Jetzt anmelden zum Waldgarten-Festival in Wels!

OLYMPUS DIGITAL CAMERAGerne möchten wir, der Verein „Österreichisches Waldgarten-Institut“ Pfingsten 2019 die Tore zu unserem Gelände öffnen. Es soll die Möglichkeit geben die Pfingsttage gemeinsam zu erLeben, Wissenswertes zu mitzuTeilen, gemeinsam zu kochen, zu musizieren und zu feiern! Im Mittelpunkt steht der Waldgarten.

Freitag 7.6. Anreisetag
Samstag 8.6. Workshoptag
Sonntag 9.6. Workshoptag
Montag 10.6. Workshoptag
Dienstag 11.6. Abreisetag

Nach dem gemeinsamen Frühstück und der Morgenrunde starten wir in den ersten Workshop-Block. Nach dem Mittagessen und einer Pause zum Austausch, folgt der zweite Workshop-Block. Nach dem Abendblock mit Vortrag folgt der Ausklang am Lagerfeuer oder Jamsession im Weberhäusl.

Es kann eine begrenzte Anzahl an Workshops angeboten werden, auf Basis Wertschätzungsbeitrag durch die Teilnehmer (Richtwert euro 20,- bei Studenten/Mindestsicherung)
… schlage uns deinen passenden Workshop vor!


Unser Waldgarten

Tagesbeitrag ohne Verpflegung, ohne Workshopbeitrag euro 10,- (inkl. Waldgartenführung im Zeitraum des Festivals)

Gemischtes Matratzenlager (begrenzter Platz), euro 10,- (pro Person pro Nacht)
Stellplatz Camper euro 10,- pro Nacht pro Person
Zeltplatz / Hängematte euro 10,- pro Nacht pro Person

Einfaches Frühstück euro 5,- pro Person pro Tag
Einfaches Mittagessen euro 10,- pro Person pro Tag
Selbstversorger Abendessen

Veranstalter Verein Österreichisches Waldgarten-Institut
Veranstaltungsadresse Stadlhof 47, 4600 Wels, Oberösterreich

Da wir vieles aus der Wiese ernten, können wir keine Hunde am Gelände dulden! Am gesamten Gelände sind verbotene Substanzen unerwünscht. Wir erwarten uns deine aktive Teilnahme am Geschehen – sei unser Gast aber kein Tourist!

Anmeldung ab sofort möglich!

Lerne mehr zum Thema Permakultur und was du zu einem guten Leben brauchst in unserem Permakultur-Designkurs!

15. und 16.9. Workshop: Brotbackofen bauen

Brotbackofen am Putihof gebaut für Waldkindergarten
Brotbackofen am Putihof gebaut für Waldkindergarten

Lehmbauworkshop – Brotbackofen bauen
am Come-Together mit Bernhard Gruber

Camping Weisses Rössl
Auenstraße 47, 9535 Schiefling am See
15.9. bis 16.9.2014

Seit Urzeiten versucht der Mensch sich das Feuer nutzbar zu machen, es geht primär nicht nur darum die Wärmequelle zu entfachen, sondern auch Energie zu sparen und zu speichern. Dieses System versuchen wir mit einem einfachen und sehr praktischen Brotbackofen aus Lehm zu veranschaulichen.

Material für einen einfachen Brotbackofen aus Lehm, Sand und Stroh wird gemischt
Material für einen einfachen Brotbackofen aus Lehm, Sand und Stroh wird gemischt

Der Ofen kann mehrfach verwendet werden, mit der kurz anhaltenden Hitze am Anfang kann man Pizzen backen, anschließend schiebt man Brot ein, welches eine lang anhaltende, kontinuierliche Wärme braucht. Die Restwärme nützt man noch zum Trocknen von Früchten. Einen solchen Brotbackofen kann man verschieden bauen, mit einem Geflecht aus Weiden, das mit einem Lehm-Sand-Stroh-Gemisch überzogen wird. Einfacher ist es mit einer Form aus Sand. Der Sand wird nach Fertigstellung heraus geräumt.


Beim Workshop kann das Buch „Die kleine Permakultur-Fibel“ erworben werden.


Brotbackofen mit Sitzgrube gebaut mit Workshop-Teilnehmer im Ökozentrum von Kloster Neustift / Vahrn / Südtirol
Brotbackofen mit Sitzgrube gebaut mit Workshop-Teilnehmer im Ökozentrum von Kloster Neustift / Vahrn / Südtirol

Workshop Ablauf:
Montag 15.9.2014:
14.30 Uhr Vorstellrunde Teilnehmer
15.00 bis 17.30 Uhr Einstieg ins Thema, Baumaterial, Materialsuche, Materialproben, Bauformen Brotbackofen, Vertraut machen mit dem Baustoff Lehm (einfache Fingerschalen oder Skulpturen werden geformt und können am 2. Abend im Feuer gebrannt werden)

Dienstag 15.9.2014:
9.00 – 12.30 Uhr Vorbereitungsarbeiten, Mischen der Baustoffe, Aufbauarbeiten Brotbackofen
14.00 – 17.30 Uhr Mischen der Baustoffe, Aufbauarbeiten Brotbackofen, Feinarbeiten, Aufräumarbeiten


Reihum wächst der einfache Brotbackofen nach oben
Reihum wächst der einfache Brotbackofen nach oben

Workshop Ziel:
Grundsätzlich soll jeder der Teilnehmer fähig sein, selbst zu Hause oder in Projekten einen einfachen Brotbackofen zu bauen und die dazu nötigen Vorbereitungen zu treffen.

Workshopkosten für beide Tage:
je nach Einkommenssituation zwischen € 75,- und 120,-
Mindestteilnehmerzahl 8 Personen, maximal 25 Personen, verbindliche Voranmeldung unbedingt erforderlich!


Brotbackofen gebaut mit Kursteilnehmern im Kräutergarten von Klaffer am Hochficht / OÖ
Brotbackofen gebaut mit Kursteilnehmern im Kräutergarten von Klaffer am Hochficht / OÖ

Referent: Bernhard Gruber, Permakultur-Aktivist aus Oberösterreich
Bernhard Gruber unterstützt beratend und planend Schulprojekte, Interkulturelle Gärten, Gemeinschaftsgärten, Hausgärten, Biolandbau, Projekte im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und bewirtschaftet einen Waldgarten. Er baute bereits Brotbacköfen und Kochstellen in Österreich, Deutschland, Italien, Ungarn, Sudan, Tansania, Sri Lanka und El Salvador.

come together

repair – sind wir noch zu retten

repair – sind wir noch zu retten?
Für NANK-Format „Neue Arbeit Neue Kultur“, war Bernhard Gruber eingeladen, im Rahmen des ARS ELECTRONICA FESTIVALS 2010 – repair – sind wir noch zu retten? sich an der Ausstellung zu beteiligen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Die Zeit des Warnens ist vorüber, denn wir stecken schon mitten drinnen: In der Klimakrise, der Überwachungsgesellschaft, dem Bankrott der Finanzwirtschaft … Der Point of no Return ist überschritten und die Dramatik der Auswirkungen ist klar erkennbar. Unerklärlich daher unsere Lethargie, zumal Ideen, Werkzeuge und Techniken für den Kurswechsel vorhanden sind. Wir müssen einfach nur handeln. Die Ärmel hochkrempeln und in Angriff nehmen, woran sowieso kein Weg vorbeiführt. Wir müssen uns ändern und mit Aufräumen und Reparatur beginnen.

Philosoph Frithjof Bergmann und Bernhard Gruber mit einem bepflanzten Einkaufswagen
Philosoph Frithjof Bergmann und Bernhard Gruber mit einem bepflanzten Einkaufswagen

Für NANK-Format „Neue Arbeit Neue Kultur“ nach Frithjof Bergmann bepflanzte Bernhard Gruber gemeinsam mit dem Bio-Gärtner Matthias Weber aus Linz fünf Einkaufswägen. Mobile Vertikale Gärten bepflanzt mit biologischem einjährigen Gemüse, Salate, Küchenkräuter und auch kleineren Beerensträuchern. Besonders geachtet wurde auf Bio-Jungpflanzen, Saatgut und auch Pflanzerde. Es sollte damit zum Nachdenken angeregt werden: Wie befüllen wir unsere Einkaufswägen in Zukunft. Wollen wir weiterhin nur ausbeuten und nichts zurück geben, nur nehmen und nicht danach fragen wo unsere Lebensmittel her kommen und unter welchen Bedingungen sie produziert wurden.

Wie wollen wir uns in Zukunft ernähren, wie wollen wir in Zukunft unsere Einkaufswägen füllen?
Wie wollen wir uns in Zukunft ernähren, wie wollen wir in Zukunft unsere Einkaufswägen füllen?

Bernhard Gruber sieht eine große Teilmenge von Permakultur und Neue Arbeit: Alles was wir selbst an unserer Ernährung abdecken können, brauchen wir nicht zu kaufen, alles was wir nicht kaufen müssen, müssen wir nicht mit Wirtschaftsarbeit erarbeiten, so bleibt wiederum mehr Zeit für Arbeit in einer Gemeinschaft, Soziales, Kulturelles, Zeit zum Feiern. Es kommt auch noch hinzu, dass der Energieaufwand bei Selbstversorgung sinkt. Es kommt zu weniger Verschmutzung und Abfall. Wo kein Abfall, da keine Not!

Bio-Gärtner Matthias Weber mit bepflanztem Einkaufswagen
Bio-Gärtner Matthias Weber mit bepflanztem Einkaufswagen

2010 ging das Ars Electronica Festival, das Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft auf die Suche nach Auswegen und wendet sich an die Pioniere unserer Zeit. Keine Abenteurer, die einfach drauflos segeln. Sondern Visionäre, die mit hohem Fachwissen, sehr viel Kreativität und Idealismus an einer alternativen Zukunft arbeiten. repair lautet der Titel eines Festivals, das sich diesen Wegbereitern anschließt und die kollektive Nachahmung empfiehlt …

Bepflanzte Einkaufswagen waren Blickfang bei NANK- Format, Themenbereich des Ars Electronica Festival 2010
Bepflanzte Einkaufswagen waren Blickfang bei NANK- Format, Themenbereich des Ars Electronica Festival 2010

Das Format „Neue Arbeit Neue Kultur“ war eine Mischung aus Messe und Performance. Wie kann man mit einer Bandbreite an Technologien selbst Produkte herstellen? Das Experiment zielte darauf ab, Arbeit auf eine völlig neue Art zu denken und mit einer befreiten Haltung neu zu erleben. Dazu spannte das NANK-Format einen Bogen: Die „Community Production“ zeigte Technologien zu den Themen Energy/Production/Housing/Mobility/Work/Food und Health. Im offenen Verhandlungsraum „Presence“ wurden über Konzepte zu Neuer Arbeit, Gegenwart und Zugehörigkeit nachgedacht.

Rückblick repair – sind wir noch zu retten?

Rückblick repair – sind wir noch zu retten?
Für NANK-Format „Neue Arbeit Neue Kultur“, war Bernhard Gruber eingeladen, im Rahmen des ARS ELECTRONICA FESTIVALS 2010 – repair – sind wir noch zu retten? sich an der Ausstellung zu beteiligen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Die Zeit des Warnens ist vorüber, denn wir stecken schon mitten drinnen: In der Klimakrise, der Überwachungsgesellschaft, dem Bankrott der Finanzwirtschaft … Der Point of no Return ist überschritten und die Dramatik der Auswirkungen ist klar erkennbar. Unerklärlich daher unsere Lethargie, zumal Ideen, Werkzeuge und Techniken für den Kurswechsel vorhanden sind. Wir müssen einfach nur handeln. Die Ärmel hochkrempeln und in Angriff nehmen, woran sowieso kein Weg vorbeiführt. Wir müssen uns ändern und mit Aufräumen und Reparatur beginnen.

Philosoph Frithjof Bergmann und Bernhard Gruber mit einem bepflanzten Einkaufswagen
Philosoph Frithjof Bergmann und Bernhard Gruber mit einem bepflanzten Einkaufswagen

Für NANK-Format „Neue Arbeit Neue Kultur“ nach Frithjof Bergmann bepflanzte Bernhard Gruber gemeinsam mit dem Bio-Gärtner Matthias Weber aus Linz fünf Einkaufswägen. Mobile Vertikale Gärten bepflanzt mit biologischem einjährigen Gemüse, Salate, Küchenkräuter und auch kleineren Beerensträuchern. Besonders geachtet wurde auf Bio-Jungpflanzen, Saatgut und auch Pflanzerde. Es sollte damit zum Nachdenken angeregt werden: Wie befüllen wir unsere Einkaufswägen in Zukunft. Wollen wir weiterhin nur ausbeuten und nichts zurück geben, nur nehmen und nicht danach fragen wo unsere Lebensmittel her kommen und unter welchen Bedingungen sie produziert wurden.

Wie wollen wir uns in Zukunft ernähren, wie wollen wir in Zukunft unsere Einkaufswägen füllen?
Wie wollen wir uns in Zukunft ernähren, wie wollen wir in Zukunft unsere Einkaufswägen füllen?

Bernhard Gruber sieht eine große Teilmenge von Permakultur und Neue Arbeit: Alles was wir selbst an unserer Ernährung abdecken können, brauchen wir nicht zu kaufen, alles was wir nicht kaufen müssen, müssen wir nicht mit Wirtschaftsarbeit erarbeiten, so bleibt wiederum mehr Zeit für Arbeit in einer Gemeinschaft, Soziales, Kulturelles, Zeit zum Feiern. Es kommt auch noch hinzu, dass der Energieaufwand bei Selbstversorgung sinkt. Es kommt zu weniger Verschmutzung und Abfall. Wo kein Abfall, da keine Not!

Bio-Gärtner Matthias Weber mit bepflanztem Einkaufswagen
Bio-Gärtner Matthias Weber mit bepflanztem Einkaufswagen

2010 ging das Ars Electronica Festival, das Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft auf die Suche nach Auswegen und wendet sich an die Pioniere unserer Zeit. Keine Abenteurer, die einfach drauflos segeln. Sondern Visionäre, die mit hohem Fachwissen, sehr viel Kreativität und Idealismus an einer alternativen Zukunft arbeiten. repair lautet der Titel eines Festivals, das sich diesen Wegbereitern anschließt und die kollektive Nachahmung empfiehlt …

Bepflanzte Einkaufswagen waren Blickfang bei NANK- Format, Themenbereich des Ars Electronica Festival 2010
Bepflanzte Einkaufswagen waren Blickfang bei NANK- Format, Themenbereich des Ars Electronica Festival 2010

Das Format „Neue Arbeit Neue Kultur“ war eine Mischung aus Messe und Performance. Wie kann man mit einer Bandbreite an Technologien selbst Produkte herstellen? Das Experiment zielte darauf ab, Arbeit auf eine völlig neue Art zu denken und mit einer befreiten Haltung neu zu erleben. Dazu spannte das NANK-Format einen Bogen: Die „Community Production“ zeigte Technologien zu den Themen Energy/Production/Housing/Mobility/Work/Food und Health. Im offenen Verhandlungsraum „Presence“ wurden über Konzepte zu Neuer Arbeit, Gegenwart und Zugehörigkeit nachgedacht.