Im Permakultur Garten alles für den Winter eingepackt

Gartenbeet

Ohne umzugraben kann auch Wiesenfläche mit einer dicken Mulchschicht über den Winter in ein Gartenbeet verwandelt werden

Da Gartenboden immer bedeckt sein will und nie offen der Witterung, ob Sonne oder Regen, ausgesetzt sein soll, ist es wichtig, ihn spätestens nach der Ernte gut abzudecken. Im Boden leben unsere wichtigsten Helfer, neben den Würmern, die Mikroorganismen und die wollen auch über den Winter ausreichend versorgt sein!

Gartenbeete auf Hügeln

Auch Gartenbeete, wie diese Hügelkultur mit verschiedenem ausdauerndem Gemüse und Salaten, kann jetzt noch gut gemulcht werden

Sehr gut eignet sich altes Heu, das man oft gegen Selbstabholung bekommt. Schön locker, leicht wird das organische Material am Gartenboden oder auch auf Hügelbeeten, Kraterbeeten und Hochbeeten ausgebreitet. Durch diesen Luftpolster wird die Energie der letzten Sonnentage im Boden gespeichert und die Mikroorganismen werken ungestört weiter und lassen sich ihr Festmahl schmecken.

Alle im Winter nicht benötigten Gartenbeete werden noch einmal gut eingegossen und dann dick abgemulcht

Bei staunassem Boden kann man die stark reduzierte Mulchschicht im Frühjahr abrechen und auf den Kompost oder in die Wurmfarm geben, dann ein paar Tage erwärmen lassen und wieder gut Mulchen. Viele Permakultur-Praktiker decken das alte Mulchmaterial einfach mit neuem ab und pflanzen direkt ein. Je nach dem, ob man direkt einsät, kann man den Mulch entfernen, oder ob vorgezogene Pflanzen anpflanzt werden, kommen die Setzlinge direkt in frisch gemulchte Beet.

Unser gemulchter Folientunnel

Es lohnt sich aber, immer wieder eigene Erfahrungen zu machen und neues auszuprobieren! Unsere Erfahrungen geben wir auch beim nächsten Permakultur-Praxislehrgang im zeitigen Frühjahr weiter. Besuchen kannst du uns zu einem mindestens einwöchigem Praktikum oder zum Waldgarten-Festival, unserem Tag der offenen Tür.

 

Hier noch einmal ein rascher Durchlauf durch unseren Permakultur-Garten

 

 

 

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