Fertigstellung der Wände unseres Lagerkellers

Aktuell errichten wir anstelle unseres alten Hofgebäudes das Österreichische Waldgarten-Institut, welches Raum für Seminare, Verarbeitung und Lagerung unserer Ernte geben soll.

Die zweite Woche war ein wahrer Kraftakt! Die Schalungselemente für den Keller aufstellen und einrichten erfordert nicht nur Geschick, sondern auch wirkliche „manpower“. Eine schönere Arbeit ist das Aufstellen und verbinden der Eisenmatten zur Bewährung der Kellerwände, aber auch hier muss genau gearbeitet werden, es soll die Bewährungseisen im Beton eingeschlossen sein. Nach dem Aufstellen der Innenschalung ging es dann gleich Zug um Zug weiter, der Betonpumpwagen und vier Betonmischwagen kamen mit ihrer Ladung und wir füllten die Schalung mit Beton. Am nächsten Tag erfolgte zum Wochenabschluss das Ausschalen der Innenwand und das Reinigen der Schalungselemente. Beim Abholen der Elemente haben wir dann gleich auch wieder unser Baumaterial für die kommende Woche erhalten.

Ziel der kommenden Woche ist es, die tragenden Ziegelwände hochzuziehen und die Kellerdecke zu betonieren.Ich werde immer wieder gefragt, warum wir einen so aufwändigen Keller errichten. Einerseits haben wir von der Stadtgemeinde Wels her die Auflage mit der Fußbodenoberkante 50 cm über das Niveau zu kommen, da wir uns im 30jährigen Hochwassergebiet befinden. Unser altes Hofgebäude hatte einen Lagerkeller, der ist jedoch nahezu alle zwei Jahre bei länger anhaltendem Regen unter Wasser gestanden, da es uns das Grundwasser von unten durch die Ziegelwände und den gestampften Lehmboden gedrückt hat. Mostfässer, Erdäpfel und anderes Lagergemüse ist dann obenauf geschwommen. Wichtig war uns eine nachhaltige Lösung zu finden!Durch den Feiertag diese Woche wird es eine kurze Woche, die aber auch wieder sehr arbeitsintensiv sein wird!

Unterstütze unser Projekt mit dem Gegenleistungs-Crowdfunding oder auch mit einem Privatdarlehen!

Ich freue mich schon jetzt, wenn ich euch wieder von unseren Baufortschritten berichten kann!

Euer Bernhard Gruber

unser aktueller Projektstand nach der zweiten Woche