Kostenloser Workshop Strohballenhausbau in Oberösterreich

Einfaches Strohballen-Rundhaus als Lagerraum für unsere Ernte und Abstellraum für Werkzeug ...
Einfaches Strohballen-Rundhaus als multifunktionale Bienenhütte

Workshop Strohballenhausbau
4. bis 9. April 2016
4622 Eggendorf im Traunkreis
Oberösterreich

Es gibt nicht nur beim Bau eines Strohballenhauses viel zu lernen, sondern auch beim Abbau eines solchen Bauwerkes, diese Gelegenheit gibt es in dieser Woche am Permakultur-Projekt Einjoch in Eggendorf im Traunkreis / Oberösterreich.

Flaschenwand am Strohballenrundhaus
Flaschenwand am Strohballenrundhaus

… 4 Jahr Behördenstreitigkeiten sind genug, da sich nach längerer Suche auch kein passender Käufer für mein Strohballenrundhaus gefunden hat, habe ich geplant es abzubauen und nach behördlicher Genehmigung am Permakultur-Projekt Weberhäusl in Wels wieder aufzubauen. Der Wiederaufbau ist für den Sommer 2016 geplant.

Lehmputz am Strohballenrundhaus
Lehmputz am Strohballenrundhaus

Der Workshop ist zwar kostenlos, sicher aber nicht umsonst, es gibt für Strohballenhaus-Interessierte viel zu lernen. Der Abbau des Strohballenhauses bietet die einmalige Gelegenheit viel über Lehmbau, Strohballenbau und verschiedenste Techniken wie Flaschenwände und Cordwood zu lernen.

Strohballenbau erste WocheDie ersten Schritte werden sein, Flaschenwände und Strohballenwände zu entfernen. Es folgt die Demontage des Mandala-Daches und der gesamten Holzständerkonstruktion. Der Großteil des Bauwerkes soll wiederverwendet werden.

Maximale Teilnehmerzahl 5 Personen, bitte ein kurzes Motivationsschreiben schicken!

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos, die Anmeldung jedoch verbindlich!

Arbeitskleidung für alle Wetterlagen erforderlich!

Das war die Lehmbauwoche 2015

Flaschenwand am Strohballenrundhaus
Flaschenwand am Strohballenrundhaus

Bei der Lehmbauwoche 2015 wurde zum Einstieg um sich mit dem Material Lehm vertraut zu machen gemeinsam urzeitlich Getöpfer. Am Folgetag wurde gemeinsam ein Brotbackofen aus einer Lehm-Sand-Stroh-Mischung gebaut. An den weiteren Tagen wurde am Strohballenrunhaus weitergearbeitet.

In den nächsten Wochen gibt es noch ein paar Brotbackofen Bauworkshops in der Steiermark und in Salzburg.

Vom 9. bis 23. August gibt es einen Permakultur-Designzertifikatskurs bei dem auch ein Brotbackofen gebaut wird.

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Details zur Lehmbauwoch im Wald-Wasser-Garten Einjoch

Cordwoodelement entstanden bei der Lehmbauwoche 2014
Cordwoodelement entstanden bei der Lehmbauwoche 2014

Details zur Lehmbauwoch im Wald-Wasser-Garten Einjoch
4622 Eggendorf im Traunkreis / OÖ

Beim Lehmbauworkshop vom 15. bis 19. Juni 2015 werden wir am ersten Tag mit einer Vorstellrunde und einer Besichtigung der Anlage starten. (wir starten am 15. Juni um 9.00 Uhr – bitte pünktlich erscheinen, Anreise ist am Vortag möglich!) als einfachen Einstieg ins Thema mit dem Material Ton „urzeitlich“ töpfern, einfache Fingerschalten und Figuren herstellen, die dann getrocknet und später im Grubenbrand gebrannt werden. Wir werden verschiedene Mischungen für verschiedene Anwendungen
herstellen.

Um mit dem Material Ton vertraut zu werden, werden wir einfache Fingerschalen formen und nach dem Trocknen brennen
Um mit dem Material Ton vertraut zu werden, werden wir einfache Fingerschalen formen und nach dem Trocknen brennen

Wir werden thematisch über die verschiedenen Bauformen von Strohballenhäusern, Lehmhäusern, Stampflehmbau, Lehmleichtbau, Adobe und Earthships sprechen und in den Folgetagen auch am Strohballenrundhaus arbeiten, weitere Putzschichten auftragen, Flaschenfenster bauen, …

Einzelne Abschnitte im Garten wurden von Unkraut befreit und gut gemulcht
Einzelne Abschnitte im Garten wurden von Unkraut befreit und gut gemulcht

Zwischendurch bieten sich Themen wie Terra Preta, Komposttoilette, Wildkräuter verkochen, Heilpflanzen aus dem Garten und der Wildnis , Morgensport mit Sense und Sichel und vieles mehr an.

Arbeiten mit Lehm bereitet Freude
Arbeiten mit Lehm bereitet Freude

Wie angegeben starten wir am ersten Tag um 9.00 Uhr, an den Folgetagen werden wir um 8.00 Uhr beginnen, für die Mittagspause sind 1,5 Stunden geplant und am Abend werden wir bis 17.00 Uhr werken. Zwischendurch bleibt auch immer Zeit um im Naturteich oder im angrenzenden Bach zu baden.

Auch aus Einwegflaschen soll im Strohballen-Bauworkshop Mauerwerk errichtet werden
Auch aus Einwegflaschen soll im Strohballen-Bauworkshop Mauerwerk errichtet werden

Mittags und Abends wird gemeinsam am Solarkocher oder Lagerfeuer gekocht, das was von den Teilnehmern des Workshops mitgebracht wird und auch das was der Waldgarten hergibt! Alternativ gibt es zwischendurch auch die Möglichkeit die Pizzaria im Ort zu besuchen. Ausklang am Abend am Lagerfeuer.

Lehmputz am Strohballenrundhaus
Lehmputz am Strohballenrundhaus

Mitzubringen sind Notizblock, Schreibzeug, Regenbekleidung, Gummistifel, Arbeitskleidung, Taschenlampe, Schlafsack, Unterlagsmatte, Zelt, Musikinstrumente. Und alles was für das eigene Wohlbefinden sonst noch so benötigt wird!

Anreise:
https://permakultur.wordpress.com/bernhard-gruber/anfrahrtsbeschreibung-wald-wasser-garten-einjoch/


Anmeldung für Interessenten ist noch möglich

Strohballen-Rundhaus dritte Woche

Projektteilnahme Ke Nako Afrika – Afrika jetzt!

Projektwochen „Ke Nako Afrika – Afrika jetzt!“ in Langenlois

Bernhard Gruber wurde vom Verein vidc eingeladen, sich künstlerisch an den Projektwochen im Rahmen „Ke Nako Afrika – Afrika jetzt!“ zu beteiligen. Gemeinsam mit der Gartenbaufachschule in Langenlois wurden einfache Brotbacköfen nach afrikanischem Vorbild gebaut. Auch ein Vertikaler Garten wurde gemeinsam nach dem Vorbild Südafrikanischer Gemeinschaftsgartenprojekte errichtet.

Im Kindergarten von Langenlois, errichtete Bernhard Gruber in Zusammenarbeit mit der Maurerberufsschule ein Rundhaus nach dem Vorbild der Dinka im Südsudan. Diese traditionelle Bauform ist in der oberen Nilregion nach wie vor zu finden. Berhard Gruber hatte bei seiner Projektreise unter anderem die Gelegenheit in einem solchen Haus zu wohnen.

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Die Austrian Development Agency (ADA) gemeinsam mit dem Wiener Institut für Internationalen Dialog und Zusammenarbeit (vidc) und der Afrika Vernetzungsplattform, einer Allianz von afrikanischen Communities in Österreich, richtete noch vor dem Start der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika 2010 mit „Ke Nako Afrika – Afrika jetzt!“ die volle Aufmerksamkeit auf Afrika.

Vorbild für den Workshop mit der Gartenbaufachschule in Langenlois, ein Brotbackofen wie wir ihn aus früheren Zeiten kennen, im Sudan nach wie vor im Einsatz
Vorbild für den Workshop mit der Gartenbaufachschule in Langenlois, ein Brotbackofen wie wir ihn aus früheren Zeiten kennen, im Sudan nach wie vor im Einsatz

Die Initiative umfasste eine umfangreiche Veranstaltungs- und Aktionsreihe in ganz Österreich. Sie zeigte bis zum Ende der Fußball-WM die Vielfalt des afrikanischen Kontinents und leistete einen Beitrag dazu, das gängige Afrika-Bild zu hinterfragen und zu erweitern. „Südafrika wird als erstes afrikanisches WM-Gastgeberland im Zentrum des sportlichen und populären Interesses stehen. Mit Ke Nako Afrika – Afrika jetzt! wurde die Gelegenheit genutzt, die sich durch dieses Großereignis bot. Ke Nako, ein Begriff aus der Sotho-Sprache, bedeutet „Es ist Zeit“ – und das war für die Veranstalter und alle Beteiligten ein wichtiges Stichwort: Auch in Österreich ist es höchste Zeit, den Blick auf Afrika zu überdenken.

Vertikaler Gärten findet man in verschiedentsten Formen in Gemeinschaftsgartenprojekten und auch in Privatgärten in Afrika
Vertikaler Gärten findet man in verschiedentsten Formen in Gemeinschaftsgartenprojekten und auch in Privatgärten in Afrika

Welches Bild haben wir im Kopf, wenn wir an Afrika denken? Noch immer wird Afrika als Kontinent der Krisen und Katastrophen gesehen. Kaum ein anderer Begriff wurde in den vergangenen Jahrzehnten so sehr zum Synonym für grenzenloses Elend wie „Afrika“. Negative Stereotypen dominieren in der Öffentlichkeit, und Afrikanerinnen und Afrikaner werden bestenfalls in der Opferrolle wahrgenommen. Wichtiges Ziel dieser von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit geförderten Initiative ist es daher, positive und differenzierte Seiten Afrikas zu zeigen – und vor allem das Bild in unseren Köpfen zu hinterfragen und zu erweitern.

Rundhaus der Dinka im Südsudan. Lehmhäuser haben eine durchschnittliche Temperaturschankung von 4°C im Gegensatz zu Betonwänden von 14°C
Rundhaus der Dinka im Südsudan. Lehmhäuser haben eine durchschnittliche Temperaturschankung von 4°C im Gegensatz zu Betonwänden von 14°C

Das Programm von Ke Nako Afrika – Afrika jetzt! umfasste österreichweite Aktionen und Veranstaltungen von Bildungs-, Kultur- und zivilgesellschaftlichen Organisationen und reicht von Aktionen für Schulen über Diskurse und Dialogangebote bis hin zu Konzerten, Medienprojekten, Musikprogrammen und künstlerischen Interventionen im öffentlichen Raum. „Das vidc versteht sich bei dieser großangelegten Initiative als Kontakt- und Koordinationsstelle.