Mandala-Garten – ein praktisches Permakultur Element

Permakultur beschränkt sich nicht nur auf Garten oder Landwirtschaft. Dahinter steckt ein komplexes, lebendiges System, für viele  auch ein Lebensstil. Permakultur steht für ein ressourcenschonendes Arbeiten im Einklang mit den natürlichen Abläufen und für einen möglichst geschlossenen Betriebskreislauf mit hohem Selbstversorgungsgrad.  Viele Elemente aus der Permakultur nutzen nicht nur dem Menschen, sie bieten auch einen wertvollen Lebensraum für Fauna und Flora, z. B.  Teiche, Trockensteinmauern, Wildfruchthecken u. v. m.

Ein Mandala Garten vereint in sich verschiedene Permakultur Elemente, wie auch sonst liegt der Schwerpunkt bei Mehrjährigen Früchten
Ein Mandala Garten vereint in sich verschiedene Permakultur Elemente, wie auch sonst liegt der Schwerpunkt bei Mehrjährigen Früchten

Nach dem Vorbild der Natur entwofen wir Schritt für Schritt ein kreisrunder Garten mit Schlüssellochpfaden angelegt. Dabei kommen verschiedene Naturmaterialien zum Einsatz, wie sie auf jedem Hof vorkommen, wie Natursteine, Holz, Weidengeflecht,….
Den Mittelpunkt des Mitteleuropäischen Mandalas bildet eine kleine Kräuterschnecke. Ein Wegsystem mit Schlüssellöchern führt durch das Mandala. Beete werden mit Steinen oder geflochtenen Weidenrabatten abgegrenzt. Außen wird eine kleine Hecke aus Beerensträuchern gepflanzt, welche das extensive Gemüse schützt. In jedem Segment werden auch Bohnentipis als Rankhilfe errichtet.

Vom Schlüssellochpfad aus werden die Beete bepflanzt und beerntet, so ist darauf zu achten, das die Pflanzen die täglich oder mehrfach wöchentlich geerntet werden in den vorderen Reihen stehen. Knollengewächse wie Kartoff, die auf einmal abgeerntet werden können auch schon außer Reichweite stehen. Der äußere Ring ist mit Beerensträuchern wie Heidelbeere, Moosbeere, Preiselbeere, Jostabeere, Apfelbeere, Stachelbeere, Johannisbeere und Gojibeere bepflanzt.

Erste Führung durch die Homegarden am Kilimanjaro

Auf Grund eines Berichtes über die Homegarden der Chagga am Fuße des Kilimanjaro nahm die Leiterin der Volkshochschule Bad Sobernheim (nahe Frankfurt am Main), Frau Simone Kehl betreffend einer möglichen Exkursion im Rahmen einer Studienreise durch Tansania mit mir Kontakt auf. Wie es der Zufall wollte viel der Exkursionstermin auf den ersten Kurstag unseres Permakultur-Designzertifikatskurs. Da Aloyce Massawe auch Kursteilnehmer war und gerade der erste Tag im Kurs sehr wichtig ist sprang ich für ihn ein. Da ich ja schon ein paar Vorträge über die Homegarden der Chagga gehalten hatte, viel es mir natürlich nicht schwer die Studienreisenden zwei Stunden durch das Gelände von Aloyce Massawes und Baltazar Munishis Farm zu führen.

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Wer gerne ein Arbeitspraktikum oder einfach nur seinen Urlaub auf einer kleinen Farm am Fuß des Kilimanjaro verbringen möchte, kann gerne von mir weitere Informationen und den Kontakt bekommen.