20.2. Vortrag aktuelle Projektreisen Tansania und Kenia und Buchpräsentation

Bernhard Gruber ist seit 2009 in Sachen Permakultur in Ost-Afrika aktiv. Im Vortrag berichtet er mit Sieglinde Gruber, untermalt mit zahlreichen Fotos, von ihren aktuell Projektreisen nach Tansania und Kenia.

In verschiedenen Beispielen zeigen sie, wie im Kleinen die Jahrelange Arbeit Füchte trägt.

Weiters präsentiert Bernhard Gruber das erste gedruckte Permakultur-Buch auf kiswahili, für dessen Produktion und Veröffentlichung er maßgeblich verantwortlich war.

Wir freuen uns auf Ihren zahlreichen Besuch!

Beginn 19.00 Uhr
Freiraum Wels
Altstadt 8, 4600 Wels
Eintritt ist frei

Saria Anderson Entwicklungshilfe-Preisträgerin auf Permakultur-Expedition in Eggendorf

Oskar-Romero-Preisträgerin Saria Anderson aus Tansania besucht Waldgarten in Eggendorf
Oskar-Romero-Preisträgerin Saria Anderson aus Tansania besucht Waldgarten in Eggendorf

Saria Anderson Entwicklungshilfe-Preisträgerin auf Permakultur-Expedition in Eggendorf

Seit nunmehr fünf Jahren gibt es einen Austausch in Sachen Permakultur zwischen Kleinbauern in Tansania und Oberösterreich. Ein Verbindungsglied ist die Oskar-Romero-Preisträgerin Saria Anderson aus der Mara-Region am Victoriasee in Tansania.

Homegarden mit klar erkennbaren Stockwerken
Homegarden mit klar erkennbaren Stockwerken

Im Jahr 2009 hatte Waldgärtner Bernhard Gruber aus Neuhofen erstmalig die Gelegenheit, mit Tansania-Experte Franz Hörmanseder Orte fern ab des Tourismus in Tansania zu bereisen. Das gemeinsame Interesse der beiden Oberösterreicher gilt den Waldgärten, die auch am Fuße des Kilimanjaro zu finden sind.

Ein zukunftsfähiges Projekt mit Pioniergeist findet auch großes Interesse bei der Bevölkerung
Ein zukunftsfähiges Projekt mit Pioniergeist findet auch großes Interesse bei der Bevölkerung

Reges Bevölkerungswachstum veranlasste vor Jahrhunderten die Menschen am höchsten Berge Afikas, eine permanente Anbaumethode, sogenannte Homegarden bzw. Waldgärten zu entwickeln. Diese Waldgärten zeichneten sich durch eine manigfaltige, ausdauernde Etagenwirtschaft aus und verschafften den Chaggas einen bescheidenen Wohlstand, im Vergleich zur restlichen Bevölkerung eines der ärmsten Lander Ostafrikas.

Am Fuße des Kilimanjaro in Tansania, errichteten die Chagga nach dem Vorbild des tropischen Regenwaldes ein sehr gut ausgetüfteltes Waldgartensystem
Am Fuße des Kilimanjaro in Tansania, errichteten die Chagga nach dem Vorbild des tropischen Regenwaldes ein sehr gut ausgetüfteltes Waldgartensystem

Ein durchschnittlicher Waldgarten ist 5.000 bis 10.000 m2 groß, er liefert nahezu alles was seine Bewohner zum Leben brauchen: Lebensmittel, Medizin, Tierfutter, Energie- und Bauholz. Begeister von der Idee startete Bernhard Gruber 2011 mit seinem Waldgarten in Eggendorf und versucht diese Waldgärten in ihren Etagen mit Pflanzen die unser mitteleuropäisches Klima vertragen nachzuahmen. Ausserhalb der Vegetationszeit besucht Bernhard Gruber mit Franz Hörmanseder Waldgärten in Tansania zum Austausch mit der lokalen Bevölkerung.

Neben 500 Wildbeerensträuchern, 100 Obstbäumen und 600 Beerensträuchern wurden unzählige weitere Pflanzen gesetzt
Neben 500 Wildbeerensträuchern, 100 Obstbäumen und 600 Beerensträuchern wurden unzählige weitere Pflanzen gesetzt

Kleine Flächen haben die Möglichkeit, sie naturnahe und doch sehr intensiv mit Dauerkulturen zu bepflanzen. Forschungsziel ist, Waldgärten für unsere Klimazone zu entwickeln, denn wie bereits im Welt-Agrarbericht aus dem Jahr 2009 festgestellt wurde, wird die Hälfte aller Lebensmittel auf Kleinstbauernhöfen unter 2 ha produziert.

Jetzt hatte auch Saria Anderson, die das Verbindungsglied zu verschiedenen Bauern in Tansania herstellt, die Gelegenheit den neu entstandenen Waldgarten von Bernhard Gruber in Eggendof im Traunkreis zu besuchen.

Vortrag bei den Dinka am oberen Nil

Zwei Dinkahungen vor einem Rundbau
Zwei Dinkahungen vor einem Rundbau

Gerne halte ich für Schulen, Institutionen, Vereine und Interessengemeinschaften einen Vortrag über die Projektreise zu den Dinka in den Südsudan, je nach den Anforderungen, tagsüber oder auch am Abend.

Gemeinsam kann auch nach dem Vorbild der Dinka ein Rundhaus gebaut werden.  Dazu bedarf es ausreichend an Zeit!

Inhalt: Zusammenfassung über den Sudan, aktuelle Lag, Reisebericht, Projektziele

Kosten: auf Anfrage, Übernachtung und Verpflegung hat der Veranstalter zu tragen

Möglicher Veranstaltungstitel und Bewerbungstext:

Bei den Dinka am oberen Nil

Eine Projektreise des Vereins MiakWadang führte den Permakultur-Designer
Bernhard Gruber in ein Land von extremen Gegensätzen. Ein Land vom
Bürgerkrieg der letzten 25 Jahre zerrüttet, jetzt am Sprung in eine neue
Zukunft. Menschen werden aus Flüchtlingslagern in ihre angestammten
Gebiete rückgesiedelt, alte patriachale Stammesstrukturen wieder
aufgenommen.

2011 will sich der Süd-Sudan in einem Referendum vom arabischen
Kolonialismus lossagen. Weiterhin wird eines der Erdöl reichsten Länder
der Welt, dem Rohstoffhunger Chinas zum Opfer fallen. Korruption
verhindert, dass die Bevölkerung von diesem Reichtum ihren Anteil
erhält. Es fehlt an fast allen Dingen den täglichen Lebens.

Seit über 30 Jahren besteht durch Dr. Bronnenmayer, welcher selbst fünf
Jahre im Bezirk Melut mit Familie gelebt und gearbeitet hat, ein
intensiver Kontakt zu den Menschen in der Region. Der Verein MiakWadang
versucht den Menschen und speziell den Frauen und Kindern neue
Möglichkeiten für eine hoffnungsvolle Zukunft zu Geben.

Lassen Sie sich von Fotos, Kurzfilmen und Tonmitschnitten in ein Land
vor unserer Zeit entführen.

Bild zum Bewerben der Veranstaltung:

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