich auch noch mit einer Komposttoilette, mit Holzkohle als Einstreu, hilft uns unsere eigene Kreislaufwirtschaft zu starten.

Ein wichtiges Permakultur-Prinzip sagt, produziere keinen Abfall, oder Abfall ist Ressource am falschen Ort! Im Garten gibt es auch keinen Abfall, alles was im Garten wächst, kann im Kreislauf gehalten werden, das heisst, unser gesundes Gemüse nährt unseren Körper und unseren Geist. Supermarktgemüse und – Salate sind meist leere Hüllen, es gibt zahlreiche Langzeitstudien, dass über die Jahre die Inhaltsstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente eklatant abgenommen haben, weil die Böden einfach müde sind und ihnen diese Inhaltsstoffe fehlen. Weiterlesen „Wahre Kreislaufwirtschaft zum Angreifen“

Solidarische-Ökonomie-Kongress 2013

Solidarische oekonomie kongressSolidarische-Ökonomie-Kongress 2013
22.-24. Februar 2013
An der Universität für Bodenkultur (BOKU) 1180 Wien

Bei Solidarischer Ökonomie handelt es sich um eine Form des Wirtschaftens, die, anders als die kapitalistische, nicht Geld und individuelles Gewinnstreben in den Mittelpunkt stellt, sondern das Wohlergehen der Menschen, sowie soziale, ökologische und kulturelle Nachhaltigkeit.

Vor dem Hintergrund der derzeitigen Krisensituation wird die Frage nach Alternativen immer drängender gestellt. Zugleich erleben wir eine Vielfalt an lebendigen globalisierungskritischen, Bewegungen und registrieren eine wachsende Anzahl an Projekten Solidarischer Ökonomie.

Aus diesem Grund wird es in Wien im Februar 2013, wie schon vier Jahre zuvor, einen mehrtägigen Kongress zu Solidarischer Ökonomie geben. Einige der Ziele dieses Kongresses sind: Aufzeigen von Projekten auf lokaler, regionaler und globaler Ebene Austausch, Auseinandersetzung und Vernetzung in Theorie und Praxis Motivation zur aktiven Mitarbeit in Sachen solidarischer Ökonomie.

www.solidarische-oekonomie.at

Rückblick Solidarische Ökonomie Kongress

Bernhard Gruber, Verein Perma-Norikum und Ing. Gerald Bauer, Permakultur Austria
Bernhard Gruber, Verein Perma-Norikum und Ing. Gerald Bauer, Permakultur Austria

Erfolgreich ist der internationale Kongress „Solidarische Ökonomie“ mit über 800 TeilnehmerInnen zu Ende gegangen. Dieser hat in Wien vom 20. – 22.2.2009 an der Universität für Bodenkultur stattgefunden. In über 120 Programmangeboten (mit workshops, Diskussionen, etc.) wurden Projekte, Unternehmen und Initiativen solidarischen Wirtschaftens vorgestellt, diskutiert und vernetzt. Ziel des Kongresses war es, eine Wirtschaft zu thematisieren, die auf gegenseitiger Unterstützung statt Konkurrenz beruht und die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt stellt. Entstanden ist der Kongress in einem offenen, partizipativen Prozess. Organisiert wurde er von Personen aus den verschiedenen sozialen Bewegungen. (Quelle: http://www.solidarische-oekonomie.at/)

Bernhard Gruber bei seinem Vortrag über Urbane Permakultur
Bernhard Gruber bei seinem Vortrag über Urbane Permakultur

Auch Bernhard Gruber leistete einen Beitrag mit zwei Vorträgen zum Themenkreis der Permakultur: „Alternativen zur Krise: Mit Permakultur und Subsistenz ein Leben in Fülle“ und „Bodenlos überleben in der Stadt mit Permakultur“. Beide Vorträge waren von sehr großem Interesse gekennzeichnet und regten zur Diskussion an.

Alternativen zur Krise: Mit Permakultur und Subsistenz ein Leben in Fülle

Lange Zeit wurde Permakultur in unseren Breiten zu einer reinen Wirtschaftsmethode in der Landwirtschaft verstümmelt. Die Permakultur bietet jedoch sehr gute, ökologisch tragfähige und ökonomisch nachhaltige Denkansätze für alle Lebensbereiche. Grundlegend gilt, wieder Experte/in über das eigene Leben zu werden und so auch selbstverantwortlich einen Teil zu seiner Ernährung selbst beizutragen.

Mehr als 70 interessierte Zuhörer bei "Bodenlos überleben in der Stadt"
Mehr als 70 interessierte Zuhörer bei "Bodenlos überleben in der Stadt"

Ziele sind: Ressourcen schonen, aktiver Naturschutz, hoher Selbstversorgungsgrad, Selbsteinschränkung, gerechtes Teilen, Regionalökonomien, alternative Währungssysteme, NEIN zu Atomkraft, NEIN zu Gentechnik, regionale-bio-saisonale-faire Ernährung, schließen unterbrochener Kreisläufe, Verwendung nachwachsender Rohstoffe, …

Bodenlos überleben in der Stadt mit Permakultur

Folgt der Finanzkrise eine Wirtschaftskrise, werden die Großstädte mit einer Bevölkerung über 10.000 Einwohner mit Versorgungsengpässen zu kämpfen haben. Wir sollten die derzeitige Krise nutzen und schauen, wo wir in unserem Umfeld etwas ändern können. Es gibt nahezu keine fruchttragenden Bäume mehr, immer mehr Boden wird versiegelt oder verbaut und so für Menschen schwer nutzbar gemacht. An diesem Punkt liefert die Permakultur sehr gute Möglichkeiten, Anbaufläche mit Hilfe von Vertikalen Gärten zu gewinnen.

Vortrag Vertikale Gärten – Urbane Permakultur

Salat-Ampel - ein kleiner vertikaler Garten für den Balkon
Salat-Ampel - ein kleiner vertikaler Garten für den Balkon

Gerne halte ich für Schulen, Institutionen, Vereine und Interessengemeinschaften einen Vortrag über Vertikale Gärten bzw. Urbane Permakultur, je nach den Anforderungen, tagsüber oder auch am Abend.

Inhalt: Möglichkeiten mit Permakultur in der Stadt, Bezugnahme auf Frithjof Bergmanns Vertikale Gärten im Themenbereich der Neuen Arbeit

Kosten: auf Anfrage, Übernachtung und Verpflegung hat der Veranstalter zu tragen

Möglicher Veranstaltungstitel und Bewerbungstext:

Bodenlos überleben in der Stadt mit Permakultur

Da wo die horizontale Fläche gering ist, gilt es sich Konzepte für die oft ungenützten vertikalen Flächen einfallen zu lassen. Grundsätzlich gibt es in der Permakultur zwei Idealsysteme, der Waldgarten, dem Regenwald mit seinen einzelnen Stockwerken nachempfunden und der Teich. Beide sind 3-Dimensionale Systeme . Der Permakultur-Designer Bernhard Gruber wird eine Einführung zu diesem Thema halten.