Permakultur&Waldgarten-Rundgang – Pfingsten 2021 in Wels / OÖ

Permakultur&Waldgarten-Rundgang – Pfingsten 2021 in Wels / OÖ
– entdeckte den ältesten essbaren Waldgarten Mitteleuropas!

Gerne möchten wir, der Verein „Österreichisches Waldgarten-Institut“ Pfingsten 2021 wieder die Tore im Rahmen eines geführten Rundganges zu unserem Gelände öffnen. Seit einigen Jahren nutzen wir das verlängerte Pfingstwochenende um einer großen Anzahl an Interessierten das Thema Permakultur, speziell auch Waldgarten näher zu bringen. Dieses Jahr soll es für alle die etwas tiefer in die Materie „essbarer Waldgarten“ eindringen möchten, ein „Permakultur&Waldgarten-Intensivseminar“ geben.

Jetzt anmelden: 22. und 23. Mai – Führung durch Permakultur&Waldgarten um 10.00 Uhr, 15.00 Uhr. Pflanzenmarkt 22. und 23. Mai, 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr.
24. Mai – Permakultur&Waldgarten-Intensivseminar 9.00 Uhr bis 17.30 Uhr.


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Permakultur-Praxislehrgang 2020 in 5 Modulen – der Flyer zum Lehrgang


Jedes Modul beginnt Freitag um 9.00 Uhr und endet am Sonntag um 16.00 Uhr

  1. Modul – 28. Feber bis 1. März 2020
  2. Modul – 20. bis 22. März 2020
  3. Modul – 3. bis 5. April 2020
  4. Modul – 24. bis 26. April 2020
  5. Modul – 8. bis 10. Mai 2020Themenschwerpunkte werden unter anderem sein, Permakultur im Hausgarten, vom Hügelbeet bis zum Kraterbeet, Bodenverbesserung, Chlorophyllwasser, Terra Preta, Komposttoilette, Waldgarten, Agroforst, Pilzzucht im Garten, vom Brotbackofen bis zum Brot und vieles mehr!

Veranstalter: Österreichisches Waldgarten-Institut, Stadlhof 47, A-4600 Wels

Kursbeitrag: Privatpersonen € 1.250,-

Sieglinde Gruber

Kursbeitrag für Mitarbeiter von Unternehmen, öffentlichen Institutionen, Förderungsempfänger, AMS-Maßnahmen udgl. € 1.700,-

Der Kursbeitrag ist bei Anmeldung zu begleichen.

Bernhard Gruber

Wir freuen uns auf euch und eine gemeinsame, erfahrungsreiche Zeit!

Sieglinde Gruber, Ernährungsberaterin, Lebens- und Sozialberaterin und Permakultur Praktikerin

Bernhard Gruber, Lebensmitteltechnologe, Bodenpraktiker und Permakutur Aktivist


Unsere Bankverbindung zur verbindlichen Anmeldung:
IBAN: AT97 2032 6000 0003 4785
BIC/SWIFT: SPNKAT21
bei Überweisung bitte Name angeben!


Zum Permakultur-Praxislehrgang verbindlich anmelden

Gutscheine sammeln für Permakultur-Designkurs im Sommer 2019

Wer gerne einmal eine Permakultur Ausbildung machen möchte, der hat nächstes Jahr wieder die Gelegenheit. Im Sommer 2019 gibt es im Österreichischen Waldgarten-Institut einen zweiwöchigen Permakultur-Designkurs mit einem reichhaltigen Programm. Für diesen Permakultur-Designkurs gibt es die Möglichkeit Gutscheine zu schenken, oder sich von seinen Freunden und Verwandten schenken zu lassen. Die Gutscheine gibt es ab einem Nennwert von euro 100,-. Die Lieferzeit für den Gutschein beträgt ca. 2 Wochen.
Hier Gutschein bestellen
Alle Details zum Lehrgang

Lerne mehr zum Thema Permakultur und was du zu einem guten Leben brauchst in unserem Permakultur-Designkurs!

8. bis 10. Juni – Waldgarten-Festival in Wels

Gerne möchten wir, der Verein „Österreichisches Waldgarten-Institut“ Pfingsten 2019 die Tore zu unserem Gelände öffnen. Es soll die Möglichkeit geben die Pfingsttage gemeinsam zu erLeben, Wissenswertes mitzuTeilen, gemeinsam zu kochen, zu musizieren und zu feiern! Im Mittelpunkt steht der Waldgarten. Auch Tagesgäste sind willkommen!

Save the Date: 8. bis 10. Juni – täglich Führung durch den Waldgarten um 15 Uhr

Nach dem gemeinsamen Frühstück und der Morgenrunde starten wir in den ersten Workshop-Block um 9.00 Uhr. Nach dem Mittagessen und einer Pause zum Austausch, folgt um 15 Uhr der zweite Workshop-Block. Nach dem Abendblock mit Vortrag um 19 Uhr, folgt der Ausklang am Lagerfeuer.

Das Mitmach-Festival:

Du möchtest gerne einen passenden Workshop-Beitrag im Themenkreis gesunde Ernährung, Kräuterwissen, Waldgarten und Permakultur einbringen, dann melde jetzt deinen Beitrag an!

Es werden wieder verschiedene Workshops angeboten, auf Basis Wertschätzungsbeitrag durch die Teilnehmer. (Richtwert euro 20,- Studenten/Mindestsicherung)

 

Tagesbeitrag ohne Verpflegung, ohne Workshopbeitrag euro 10,- (inkl. Waldgartenführung im Zeitraum des Festivals)

Matratzenlager euro 10,- (pro Person pro Nacht)
Stellplatz Camper euro 10,- pro Nacht pro Person
Zeltplatz / Hängematte euro 10,- pro Nacht pro Person

Einfaches Frühstück euro 5,- pro Person pro Tag
Einfaches Mittagessen euro 10,- pro Person pro Tag
Selbstversorger Abendessen

Veranstalter Verein Österreichisches Waldgarten-Institut
Veranstaltungsadresse Stadlhof 47, 4600 Wels, Oberösterreich

Da wir vieles aus der Wiese ernten, können wir keine Hunde am Gelände dulden! Am gesamten Gelände sind verbotene Substanzen unerwünscht. Wir erwarten uns deine aktive Teilnahme am Geschehen – sei unser Gast aber kein Tourist!

Anmeldung ab sofort möglich!

 

Rückblick Solidarische Ökonomie Kongress

Bernhard Gruber, Verein Perma-Norikum und Ing. Gerald Bauer, Permakultur Austria
Bernhard Gruber, Verein Perma-Norikum und Ing. Gerald Bauer, Permakultur Austria

Erfolgreich ist der internationale Kongress „Solidarische Ökonomie“ mit über 800 TeilnehmerInnen zu Ende gegangen. Dieser hat in Wien vom 20. – 22.2.2009 an der Universität für Bodenkultur stattgefunden. In über 120 Programmangeboten (mit workshops, Diskussionen, etc.) wurden Projekte, Unternehmen und Initiativen solidarischen Wirtschaftens vorgestellt, diskutiert und vernetzt. Ziel des Kongresses war es, eine Wirtschaft zu thematisieren, die auf gegenseitiger Unterstützung statt Konkurrenz beruht und die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt stellt. Entstanden ist der Kongress in einem offenen, partizipativen Prozess. Organisiert wurde er von Personen aus den verschiedenen sozialen Bewegungen. (Quelle: http://www.solidarische-oekonomie.at/)

Bernhard Gruber bei seinem Vortrag über Urbane Permakultur
Bernhard Gruber bei seinem Vortrag über Urbane Permakultur

Auch Bernhard Gruber leistete einen Beitrag mit zwei Vorträgen zum Themenkreis der Permakultur: „Alternativen zur Krise: Mit Permakultur und Subsistenz ein Leben in Fülle“ und „Bodenlos überleben in der Stadt mit Permakultur“. Beide Vorträge waren von sehr großem Interesse gekennzeichnet und regten zur Diskussion an.

Alternativen zur Krise: Mit Permakultur und Subsistenz ein Leben in Fülle

Lange Zeit wurde Permakultur in unseren Breiten zu einer reinen Wirtschaftsmethode in der Landwirtschaft verstümmelt. Die Permakultur bietet jedoch sehr gute, ökologisch tragfähige und ökonomisch nachhaltige Denkansätze für alle Lebensbereiche. Grundlegend gilt, wieder Experte/in über das eigene Leben zu werden und so auch selbstverantwortlich einen Teil zu seiner Ernährung selbst beizutragen.

Mehr als 70 interessierte Zuhörer bei "Bodenlos überleben in der Stadt"
Mehr als 70 interessierte Zuhörer bei "Bodenlos überleben in der Stadt"

Ziele sind: Ressourcen schonen, aktiver Naturschutz, hoher Selbstversorgungsgrad, Selbsteinschränkung, gerechtes Teilen, Regionalökonomien, alternative Währungssysteme, NEIN zu Atomkraft, NEIN zu Gentechnik, regionale-bio-saisonale-faire Ernährung, schließen unterbrochener Kreisläufe, Verwendung nachwachsender Rohstoffe, …

Bodenlos überleben in der Stadt mit Permakultur

Folgt der Finanzkrise eine Wirtschaftskrise, werden die Großstädte mit einer Bevölkerung über 10.000 Einwohner mit Versorgungsengpässen zu kämpfen haben. Wir sollten die derzeitige Krise nutzen und schauen, wo wir in unserem Umfeld etwas ändern können. Es gibt nahezu keine fruchttragenden Bäume mehr, immer mehr Boden wird versiegelt oder verbaut und so für Menschen schwer nutzbar gemacht. An diesem Punkt liefert die Permakultur sehr gute Möglichkeiten, Anbaufläche mit Hilfe von Vertikalen Gärten zu gewinnen.

Rückblick auf das 4. Österreichische Sozialforum

Bernhard Gruber am 4. Österreichischen Sozialforum in St. Peter in der Au
Bernhard Gruber am 4. Österreichischen Sozialforum in St. Peter in der Au

Das 4. Österreichische Sozialforum war geprägt von der derzeitigen Finanzkrise, zahlreiche Vorträge und Workshops mit Referenten wie Tobias Plettenbacher von Timesozial, Veronika Spielbichler vom Unterguggenberger-Institut, oder Georg Pleger von der Tiroler Stunde fanden großes Interesse. Natürlich war auch Frithjof Bergmann mit seinem Modell für neue Arbeit ein guter Publikumsmagnet. Die Fülle an Vorträgen machte eine Entscheidung schwer, doch gab es auch zahlreiche Zuhörer beim Vortrag über Permakultur.

Ebenso wie die Weltsozialforen in Porto Alegre, Mumbai und Nairobi und die Europäischen Sozialforen in Florenz, Paris, London und Athen gehört auch das Österreichische Sozialforum (ASF – Austrian Social Forum) allen die an ihm teilnehmen. Alle die nach Alternativen für eine menschen- und umweltgerechtere Zukunft suchen, alle die sich für eine Überwindung von Krieg, Neoliberalismus, Sozialabbau, Hunger, Sexismus und Fremdenfeindlichkeit einsetzen wollen, waren eingeladen, das Sozialforum mitzugestalten, sofern sie sich mit den in der Charta von Porto Alegre verankerten Prinzipien des Prozesses einverstanden erklären. Besonders wichtig war die Akzeptanz unterschiedlicher Standpunkte, die internationale Solidarität sowie die kompromisslose Ablehnung von Krieg und Besatzung zur Durchsetzung politischer Ansprüche. EINE ANDERE WELT IST MÖGLICH

Bernhard Gruber, Veronika Spielbichler vom Unterguggenberger-Institut und Herbert Saufer vom Talente-Tauschkreis
Am ASF 2008: Bernhard Gruber, Veronika Spielbichler vom Unterguggenberger-Institut und Herbert Staufer vom Talente-Tauschkreis Der Krems-Taler

Die aktuelle Finanzkrise zeigt den dringenden politischen Handlungsbedarf, Änderungen am Finanzsystem durchzuführen. Anstatt reiner Symptombekämpfung fordern wir die Unterstützung neuer Geldsysteme auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene als Ergänzung zum bestehenden System, das auf rücksichtslose Gewinnmaximierung, Ausbeutung von Mensch und Natur und auf zerstörerischem Wachstumszwang beruht. Neue Geldformen sollten wertstabil, demokratisch und gemeinschaftsbildend sein und eine nachhaltige und solidarische Wirtschaftsweise fördern“ – so lautet die Zusammenfassung einer Petition an Österreichs politische Entscheidungsträger, welche die Initiative Neues Geld beim Österreichischen Sozialforum von 24. bis 26. Oktober 2008 erstmals öffentlich vorstellte und dafür auch gleich eine Reihe von UnterstützerInnen fand.

Petition Neues Geld

Projekt-Team „MiakWadang“ besucht oberösterreischische Permakultur-Projekte

Miak Wadang ist ein ganzheitliches, nachhaltiges Entwicklungsprojekt für Dörfer im Bezirk Melut in der oberen Nil-Provinz des Süd-Sudans. Über 25 Jahre Bürgerkrieg, 2,5 Mio Tote, 3,5 Mio Vertriebene sind zu beklagen, jetzt geht es darum in dieser eigentlich sehr fruchtbaren Region eine neue Infrastruktur aufzubauen. Zielsetzung ist die Umsetzung der von den Vereinten Nationen beschlossenen Milleniumsentwicklungsziele:

  • Extreme Armut und Hunger beseitigen
  • Grundschulbildung für alle Kinder gewährleisten
  • Gleichstellung der Frauen fördern
  • Kindersterblichkeit senken
  • Gesundheit der Mütter verbessern
  • HIV/Aids, Malaria und andere Krankheiten bekämpfen
  • Ökologische Nachhaltigkeit gewährleisten
  • Globale Partnerschaft für Entwicklung aufbauen
Bernhard Gruber, Permakultur-Designer; Mary Akuot Ruun und Lual Ruun Projektleiter im Sudan; Dr. Herbert Bronnenmayer, Projektleiter in Österreich; Stefan Mayrhofer, Biobauer Bad Zell
Vlnr.: Bernhard Gruber, Permakultur-Designer; Mary Akuot Ruun und Lual Ruun Projektleiter im Sudan; Dr. Herbert Bronnenmayer, Projektleiter in Österreich; Stefan Mayrhofer, Biobauer Bad Zell

Seit 30 Jahren bestehen durch Dr. Herbert Bronnenmayer, welcher von 1978 bis 1983 einen Basisgesundheitsdienst um Melut aufgebaut hat, Kontakte in die Region. Nach dem Friedensschluss ist es jetzt wieder möglich das Gebiet zu besuchen, so wurde im April letzten Jahres das Projekt „Miak Wadang“ mit dem Projektleiter von einst, Dr. Haruun Ruun, dem jetzigen Minister für humanitäre Angelegenheiten des Sudan, neu initiiert. Zu diesem Zweck wurde auch der Verein „MiakWadang“ mit Obmann Herbert Bronnenmayer gegründet. (www.miakwadang.at)

Für einige Tage befanden sich die Projekt-Leiter vom Sudan, die Frau des Ministers, Mary Akuot Ruun und der Sohn, Lual Ruun in Österreich um Kontakte zu knüpfen, für ihre Sache zu werben und Informationen einzuholen. So besuchten sie gemeinsam mit dem österreichischen Projekt-Team am Freitag, dem 19. September 2008, auch drei oberösterreichische Permakultur-Projekte. Zusammengestellt und durch den Tag geführt wurde die Tour von Bernhard Gruber einem oberösterreichischen Permakultur-Designer.

Am Vormittag startete die Rund am Permakultur-Projekt „Weberhäusl“ der Familie Gruber in Wels. HansAlexander Hader, Spes-Akademie; Lual Ruun Projektleiter im Sudan; Johannes Meinhart, Regionalmanagement Oberösterreich; Erika und Hans Hermann Gruber; Mary Akuot Ruun Projektleiterin im Sudan; Bernhard Gruber, Permakultur-Designer; Katharina Weiss, Spes-Akademie

Vlnr.: Alexander Hader, Spes-Akademie; Lual Ruun Projektleiter im Sudan; Johannes Meinhart, Regionalmanagement Oberösterreich; Erika und Hans Hermann Gruber; Mary Akuot Ruun Projektleiterin im Sudan; Bernhard Gruber, Permakultur-Designer; Katharina Haider, Spes-Akademie

Hermann Gruber versucht seit Anfang der 1990er Jahre nach dem Vorbild von Bill Mollison und Robert Hart einen Waldgarten zu etablieren. Neben einer großen Vielfalt an Pflanzen findet man verschiedenste Elemente aus der Permakultur: Sonnenfallen, Hügelbeete, Hochbeete, ein kleines Lastragendes Strohballenhaus, Kräuterspirale, ein von Hühnern beheiztes Anzuchtgewächshaus, Komposttoiletten und vieles mehr. Hier befindet sich auch der Vereinssitz von Perma-Norikum, einem Verein zur Verbreitung der Permakultur. (www.perma-norikum.net) Im Sommer 2007 wurde hier ein Permakultur-Zertifikatskurs mit Joe Polaischer abgehalten, ein weiterer Zertifikatskurs ist für den Sommer 2009 geplant.

Nächste Station war der Mischkultur-Betrieb der Familie Langerhorst in Waizenkirchen. Margarete und Jakobus arbeiten auf ihrem Land seit den frühen 1970er Jahren und sind weit über die österreichischen Landesgrenzen hinaus bekannt. Sie haben es geschafft, ein für sie perfektes System aus Kleinklimazonen, Mischkulturanbau auf kleinen Flächen, Kompostwirtschaft und regionaler Vermarktung aufzubauen. Es wird versucht, möglichst Boden schonend, ohne die Erde zu wenden zu arbeiten und eine reiche Humusschicht aufzubauen, so haben auch Schädlinge wie Schnecken keine Chance. Neben biologischem Gemüse werden auch zahlreiche dauerhafte Früchte wie Beerenobst, Obst und Nüsse geerntet.

Mary Akuot Ruun, Projektleiterin im Sudan und Bernhard Gruber, Permakultur-Desinger
Mary Akuot Ruun, Projektleiterin im Sudan und Bernhard Gruber, Permakultur-Desinger

Letzter Programmpunkt auf dieser Permakultur-Besichtigungstour war der Biohof von Stefan Mayrhofer in Bad Zell. Angeleitet von Ideen Sepp Holzers, stellt Stefan seinen 4 ha Milchwirtschaftsbetrieb auf biologische Freilandschweine und Hochlandrinder um. Dazu errichtete er ein Koppelsystem mit Erdställen aus Lärchenholz, welche auch zwischendurch als Lagerräume verwendet werden können. Bei jedem Erdstall gibt es eine Tränke mit gefasstem, frischem Quellwasser. Nun gilt es auch noch das ehemalige Weideland mit Hecken zu säumen, um geeignete Kleinklimazonen zu schaffen, Obstbäume und Beerensträucher zu pflanzen und der eine oder andere mit Quellwasser gespeiste Naturteich soll errichtet werden.

Alles in allem konnte der Projekt-Gruppe um Dr. Bronnenmayer und die Familie Ruun ein informatives, vielfältiges Programm geboten werden. Natürlich ist klar, dass man Ideen von hier nicht 1:1 in Afrika umsetzen kann, doch Denkanstöße und neue Sichtweisen konnten sicher auf den Weg mitgegeben werden. Zudem gibt es auch schon in den verschiedensten Regionen weltweit und auch in Afrika erfolgreiche Permakultur-Projekte. Die Permakultur versteht sich nicht nur als ein ganzheitliches Planungssystem, es stehen auch die drei Punkte: Sorge für die Erde, sorge für die Menschen, teile gerecht und schränke dich ein, der Ethik im Mittelpunkt.

Weitere Workshops

Neben den ausführlich angeführten Workshop biete ich noch eine weitere Reihe zahlreicher Workshops an.

Baumscheibe bepflanzen: Der Baum mit einer bepflanzten Baumscheibe kann in sich schon ein kleiner vertikaler Garten sein
Baumscheibe bepflanzen: Der Baum mit einer bepflanzten Baumscheibe kann in sich schon ein kleiner vertikaler Garten sein
In einer Kräuterspirale wird die Erde auf die Bedürfnisse der Pflanzen abgestimmt, so kann eine bunte Vielzahl auf kleinster Fläche genutzt werden
Kräuterspiralenbau: In einer Kräuterspirale wird die Erde auf die Bedürfnisse der Pflanzen abgestimmt, so kann eine bunte Vielzahl auf kleinster Fläche genutzt werden
Hochbeete sind ideal für Hinterhofgärten geeignet, vorallem können sie ideal Rollstuhl gerecht ausgeführt werden
Hochbeetbau: Hochbeete sind ideal für Hinterhofgärten geeignet, vorallem können sie Rollstuhl gerecht ausgeführt werden
Halbfertiges Hügelbeet. Verrottungswärme, idealer Sonneneinfallswinkel und hohe Nährstoffkonzentration werden genutzt, ideal bei Staunässe im Boden
Hügelbeetbau: Halbfertiges Hügelbeet. Verrottungswärme, idealer Sonneneinfallswinkel und hohe Nährstoffkonzentration werden genutzt, ideal bei Staunässe im Boden
Kraterbeetbau: Kreisrundes Kraterbeet mit kleinem Teich in der Mitte, ideal für trockenes Klima
Kraterbeetbau: Kreisrundes Kraterbeet mit kleinem Teich in der Mitte, ideal für trockenes Klima
Insektenhotelbau: Die Lebensräume der Wildbienen werden immer mehr eingeschränkt, so ist es wichtig auch für Insekten Nisthilfen zu schaffen
Insektenhotelbau: Die Lebensräume der Wildbienen werden immer mehr eingeschränkt, so ist es wichtig auch für Insekten Nisthilfen zu schaffen
Igelburgbau: Die Igelburg ist ein geschütztes Quartier für Igel, sie kann mit einem Totholzhaufen ideal kombiniert werden
Igelburgbau: Die Igelburg ist ein geschütztes Quartier für Igel, sie kann mit einem Totholzhaufen ideal kombiniert werden
Trockenbiotopbau: Ein Schutthaufen lässt sich leicht zu einem Trockenbiotop umfunktionieren. Steine, Treibholz, Trockenkräuter und Sukulenten bilden nicht nur Blickfang, sondern schaffen Lebensräume für zahlreiche Insekten und Reptilien
Trockenbiotopbau: Ein Schutthaufen lässt sich leicht zu einem Trockenbiotop umfunktionieren. Steine, Treibholz, Trockenkräuter und Sukulenten bilden nicht nur Blickfang, sondern schaffen Lebensräume für zahlreiche Insekten und Reptilien
Baumstämme mit Pilzbrut beimpfen: Hartholzbaumstämme werden mit Löchern versehen, mit Pilzbrut beimpft und versiegelt
Baumstämme mit Pilzbrut beimpfen: Hartholzbaumstämme werden mit Löchern versehen, mit Pilzbrut beimpft und versiegelt
Wurmfarm bauen: Die Wurmfarm bietet die Möglichkeit, auch auf kleinem Raum die Nährstoffe im System zu halten und so einen Teil des eigenen Bedarfs an frischer Pflanzerde selbst zu decken.
Wurmfarm bauen: Die Wurmfarm bietet die Möglichkeit, auch auf kleinem Raum die Nährstoffe im System zu halten und so einen Teil des eigenen Bedarfs an frischer Pflanzerde selbst zu decken.
Bauen mit Abfall und Naturmaterial: Aus Abfällen und natürlichen Baustoffen können zum Beispiel Flaschenfenster gebaut werden.
Bauen mit Abfall und Naturmaterial: Aus Abfällen und natürlichen Baustoffen können zum Beispiel Flaschenfenster gebaut werden.
Weidenbau: Aus frisch geschnittenen Weidenruten entstehen einfache lebende Bauwerke wie Zäune, Tipis, Halbschalen und Gänge
Weidenbau: Aus frisch geschnittenen Weidenruten entstehen einfache lebende Bauwerke wie Zäune, Tipis, Halbschalen und Gänge
Strohballenbau: Einfache Spielhäuser oder Unterstände entstehen aus Strohballen und werden mit einem Lehmputz versehen
Strohballenbau: Einfache Spielhäuser oder Unterstände entstehen aus Strohballen und werden mit einem Lehmputz versehen
Urzeitliches Töpfern und Grubenbrand: Einfache Keramiken werden aus Lehm geformt, poliert, getrocknet und im Feuer gebrannt
Urzeitliches Töpfern und Grubenbrand: Einfache Keramiken werden aus Lehm geformt, poliert, getrocknet und im Feuer gebrannt
Hühnerbeheiztes Gewächshaus: Ein bestehender Schuppen wird mit Altbaustoffen zu einm Hühnerbeheiztem Gewächshaus umfunktioniert
Hühnerbeheiztes Gewächshaus: Ein bestehender Schuppen wird mit Altbaustoffen zu einm Hühnerbeheiztem Gewächshaus umfunktioniert
Komposttoilettenbau: Wie das Kompostklo gebaut wird ist sekundär, wichtig ist, dass der Prozeß anaerob bleibt.
Komposttoilettenbau: Wie das Kompostklo gebaut wird ist sekundär, wichtig ist, dass der Prozeß anaerob bleibt.
Arbolbau: Eine einfache, temporäre Baumtoilette, für den richtigen Komfort im Garten.
Arbolbau: Eine einfache, temporäre Baumtoilette, für den richtigen Komfort im Garten.