Zweites Modul im Zeichen von Methodik im Permakultur-Design

Zweites Modul im Zeichen von Methodik im Permakultur-Design

Planen und Gestalten nach Mustern der Natur, ein einfaches Permakultur-Design mit Stock und Stein

Planen und Gestalten nach Mustern der Natur, ein einfaches Permakultur-Design mit Stock und Stein

Die vergangenen Tage, vom 20. bis 22. April fand am Permakultur-Projekt „Einjoch“ in Eggendorf im Traunkreis das zweite Modul des Permakultur-Designkurses in der Kleingruppe statt. Themen waren Permakultur-Prinzipien und Methodik im Permakultur-Design, des Einfluss des Klimas und Bäume im Permakultur-Design, wie auch Planen und Gestalten nach Mustern der Natur.

Die neue horizontale Wurmfarm

Die neue horizontale Wurmfarm

Gemeinsam wurde aus einer alten Badewanne, Palettenholz und anderen Abfällen eine horizontale Wurmfarm gebaut. In der Wurmfarm werden nicht nur Organische Abfälle von den Würmern zu hochwertiger Erde umgewandelt, es wird auch Wurmtee produziert, der verdünnt als Bio-Dünger verwendet werden kann. In der Wurmfarm vermehren sich die Würmer auch sehr gerne und können dann zum Beimpfen des Kompostes, als Hühnerfutter oder auch als Fischfutter verwendet werden.

Die drei Schwestern - Mais / Bohne / Kürbis werden gepflanzt

Die drei Schwestern – Mais / Bohne / Kürbis werden gepflanzt

Am Mandala-Garten wurden weitere Flächen vorbereitet, gemulcht und mit extensiven Gemüse wie mit ewigem Kohl und Winterheckenzwiebel bepflanzt. Auf einer weiter entfernten Fläche wurden Feldfrüchte wie Mais, Bohne und Kürbis – die sogenannten drei Schwestern angebaut: Der Mais gibt der Bohne die Rankhilfe, die Bohne unterstützt Mais und Kürbis mit Stickstoff. Der Kürbis wiederum schützt den Boden vor zu starker Austrocknung oder auch Erosion.

Das von Hühnern beheizte Gewächshaus im Permakltur-Projekt Weberhäusl am Stadtrand von Wels

Das von Hühnern beheizte Gewächshaus im Permakltur-Projekt Weberhäusl am Stadtrand von Wels

Am Dienstag Abend wurde gemeinsam ein Vortrag von Michael Machatscheck, dem Autor des Buches „Nahrhafte Landschaft“ und einiger weiterer interessanten Bücher, zum Thema eßbare Bäume, in der Gärtnerei Schützenhofer in Rohr im Kremstal besucht. Zuvor gab es noch die Gelegenheit den schönen und gut beschilderten Kräutergarten zu besichtigen. Das zweite Modul fand seinen Ausklang mit einem Besuch des Waldgarten von Hans Hermann Gruber, der über 20 Jahre alt ist und ein Kleinod in der Agrar- und Industriewüste der ehemaligen Welser Heidelandschaft darstellt.

Den nächsten Permakultur-Designkurs für Interessierte gibts im Sommer 2015

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