Nächste Waldgarten-Termine

Bernhard Gruber, Permakultur-Aktivist und Buchautor

Liebe Waldgarten-Insteressierte!

Auf Grund des großen Interesses bei unseren letzten öffentlich zugänglichen Führungen, werden wir noch einen Termin zur Besichtigung anbieten!

Unser 30 jähriger Waldgarten in Wels, kann wieder am 6. September 2020, um 10.00 Uhr bei einem geführten Rundgang besichtigt werden und unser fast 10 jähriger Waldgarten in Eggendorf im Traunkreis, kann am 6. September, um 18.00 Uhr bei einem geführten Rundgang besichtigt werden.

Ich bitte euch je nach Wetterlage, gefüllte Trinkflaschen und Sonnen- oder Regenschutz mitzubringen.
Bitte Hund zu Hause lassen!

Einzelberatungen und Führungen am jeweiligen Gelände sind auf Anfrage auch außerhalb dieser Termine möglich.

Unser Waldgarten-Symposium in Wels, findet von 22. bis 24. Mai 2021 statt. Zuvor gibt es im Frühjahr noch den Permakultur&Waldgarten Praxislehrgang und im Sommer, den Permakultur-Planungslehrgang.

Euer

Bernhard Gruber
Präsident Österreichisches Waldgarten-Institut

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Stimme für unser Bild beim Foto-Wettbewerb!

Nicht nur die Honigbiene braucht eine Lobby, sondern auch Permakultur und der essbare Waldgarten, denn er ist die einzige Chance wie wir einer Klimakathastrophe in Europa entgegenwirken können. Agrar-Monokultur-Betriebe gefärden auch deine Zukunft und die deiner Kinder! Landwirtschaft so wie wir sie kennen ist nicht enkeltauglich! Dauerkulturen wie Waldgärten schaffen Klimapuffer und sind klimatischen Herausforderungen gegenüber resilient. Der Boden wird nicht gewendet, Abfälle werden im Kreislauf gehalten, Boden wird aufgebaut. Eine große Biodiversität deckt unseren Tisch!

Wir pflanzen essbare Waldgärten und tragen die Idee in die Welt hinaus!

Unterstütze beim Voting unser Bild mit deiner Stimme, mit essbaren Waldgärten weltweit, erreichen wir die Sustainable Development Goals! Wir pflanzen essbare Waldgärten und tragen diese Idee in die Welt hinaus, um unsere Böden und das Klima zu schützen!

Zweites Modul im Zeichen von Methodik im Permakultur-Design

Zweites Modul im Zeichen von Methodik im Permakultur-Design

Planen und Gestalten nach Mustern der Natur, ein einfaches Permakultur-Design mit Stock und Stein
Planen und Gestalten nach Mustern der Natur, ein einfaches Permakultur-Design mit Stock und Stein

Die vergangenen Tage, vom 20. bis 22. April fand am Permakultur-Projekt „Einjoch“ in Eggendorf im Traunkreis das zweite Modul des Permakultur-Designkurses in der Kleingruppe statt. Themen waren Permakultur-Prinzipien und Methodik im Permakultur-Design, des Einfluss des Klimas und Bäume im Permakultur-Design, wie auch Planen und Gestalten nach Mustern der Natur.

Die neue horizontale Wurmfarm
Die neue horizontale Wurmfarm

Gemeinsam wurde aus einer alten Badewanne, Palettenholz und anderen Abfällen eine horizontale Wurmfarm gebaut. In der Wurmfarm werden nicht nur Organische Abfälle von den Würmern zu hochwertiger Erde umgewandelt, es wird auch Wurmtee produziert, der verdünnt als Bio-Dünger verwendet werden kann. In der Wurmfarm vermehren sich die Würmer auch sehr gerne und können dann zum Beimpfen des Kompostes, als Hühnerfutter oder auch als Fischfutter verwendet werden.

Die drei Schwestern - Mais / Bohne / Kürbis werden gepflanzt
Die drei Schwestern – Mais / Bohne / Kürbis werden gepflanzt

Am Mandala-Garten wurden weitere Flächen vorbereitet, gemulcht und mit extensiven Gemüse wie mit ewigem Kohl und Winterheckenzwiebel bepflanzt. Auf einer weiter entfernten Fläche wurden Feldfrüchte wie Mais, Bohne und Kürbis – die sogenannten drei Schwestern angebaut: Der Mais gibt der Bohne die Rankhilfe, die Bohne unterstützt Mais und Kürbis mit Stickstoff. Der Kürbis wiederum schützt den Boden vor zu starker Austrocknung oder auch Erosion.

Das von Hühnern beheizte Gewächshaus im Permakltur-Projekt Weberhäusl am Stadtrand von Wels
Das von Hühnern beheizte Gewächshaus im Permakltur-Projekt Weberhäusl am Stadtrand von Wels

Am Dienstag Abend wurde gemeinsam ein Vortrag von Michael Machatscheck, dem Autor des Buches „Nahrhafte Landschaft“ und einiger weiterer interessanten Bücher, zum Thema eßbare Bäume, in der Gärtnerei Schützenhofer in Rohr im Kremstal besucht. Zuvor gab es noch die Gelegenheit den schönen und gut beschilderten Kräutergarten zu besichtigen. Das zweite Modul fand seinen Ausklang mit einem Besuch des Waldgarten von Hans Hermann Gruber, der über 20 Jahre alt ist und ein Kleinod in der Agrar- und Industriewüste der ehemaligen Welser Heidelandschaft darstellt.

Den nächsten Permakultur-Designkurs für Interessierte gibts im Sommer 2015

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Nach 4 Jahren Pause wieder Permakultur-Kurs in Wels

Gruppenfoto beim Zertifikatskurs im Sommer 09 in Wels
Gruppenfoto beim Zertifikatskurs im Sommer 09 in Wels

Nach 4 Jahren Pause wieder Permakultur-Designzertifikatskurs in Wels

In den frühen 1990er Jahren begann Hans Hermann Gruber einen Teil der seit Generationen im Familienbesitz befindlichen Kleinstlandwirtschaft „Weberhäusl“, nach den Prinzipien der Permakultur zu gestalten. Der kleine Bauernhof am Stadtrand von Wels wurde zum biologischen Kleinod in der Agrarindustriewüste der ehemaligen Welser Heide und stellt mittlerweile eines der letzten Biotope für eine große Biodiversität dar.

Die drei Schwestern - eine Gilde oder Pflanzgemeinschaft
Die drei Schwestern – eine Gilde oder Pflanzgemeinschaft

Das Permakultur-Projekt Weberhäusl mit seinem ca. 5.000 m² großen und über 20 Jahre alten Waldgarten war bereits 2007 Austragungsort für einen internationalen Permakultur-Designzertifikatskurs mit dem Austro-Neuseeländer Joe Polaischer. Zu dem Teilnehmer aus Österreich, Deutschland, Schweiz und Ungarn anreisten. In Folge gab es zwei weitere Kurse mit zahlreichen Teilnehmern. Nach 4 Jahren Pause soll es im Sommer 2015 wieder die Gelegenheit geben, vor Ort einen Permakultur-Designzertifikatskurs zu besuchen.

Termin: 9. bis 23. August 2015

Die Anmeldung zu diesem Lehrgang ist bereits jetzt möglich, weitere Details

Buchverpackung avanciert zum Kunstprojekt

Permakultur Buch
Altpapier wird zum Verpackungsmaterial des Buches „Die kleine Permakultur-Fibel“ von Bernhard Gruber

Buchverpackung avanciert zum Kunstprojekt

Um mein Buch “ Die kleine Permakultur-Fibel “ für den Leser kostengünstig versenden zu können, suchte ich eine umweltschonende Möglichkeit. Da schreib ich ein Permakultur-Buch, lasse es in Österreich auf Recycling-Papier drucken, verzichte auf Beschichtungen und auf die Zelufanierung und soll dann das Buch in ein Noppenkuvert stecken?!

Die Aufgabenstellung: Ein Buch dass ein Plädoyer für einen zukunftsfähigen Lebensstil sein soll, energie-, CO²- und allgemein Rohstoffschonend verpacken.
Die Aufgabenstellung: Ein Buch dass ein Plädoyer für einen zukunftsfähigen Lebensstil sein soll, energie-, CO²- und allgemein Rohstoffschonend verpacken.

Auch wenn ich irgendeine umweltschonende Verpackung genommen hätte, so würde ich immer noch Müll produzieren, so kam ich dann nach einer ergebnislosen Suche zum naheliegenden Entschluß, das Buch kurzerhand in Altpapier zu verpacken. Da sitzt man dann bei Tisch, hat einen Stapel Altpapier vor sich und denkt sich, irgendwie könnte es mehr sein, Bilder die sprechen, Botschaften senden, oder auch ein Gesamtbild das in alle Winde zerstreut wird.

Mit diesem Buch möchte ich einen einfachen Einstieg für interessierte Menschen ins Thema Permakultur bieten. Es soll keine wissenschaftliche Abhandlung sein, es soll vielmehr animieren, sich in Folge mit einzelnen Themen näher auseinander zu setzen. Weitere Infos zum Buch.