Permakultur-Praxislehrgang – die optimale Ausbildung für jeden Volontär

Der Traum vieler junger Menschen, auf der Suche nach Abenteuern fernab von Hörsaal und Büro

Viele Junge Menschen möchten gerne die Welt bereisen und neue Länder und Kulturen hautnah erleben. Den besten Kontakt zur Bevölkerung bekommt man nicht in Touristenhochburgen oder am Strand, sondern direkt bei den Menschen zu Hause bei ihren Familien am Land. Es gibt Agenturen, welche Praktikumsplätze in Schulen oder in Öko-Projekten auf aller Welt, zu überteuerten Konditionen anbieten und am Ende kommt nur wenig beim Projekt selbst an.

Wenn man nicht gerade selbst auf eigene Faust Projekte finden will, wo man Erfahrungen sammeln kann, so bieten sie Plattformen wie WWooF oder Workaway an. Seit einigen Jahren nehmen wir bei uns am Österreichischen Waldgarten-Institut Volontäre über WWooF und seit zwei Jahren auch über Workaway. Weiterlesen „Permakultur-Praxislehrgang – die optimale Ausbildung für jeden Volontär“

27.11. Planungsworkshop Ökohaus Waldgarten-Institut

Plane mit uns das Österreichische Waldgarten-Institut
Planungs-Workshop am 27. November, 18.30 bis 22.00 Uhr;

im Freiraum Wels
Altstadt 8, 4600 Wels,

Seit über 3 Jahren planen wir bereits schon am Österreichischen Waldgarten-Institut, doch fehlt immer noch das gewisse Etwas. Wir müssen leider immer wieder feststellen, dass viele Dinge in der bisherigen Planung nicht berücksichtigt wurden. Wichtig ist uns ein optimaler Arbeitsfluss durch das Gebäude – Anlieferung des Obst, Beeren, Kräutern und Gemüse aus Waldgarten und Gemüsegarten, deren Reinigung, Zwischenlagerung, Konservierung / Verarbeitung, Lagerung. Vorallem wollen wir nicht überdimensionieren! Weiterlesen „27.11. Planungsworkshop Ökohaus Waldgarten-Institut“

Permakultur-Praxislehrgang 2020 in 5 Modulen

Permakultur-Praxislehrgang 2020 in 5 Modulen

Permakultur ist ein Planungswerkzeug für enkeltaugliche Lebensräume. Als Planungskonzept lässt sich Permakultur nicht nur auf den Hausgarten oder die Landwirtschaft übertragen, sondern auch auf Architektur und Regionalökonomie. Viele Permakultur-Interessiete möchten aber auch Permakultur in der Praxis erleben und das kann man bei uns am Österreichischen Waldgarten-Institut – Lernort für Permakultur seit 2007!

Nach zahlreichen 72h Permakultur-Designkursen, möchten wir ab 2020 einen Schritt weiter gehen und offen für alle Interessierten ob bereits einen Permakultur-Designkurs absolviert oder nicht, bieten wir einen Permakultur-Praxislehrgang in 5 Modulen an.

Jedes Modul beginnt Freitag um 9.00 Uhr und endet am Sonntag um 16.00 Uhr

  1. Modul – 28. Feber bis 1. März 2020
  2. Modul – 20. bis 22. März 2020
  3. Modul – 3. bis 5. April 2020
  4. Modul – 24. bis 26. April 2020
  5. Modul – 8. bis 10. Mai 2020Themenschwerpunkte werden unter anderem sein, Permakultur im Hausgarten, vom Hügelbeet bis zum Kraterbeet, Bodenverbesserung, Chlorophyllwasser, Terra Preta, Komposttoilette, Waldgarten, Agroforst, Pilzzucht im Garten, vom Brotbackofen bis zum Brot und vieles mehr!

Veranstalter: Österreichisches Waldgarten-Institut, Stadlhof 47, A-4600 Wels

Kursbeitrag: Privatpersonen € 1.250,-

Sieglinde Gruber

Kursbeitrag für Mitarbeiter von Unternehmen, öffentlichen Institutionen, Förderungsempfänger, AMS-Maßnahmen udgl. € 1.700,-

Der Kursbeitrag ist bei Anmeldung zu begleichen. Anmeldung mit Foto, aktueller Postanschrift, Lebenslauf und Motivationsschreiben per email

Bernhard Gruber

Wir freuen uns auf euch und eine gemeinsame, erfahrungsreiche Zeit!

Sieglinde Gruber, Ernährungsberaterin, Lebens- und Sozialberaterin und Permakultur Praktikerin

Bernhard Gruber, Lebensmitteltechnologe, Bodenpraktiker und Permakutur Aktivist

Zwei Wochen Permakultur erleben im 72h Permakultur-Designkurs in Wels

Jeder soll einen Beitrag zu seiner eigenen Ernährung leisten

Lerne mit uns, dich selbst zu versorgen und dich in eine Gemeinschaft einzubringen, Permakultur ist dazu das ideale Werkzeug!

Ethik, Methodik und Prinzipien der Permakultur lassen sich auf alle Lebensbereiche übertragen und helfen uns zukunftsfähige, naturnahe und resiliente Lebensräume zu gestalten. Permakultur aus permanenter Agrikultur zusammengesetzt, fordert auch unsere Selbstverantwortung, eine permanente menschliche Kultur zu schaffen.


Ausgehend von den 5 Säulen der Permakultur erwartet dich:

Ernährung: Lebensmittel aus humosem, lebendigem Boden sollen uns auf allen Ebenen nähren. In den beiden Wochen werden wir uns vorwiegend vegan verpflegen, unter anderem von Wildkräutern, Obst und Gemüse aus dem Waldgarten. Verarbeitung und Konservierung von Früchten und Kräutern, bis hin zum Brotbacken im selbst gebauten Backofen.

Energie: Gemeinsam lernen wir sich selbst regulierende Kreisläufe zu schaffen, um Energie zu speichern und Boden aufzubauen. Pflanzen vermögen die Energie der Sonne aufzufangen und sie für uns in einfacher Form verfügbar zu machen. Ein praktisches Beispiel ist unsere Flächenkompostierung zur Terra-Preta-Herstellung mit der Hilfe von Hühnern, welche unsere Küchenabfälle veredeln oder auch unsere Komposttoilette wo wir unseren eigenen Nährstoffkreislauf schließen können.

Architektur: Der Region entsprechend sollten wir unsere Gebäude mit lokalen Baustoffen, wie Holz und Stroh gestalten, aber auch Altbaustoffe in das Bauwerk einfließen lassen. Bekomme Einblick in die Planung unseres neuen Öko-Hauses, des Österreichischen Waldgarten-Instituts, und die für den Neubau gelagerten Rohstoffe aus dem vorher abgetragenen Weberhäusl.

Technologie: Je nach Bodenqualität und Bedürfnissen können wir unsere Flächen gestalten. Beim Lehrgang werden wir unterschiedliche Beetformen und ihren Nutzen durchleuchten, sowie uns auch die Vorteile von geschützten Räumen wie Sonnenfallen, Wandflächen, und verschiedenen Gewächshausformen ansehen. Saatgutgewinnung, Pflanzenvermehrung bis hin zum Baumschnitt sind wichtige Grundlagen im Permakultur Garten.

Kooperation:
Ein mögliches Lernfeld ist es, sich selbst in einer Gemeinschaft zu erleben und sich mit seinen eigenen Ressourcen und Fähigkeiten in diese einzubringen. Solidarische Landwirtschaft, komplementäre Währungen bis Transition Towns stellen kooperative Möglichkeiten für ein resilientes Miteinander dar.


Permakultur-Musterdesign für eine Landwirtschaft in den Tropen

Jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit seine Erfahrungen und Erlerntes in die eigene Projektplanung einfließen zu lassen. Diese Abschlussarbeit kann vom eigenen Balkongarten, über Essbare Landschaft, bis hin zum Gemeinschaftsprojekt sein und wird von den Referenten begleitet.

Permakultur-Designkurs 2015, in Wels mit Bernhard Gruber

Die Grundlage des Permakultur-Designkurses ist das Buch: “Permaculture – a Designers Manual” oder “Handbuch der Permakultur Gestaltung” , von Bill Mollison. Als Kursmanuskript erhält jeder Teilnehmer das Buch „Die kleine Permakultur-Fibel“.

Permakultur bedeutet Kooperation mit der Natur

Theoretischer Lehrgangsinhalt: Ethik, Methodik und Prinzipien der Permakultur, Muster und Klimafaktoren im Permakultur-Design, Bäume und ihre Funktion, Waldgarten, Agroforst, Syntropic Agroforst, Wasser im Permakultur-Design, Aquakultur, Boden und Bodenverbesserung, Permakultur in den Klimazonen, Projektplanung und Projektpräsentation.


Kraterbeet im Waldgarten

Termin: 12. bis 24. August 2019 (Kurs von 9.00 bis 18.30 Uhr) Anreise am 11. möglich.

Veranstalter: Österreichisches Waldgarten-Institut, Stadlhof 47, A-4600 Wels

Kursbeitrag: Privatpersonen € 1.190,-

incl. gemeinsames Kochen, einfache Unterkunft mit eigenem Schlafsack oder im mitgebrachten Zelt.

Sieglinde Gruber

Kursbeitrag für Mitarbeiter von Unternehmen, öffentlichen Institutionen, Förderungsempfänger, AMS-Maßnahmen udgl. € 1.700,-

Der Kursbeitrag ist bei Anmeldung zu begleichen. Anmeldung mit Foto, aktueller Postanschrift, Lebenslauf und Motivationsschreiben per email

Bernhard Gruber

Wir freuen uns auf euch und eine gemeinsame, erfahrungsreiche Zeit!

Sieglinde Gruber, Ernährungsberaterin, Lebens- und Sozialberaterin und Permakultur Praktikerin

Bernhard Gruber, Lebensmitteltechnologe, Bodenpraktiker und Permakutur Aktivist

8. bis 10. Juni – Waldgarten-Festival in Wels

Gerne möchten wir, der Verein „Österreichisches Waldgarten-Institut“ Pfingsten 2019 die Tore zu unserem Gelände öffnen. Es soll die Möglichkeit geben die Pfingsttage gemeinsam zu erLeben, Wissenswertes mitzuTeilen, gemeinsam zu kochen, zu musizieren und zu feiern! Im Mittelpunkt steht der Waldgarten. Auch Tagesgäste sind willkommen!

Save the Date: 8. bis 10. Juni – täglich Führung durch den Waldgarten um 15 Uhr

Nach dem gemeinsamen Frühstück und der Morgenrunde starten wir in den ersten Workshop-Block um 9.00 Uhr. Nach dem Mittagessen und einer Pause zum Austausch, folgt um 15 Uhr der zweite Workshop-Block. Nach dem Abendblock mit Vortrag um 19 Uhr, folgt der Ausklang am Lagerfeuer.

Das Mitmach-Festival:

Du möchtest gerne einen passenden Workshop-Beitrag im Themenkreis gesunde Ernährung, Kräuterwissen, Waldgarten und Permakultur einbringen, dann melde jetzt deinen Beitrag an!

Es werden wieder verschiedene Workshops angeboten, auf Basis Wertschätzungsbeitrag durch die Teilnehmer. (Richtwert euro 20,- Studenten/Mindestsicherung)

 

Tagesbeitrag ohne Verpflegung, ohne Workshopbeitrag euro 10,- (inkl. Waldgartenführung im Zeitraum des Festivals)

Matratzenlager euro 10,- (pro Person pro Nacht)
Stellplatz Camper euro 10,- pro Nacht pro Person
Zeltplatz / Hängematte euro 10,- pro Nacht pro Person

Einfaches Frühstück euro 5,- pro Person pro Tag
Einfaches Mittagessen euro 10,- pro Person pro Tag
Selbstversorger Abendessen

Veranstalter Verein Österreichisches Waldgarten-Institut
Veranstaltungsadresse Stadlhof 47, 4600 Wels, Oberösterreich

Da wir vieles aus der Wiese ernten, können wir keine Hunde am Gelände dulden! Am gesamten Gelände sind verbotene Substanzen unerwünscht. Wir erwarten uns deine aktive Teilnahme am Geschehen – sei unser Gast aber kein Tourist!

Anmeldung ab sofort möglich!

 

Workshop – Geld und Alternativen

In Zusammenarbeit mit dem EZA Fachausschuss der Pfarre Neuhofen organisierte der Talente-Tauschkreis die Veranstaltung "Segen und Fluch des Geldes"
In Zusammenarbeit mit dem EZA Fachausschuss der Pfarre Neuhofen organisierte der Talente-Tauschkreis die Veranstaltung "Segen und Fluch des Geldes"

Gerne halte ich für Schulen, Institutionen, Vereine und Interessengemeinschaften einen Workshop zum Thema Geld mit Schwerpunkt der Talente-Tauschkreis „Der Krems-Taler“, je nach den Anforderungen, tagsüber oder auch am Abend.

Inhalt:Woher kommt unser Geld, Kurzfilm zum Thema Geld, der Versuch mit Schwundgeld in Wörgl, Funktion des Talente-Tauschkreise am Beispiel des „Krems-Talers“, alternative zum Geldsystem, Ziele, Erfahrungsbericht

Kosten: auf Anfrage, Übernachtung und Verpflegung hat der Veranstalter zu tragen

Möglicher Veranstaltungstitel und Bewerbungstext:

Komplementärwährungen und Tauschsysteme zur Belebung der Region

Gerade in dieser Zeit können wir die Auswüchse des Geldes sehr gut miterleben,  so gut sich Geld auch als unverderbliches Tauschmittel etabliert hat, steht auch die Fragen an, können wir gerechte alternativen zu diesem System schaffen. Weltweit sind in den letzten Jahren komplementäre Währungen, teilweise auch staatlich unterstützt entstanden. Viele haben als Vorbild den Versuch mit Schwundgeld in Wörgl, in der Zeit der letzten großen Wirtschaftskrise, den 1930er Jahren.

Der Permakultur-Designer Bernhard Gruber, seit beginn am Aufbau des Talente-Tauschkreises „Der Krems-Taler“ beteiligt, erzählt aus der Praxis des Talente-Tauschens. Vor über vier Jahren wurde in Neuhofen an der Krems dieser Talente-Tauschkreis ins Leben gerufen. Seither werden unter den über 50 Teilnehmern bargeldlos, Dienstleistungen und Waren getauscht. Primär ist der Krems-Taler ein Tauschkreis zur Wiederbelebung der Nachbarschaftshilfe, er kann jedoch auch als eine gewisse Komplementärwährung zum Euro angesehen werden. Also eine Währung die auch in Krisenzeiten bestand hat.

Workshop Wildbienenhotel

Die Wildbienen brauchen unsere Unterstützung mehr den je, denn wir selbst sind auf ihre Hilfe im Garten, in der Natur und auch in der Landwirtschaft angewiesen. Nistmöglichkeiten und Futterpflanzen verschwinden in unserer homogenisierten Welt. Jeder kann einen kleinen Beitrag leisten es fängt schon damit an, eine Wiese anstatt dem englischen Rasen wachsen zu lassen.

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Bauworkshop Wildbienenhotel veranstaltet von den Grünen in Enns
Bauworkshop Wildbienenhotel veranstaltet von den Grünen in Enns

Die endlosen Tujenhecken in unseren Vorgärten bieten keinen geeigneten Lebensraum für unsere kleinen Helfer im Garten. Diese Tujen sind nur Krankheitsüberträger für unsere Kulturobstsorten wie Apfel und Birne. Weniger Krankheiten bedeutet auch weniger unnötiger Spritzmitteleinsatz, was wiederum auch die Wildbienen fördert.

Wildbienen unsere fleißigen Helfer in Natur und Garten.

Ein freistehendes Insektenhotel wird in gemeinschaftlicher Arbeit errichtet
Ein freistehendes Insektenhotel wird in gemeinschaftlicher Arbeit errichtet

Im Workshop werden verschiedene Wildbienenarten und mögliche Behausungen vorgestellt. Gemeinsam wird die Problematik der Lebensraumzertstörung der Wildbiene diskutiert. Im Anschluss entstehen in Gemeinschaftsarbeit einzelne Wildbienenhotels, welche sich die Teilnehmer mit nach Hause nehmen können. Wahlweise kann auch gemeinsam ein großes Insektenhotel errichtet werden. Gerne kann ich auf Wunsch ein freistehendes Insektenhotel skizzieren.

Einfaches Wildbienenhotel für den Hausgebrauch
Einfaches Wildbienenhotel für den Hausgebrauch

Zeitablauf:

8.00 bis 12.00 Uhr: Vorstellrunde, Einleitung zum Thema, Diskussionsrunde, Rundgang in der Umgebung, Arbeitsvorbereitung

13.00 bis 16.30 Uhr: Zusammenbau Wildbienenhotel, Materialsuche, Wildbienenhotel wird befüllt, Nachbespechung, Reflexion

Kosten: auf Anfrage, Übernachtung und Verpflegung hat der Veranstalter zu tragen

Stückliste für ein kleines Insektenhotel:

Skizze mit Stückliste
Bauanleitung für ein kleines Insektenhotel

2 Stk. Holzbrett L= 280 mm B = 100 mm S= 20 mm
3 Stk. Holzbrett L= 240 mm B = 100 mm S= 20 mm
2 Stk. Holzbrett L= 110 mm B = 100 mm S= 20 mm
1 Stk. Holzbrett L= 320 mm B = 120 mm S= 20 mm
1 Stk. Holzbrett L= 300 mm B = 120 mm S= 20 mm

Hartfaserplatte 270 x 270 mm S= 5 mm (=Rückwand)

1 Stk. Holzstück Gleichschenkeliges Dreiecke
Seitenlänge L= 100 mm  S= 20 mm (=Keil für Dach)

20 Stk. Schrauben 3,5 x 50 / TX Antrieb
4 Stk. Schrauben 3,5 x 100 / TX Antrieb

Insektenhotelbau: Die Lebensräume der Wildbienen werden immer mehr eingeschränkt, so ist es wichtig auch für Insekten Nisthilfen zu schaffen

Workshop Dinka-Hof

Dinka Rundhaus in Nyeyok
Dinka Rundhaus in Nyeyok

Bauworkshop zum Interkultureller Brückenschlag

In einem gemeinsamen Workshop soll nach dem Vorbild der Behausung der Dinka, einem der größten Stämme der Oberen Nilregion im Südsudan, ein einfacher Rundbau entstehen. Das einfache Haus wird wie im Südsudan aus Baustoffen aus der nahen Umgebung hergestellt. Ein Grundgerüst aus rohen, unbearbeiteten Holzstangen wird mit einem Gemisch aus Lehm – Sand – Stroh von innen nach außen verschmiert. Die einfache Dachkonstruktion wird mit Stohbündeln eingedeckt. Das Eingangsportal wird mit Kohlenstaub bemahlt.

Grundriss eines Dinka-Hofes
Grundriss eines Dinka-Hofes

Diese traditionelle Bauform ist noch heute am weißen Nil zu finden. Durch Rücksiedelungsaktionen im Bürgerkriegsland Sudan, werden jetzt nach über 25 Jahren Bürgerkrieg die alten Dörfer von ihren Bewohnern mit den einfachsten Mitteln neu aufgebaut. Der Permakultur-Designer Bernhard Gruber begleitete im Zeitraum Jänner/Feber 09 die Projektreise des Vereins MiakWadang nach Khartoum, Melut und das Dorf Nyeyok. Ziel der Projektreise war es, auf das Geschick der Menschen einzugehen und mit einfachen möglichen Mitteln eine nachhaltige Verbesserung der Ernährungs- und Lebenssituation der Menschen in der Oberen Nilregion zu gewährleisten.

Dachkonstruktion eines Dinka-Rundbaus
Dachkonstruktion eines Dinka-Rundbaus

Dieser Bauworkshop soll ein Brückenschlag von der Nordhalbkugel zur Südhalbkugel sein und auf die Situation dieser Menschen aufmerksam machen. – Ein Land in dem die Unterschiede zwischen Arm und Reich nicht größer sein könnten. – Ein Land wo Straßen von Erdölfeld zu Erdölfeld und nicht von Dorf zu Dorf errichtet werden. – Ein Land wo Schule unter Bäumen abgehalten wird. – Ein Land wo politische Gegner über Nacht verschwinden. – Ein Land in welchem man für seinen Glauben verfolgt wird.

Bauworkshop im Rahmen der Slow Work Kreativ Woche im Sommer 09 in Aschach an der Donau
Bauworkshop im Rahmen der Slow Work Kreativ Woche im Sommer 09 in Aschach an der Donau

Materialbedarf:

ca. 100 Stangen Holz, Birke, Ahorn, Weide, Esche, Hasel, Treibholz
4 m3 Lehm
2 m3 Sand (je nach Qualität des Lehms)
3 Kleinballen Stroh
1 LKW Plane zum Mischen
Wasser
ca. 200 m2 Handgeschnittenes Stroh zum Eindecken des Daches
Holzkohlenstaub

Ein einfacher Rundbau wird aus Holzstangen errichtet
Ein einfacher Rundbau wird aus Holzstangen errichtet

Zeitaufwand ca. 5 Tage, je nach Teilnehmerzahl
Einführung ins Thema mit zahlreichen Bildern möglich

Kosten auf Anfrage, Übernachtung und Verpflegung hat der Veranstalter zu tragen

Workshop Brotbackofen bauen

Wir bauen einen Brotbackofen

Seit Urzeiten versucht der Mensch sich das Feuer nutzbar zu machen, es geht primär nicht nur darum die Wärmequelle zu entfachen, sondern auch  Energie zu sparen und zu speichern. Ein sehr schönes Beispiel dafür ist der Kachelofen, der die Abwärme des Feuers speichert und langsam an den Wohnraum abgibt und so für ein behagliches Wohnklima sorgt. Dieses System versuchen wir mit einem einfachen und sehr praktischen Brotbackofen aus Lehm zu veranschaulichen.

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Einfacher Brotbackofen im Eigenbau hergestellt
Einfacher Brotbackofen im Eigenbau hergestellt

Der Ofen kann mehrfach verwendet werden, mit der kurz anhaltenden Hitze am Anfang kann man Pizzen backen, anschließend schiebt man Brot ein, welches eine lang anhaltende, kontinuierliche Wärme braucht. Die Restwärme nützt man noch zum Trocknen von Früchten.

Brotbackofenbau mit Kindern am Großen Fest der Natur im Jahr 2007 im Linzer Volksgarten
Brotbackofenbau mit Kindern am Großen Fest der Natur im Jahr 2007 im Linzer Volksgarten

Einen solchen Brotbackofen kann man verschieden bauen, mit einem Geflecht aus Weiden, das mit einem Lehm-Sand-Stroh-Gemisch überzogen wird. Einfacher hingegen ist es eine Form aus feinem Sand, welche nach Fertigstellung zerstört wird, mit einem Lehm-Sand-Stroh-Gemisch zu überziehen. Für eine optimale Wärmespeicherung braucht man eine Wandstärke von 20 cm. Je nach Witterung kann man schon einen Tag später
den Sand vorsichtig aus dem Ofen räumen. Der Ofen schrumpft, da er die Feuchtigkeit verliert. Ist der Ofen leer, heizt man ihn leicht vor, schön langsam mit kleiner Flamme. Dieses Vorheizen kann man mehrmals wiederholen, nach ein paar Tagen ist der Ofen gebrauchsfertig. Zum Schutz gegen den Regen kann man den Ofen kalken oder darüber ein Dach errichten. Wenn Risse entstehen verschmiert man diese einfach.

Interessierte Besucher der OÖ Landesgartenschau, Botanica, in Bad Schallerbach, beim Bau des Brotbackofen beim Kinderbauernhof
Interessierte Besucher der OÖ Landesgartenschau, Botanica, in Bad Schallerbach, beim Bau des Brotbackofen beim Kinderbauernhof

Gerne baue ich gemeinsam mit Schulen, Institutionen, Vereine und Interessengemeinschaften einen einfachen Brotbackofen.

Möglicher Seminar-Ablauf:

Je nach Geschick und Gruppengröße können im Workshop ein oder auch mehrere Brotbacköfen oder Feuerstellen erarbeitet werden. Mit 4 bis 6 Personen kann ein einfacher Brotbackofen (ohne Fundament) an einem Tag hergestellt werden.

Materialbedarf:

feuerfestes Plateau, wie zb. großer Stein, altes Ölfaß, … ca. 4 Scheibtruhen Lehm, 5 Scheibtruhen Sand, 1 Kleinballen Stroh. Material muss vom Veranstalter organisiert werden.

Der fertige Lorena­Stove
Ein einfacher Lorena-Stofe, errichtet in Nyeyok in der Oberen Nilregion im Südsudan

Zeitablauf:

8.00 bis 12.00 Uhr: Vorstellrunde, kurze Einleitung zum Thema, Arbeitsverteilung. Beginn mit dem Brotbackofen

13.00 bis 16.30 Uhr: Backofenbau wird fortgesetzt, Instruktionen für Nachbeteuung, Reflexion und Abschluss-Runde
Kosten: auf Anfrage, Übernachtung und Verpflegung hat der Veranstalter zu tragen

Workshop Bau eines vertikalen Gartens

Vielfältige Möglichkeiten auch am Balkon, Gemüse, Salate und Kräuter im Salatbaum und in Töpfen
Vielfältige Möglichkeiten auch am Balkon, Gemüse, Salate und Kräuter im Salatbaum und in Töpfen

Der Vertikale Garten – der Garten für Bodenlose

In der Permakultur findet man immer Wege, sich teilweise selbst zu versorgen. Da wo die horizontale Fläche gering ist, gilt es sich Konzepte für die oft ungenützten vertikalen Flächen einfallen zu lassen. Grundsätzlich gibt es zwei Idealsysteme in der Permakultur, der Waldgarten, dem Regenwald mit seinen einzelnen Stockwerken nachempfunden und der Teich. Beide sind 3-Dimensionale Systeme im Vergleich zu herkömmlichen 2-Dimensionalen Getreidefeldern. So wäre ein erster Schritt zu einer dauerhaften Versorgung der Städte, Zier-Bäume und

Ein Salatbaum wird gebaut
Ein Salatbaum wird gebaut

-Sträucher durch fruchttragende zu ersetzen.  Auch in einer Baumscheibe kann man das Prinzip des Regenwaldes nachvollziehen und mit verschieden hohen Sträuchern, Stauden und Gemüse bepflanzen. Nicht zu vergessen sind Spalierbäume und Rankgewächse wie Weinrebe, Hopfen, Kiwi, Schisandra, oder auch einjährige Kürbisse, Bohnen, Kajote, …
Wo es keine Möglichkeit gibt, Pflanzen in den Boden zu setzen, arbeitet man mit verschiedensten Behältern: Töpfen, Tonnen, Kisten, Wannen, …

Zeitablauf:

Ein Salatbau wird bepflanzt
Ein Salatbau wird bepflanzt

8.00 bis 12.00 Uhr: Vorstellrunde, Einleitung zum Thema, Diskussionsrunde, Besichtigung des Standortes, Arbeitsvorbereitung

13.00 bis 16.30 Uhr: Gemeinsames Bauen des Vertikalen Garten, gemeinsames Bepflanzen,  Nachbespechung, Reflexion

Kosten: auf Anfrage, Übernachtung und Verpflegung hat der Veranstalter zu tragen

Material: Je nach Wunsch des Veranstalters können Altbaustoffe, Abfälle und Naturmaterial verwendet werden. Das Material, Pflanzerde und Pflanzen sind vom Veranstalter beizustellen.

Skizze für einen Vertikalen Garten, einen sogenannten Salatbaum
Skizze für einen Vertikalen Garten, einen sogenannten Salatbaum