Stundenplan ausgearbeitet

Bernhard Gruber beschäftigt sich wie sein Vater seit einigen Jahren intensiv mit dem Thema Waldgarten
Bernhard Gruber beschäftigt sich wie sein Vater seit einigen Jahren intensiv mit dem Thema Waldgarten

Nach einem turbolenten Frühjahr hab ich es endlich geschafft, mir über den Ablauf des 72h Permakultur-Designzertifikatskurses am Permakultur-Projekt Weberhäusl in Wels / OÖ gedanken zu machen – der Stundenplan ist fertig!

Exkursion im Waldgarten von Hans Hermann Gruber
Exkursion im Waldgarten von Hans Hermann Gruber

Meine Permakultur-Designzertifikatskurse sind in der deutschsprachigen Permakultur-Scene als sehr praxisorientiert bekannt und so möchte ich natürlich auch bei diesem wieder ein reichhaltiges Programm bieten. Neben den theoretischen Themenbereichen aus dem Buch „Permaculture – A Designers Manual“ von Bill Mollison möchte ich auch wieder eine praktische Elemente wie Komposttoilette, Wurmfarm oder Solartrockner bauen.

Gekocht wird über dem Feuer
Gekocht wird über dem Feuer

Es soll auch einen „wilden“ Tag – so wie die Teilnehmer der Permakultur-Designkurse in Modulen es kennen – im Permakultur-Projekt Wald-Wasser-Garten Einjoch in Eggendorf im Traunkreis geben. An diesem Tag wird über dem Feuer gekocht was wir im Waldgarten finden! … essen kann man viel – doch wer tuts dann wirklich?!

Jeder Kursteilnehmer plant im Rahmen des Permakultur-Designzertifikatskurses sein eigenes Projekt und präsentiert es zum Abschluss öffentlich vor den anderen Kursteilnehmern und Interessierten.

Wer sich noch spontan zur Teilnahme entschließt, sendet mir bitte umgehend seinen Lebenslauf und ein Motivationsschreiben an bernhard.gruber2@gmx.net
Alle weiteren Details zum Permakultur-Designzertifikatskurs
Stundenplan Permakultur-Designkurs Sommer 2015

Rückblick Solidarische Ökonomie Kongress

Bernhard Gruber, Verein Perma-Norikum und Ing. Gerald Bauer, Permakultur Austria
Bernhard Gruber, Verein Perma-Norikum und Ing. Gerald Bauer, Permakultur Austria

Erfolgreich ist der internationale Kongress „Solidarische Ökonomie“ mit über 800 TeilnehmerInnen zu Ende gegangen. Dieser hat in Wien vom 20. – 22.2.2009 an der Universität für Bodenkultur stattgefunden. In über 120 Programmangeboten (mit workshops, Diskussionen, etc.) wurden Projekte, Unternehmen und Initiativen solidarischen Wirtschaftens vorgestellt, diskutiert und vernetzt. Ziel des Kongresses war es, eine Wirtschaft zu thematisieren, die auf gegenseitiger Unterstützung statt Konkurrenz beruht und die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt stellt. Entstanden ist der Kongress in einem offenen, partizipativen Prozess. Organisiert wurde er von Personen aus den verschiedenen sozialen Bewegungen. (Quelle: http://www.solidarische-oekonomie.at/)

Bernhard Gruber bei seinem Vortrag über Urbane Permakultur
Bernhard Gruber bei seinem Vortrag über Urbane Permakultur

Auch Bernhard Gruber leistete einen Beitrag mit zwei Vorträgen zum Themenkreis der Permakultur: „Alternativen zur Krise: Mit Permakultur und Subsistenz ein Leben in Fülle“ und „Bodenlos überleben in der Stadt mit Permakultur“. Beide Vorträge waren von sehr großem Interesse gekennzeichnet und regten zur Diskussion an.

Alternativen zur Krise: Mit Permakultur und Subsistenz ein Leben in Fülle

Lange Zeit wurde Permakultur in unseren Breiten zu einer reinen Wirtschaftsmethode in der Landwirtschaft verstümmelt. Die Permakultur bietet jedoch sehr gute, ökologisch tragfähige und ökonomisch nachhaltige Denkansätze für alle Lebensbereiche. Grundlegend gilt, wieder Experte/in über das eigene Leben zu werden und so auch selbstverantwortlich einen Teil zu seiner Ernährung selbst beizutragen.

Mehr als 70 interessierte Zuhörer bei "Bodenlos überleben in der Stadt"
Mehr als 70 interessierte Zuhörer bei "Bodenlos überleben in der Stadt"

Ziele sind: Ressourcen schonen, aktiver Naturschutz, hoher Selbstversorgungsgrad, Selbsteinschränkung, gerechtes Teilen, Regionalökonomien, alternative Währungssysteme, NEIN zu Atomkraft, NEIN zu Gentechnik, regionale-bio-saisonale-faire Ernährung, schließen unterbrochener Kreisläufe, Verwendung nachwachsender Rohstoffe, …

Bodenlos überleben in der Stadt mit Permakultur

Folgt der Finanzkrise eine Wirtschaftskrise, werden die Großstädte mit einer Bevölkerung über 10.000 Einwohner mit Versorgungsengpässen zu kämpfen haben. Wir sollten die derzeitige Krise nutzen und schauen, wo wir in unserem Umfeld etwas ändern können. Es gibt nahezu keine fruchttragenden Bäume mehr, immer mehr Boden wird versiegelt oder verbaut und so für Menschen schwer nutzbar gemacht. An diesem Punkt liefert die Permakultur sehr gute Möglichkeiten, Anbaufläche mit Hilfe von Vertikalen Gärten zu gewinnen.

Einführungs-Vortrag Permakultur

Permakultur-Vortrag mit Bernhard Gruber, am 4. Österreichischen Sozialforum in St. Peter in der Au
Permakultur-Vortrag mit Bernhard Gruber, am 4. Österreichischen Sozialforum in St. Peter in der Au

Gerne halte ich für Schulen, Institutionen, Vereine und Interessengemeinschaften einen Einführungs-Vortrag in die Permakultur, je nach den Anforderungen, tagsüber oder auch am Abend.

Inhalt: Geschichte, Definition, Ethik, Gestaltungsprinzipien der Permakultur, einfache Beispiele

Kosten: auf Anfrage, Übernachtung und Verpflegung hat der Veranstalter zu tragen

Möglicher Veranstaltungstitel und Bewerbungstext:

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer …

eine Kräuterspirale keine Permakultur

Weg in eine dauerhafte, ökologische und soziale Zukunft

Permakultur ist nicht nur ein Planungssystem das sich auf den Garten oder die Landwirtschaft beschränkt, dahinter steckt ein komplexes, lebendiges System, für viele auch ein Lebensstil. Ohne permanente Kultur kann keine Gesellschaft überleben. Ziel ist es ökologisch intakte und wirtschaftlich tragfähige Systeme zu schaffen die ihren eigenen Bedarf decken, weder ausbeuten noch verschmutzen und auf lange Sicht nachhaltig sind. Dieses System ist für die Versorgung von Stadt und Land gedacht. Dazu dient auch die kleinste praktisch nutzbare Fläche. Der Permakultur-Designer Bernhard Gruber gibt Ihnen einen Einblick in die Ethik und Geschichte der Permakultur. Anhand von einfachen Beispielen wird er erläutern, was jeder einzelne beitragen kann. Im Anschluss an den Vortrag steht er noch gerne für Ihre fragen bereit.

Bernhard Gruber lebt in Neuhofen an der Krems und ist selbst auf einer Kleinstlandwirtschaft, welche seit Anfang der 90er Jahre nach den Prinzipien der Permakultur bewirtschaftet wird aufgewachsen. Nach der allgemeinen Schulpflicht, Ausbildung an der Fachschule für Getreidewirtschaft, im Anschluss technische Ausbildung und nebenbei Abendschule für Werbedesign. Seither war er tätig als Konstrukteur, Planer und Werbedesigner. Im Juli 2005 erhielt er das internationale Permakultur-Zertifikat am Ökozentrum Klosterneustift, Vahrn / Südtirol

Bild zum Bewerben der Veranstaltung:

Kraeuterspirale

Wochenend-Seminar Permakultur

Mehr als 70 interessierte Zuhörer bei "Bodenlos überleben in der Stadt"
Mehr als 70 interessierte Zuhörer bei "Bodenlos überleben in der Stadt"

Gerne halte ich für Schulen, Institutionen, Vereine und Interessengemeinschaften ein Wochenend-Seminar.

Möglicher Seminar-Ablauf:

Freitag:

16.00 bis 17.30 Uhr: Vorstellung Teilnehmer im Rahmen eines World-Cafés
19.00 bis 21.30 Uhr: Einstieg ins Thema mit einem Kurzfilm, Geschichte, Definition, Ethik und Gestaltungsprinzipien

Samstag:

8.00 bis 12.00 Uhr: Morgenrunde, einfacher Backofen aus Lehm wird gebaut
13.30 bis 17.00 Uhr: Backofenbau wird fortgesetzt
18.30 bis 21.00 Uhr: Kurzfilm zum Thema Geld, Vortrag Alternative Währungssysteme

Sonntag:

8.00 bis 12.00 Uhr: Morgenrunde, Zonierung, Sektoren und Beispiele für Angewandte Permakultur
13.00 bis 16.00 Uhr: Backofenbau wird fortgesetzt, Abschluss-Runde

Kosten: auf Anfrage, Übernachtung und Verpflegung hat der Veranstalter zu tragen

Einführungs-Seminar Permakultur ganztags

Mehr als 70 interessierte Zuhörer bei "Bodenlos überleben in der Stadt"
Mehr als 70 interessierte Zuhörer bei "Bodenlos überleben in der Stadt"

Gerne halte ich für Schulen, Institutionen, Vereine und Interessengemeinschaften ein Einführungs-Seminar in die Permakultur, auch ganztags.

Inhalt: Vorstellung Teilnehmer im Rahmen eines World-Cafés, Einstieg ins Thema mit kurzem Film, Geschichte, Definition, Ethik, Gestaltungsprinzipien der Permakultur, Zonierung, Sektoren und Beispiele für Angewandte Permakultur

Kosten: auf Anfrage, Übernachtung und Verpflegung hat der Veranstalter zu tragen

Einführungs-Seminar Permakultur halbtags

Permakultur-Vortrag mit Bernhard Gruber, am 4. Österreichischen Sozialforum in St. Peter in der Au
Permakultur-Vortrag mit Bernhard Gruber, am 4. Österreichischen Sozialforum in St. Peter in der Au

Gerne halte ich für Schulen, Institutionen, Vereine und Interessengemeinschaften ein Einführungs-Seminar in die Permakultur, auch halbtags.

Inhalt: Vorstellung Teilnehmer, Einstieg ins Thema mit einem kurzem Film, Geschichte, Definition, Ethik, Gestaltungsprinzipien der Permakultur, Permakultur und Beispiele für Angewandte Permakultur

Kosten: auf Anfrage, Übernachtung und Verpflegung hat der Veranstalter zu tragen

Vortrag Vertikale Gärten – Urbane Permakultur

Salat-Ampel - ein kleiner vertikaler Garten für den Balkon
Salat-Ampel - ein kleiner vertikaler Garten für den Balkon

Gerne halte ich für Schulen, Institutionen, Vereine und Interessengemeinschaften einen Vortrag über Vertikale Gärten bzw. Urbane Permakultur, je nach den Anforderungen, tagsüber oder auch am Abend.

Inhalt: Möglichkeiten mit Permakultur in der Stadt, Bezugnahme auf Frithjof Bergmanns Vertikale Gärten im Themenbereich der Neuen Arbeit

Kosten: auf Anfrage, Übernachtung und Verpflegung hat der Veranstalter zu tragen

Möglicher Veranstaltungstitel und Bewerbungstext:

Bodenlos überleben in der Stadt mit Permakultur

Da wo die horizontale Fläche gering ist, gilt es sich Konzepte für die oft ungenützten vertikalen Flächen einfallen zu lassen. Grundsätzlich gibt es in der Permakultur zwei Idealsysteme, der Waldgarten, dem Regenwald mit seinen einzelnen Stockwerken nachempfunden und der Teich. Beide sind 3-Dimensionale Systeme . Der Permakultur-Designer Bernhard Gruber wird eine Einführung zu diesem Thema halten.