Saria Anderson Entwicklungshilfe-Preisträgerin auf Permakultur-Expedition in Eggendorf

Oskar-Romero-Preisträgerin Saria Anderson aus Tansania besucht Waldgarten in Eggendorf

Oskar-Romero-Preisträgerin Saria Anderson aus Tansania besucht Waldgarten in Eggendorf

Saria Anderson Entwicklungshilfe-Preisträgerin auf Permakultur-Expedition in Eggendorf

Seit nunmehr fünf Jahren gibt es einen Austausch in Sachen Permakultur zwischen Kleinbauern in Tansania und Oberösterreich. Ein Verbindungsglied ist die Oskar-Romero-Preisträgerin Saria Anderson aus der Mara-Region am Victoriasee in Tansania.

Homegarden mit klar erkennbaren Stockwerken

Homegarden mit klar erkennbaren Stockwerken

Im Jahr 2009 hatte Waldgärtner Bernhard Gruber aus Neuhofen erstmalig die Gelegenheit, mit Tansania-Experte Franz Hörmanseder Orte fern ab des Tourismus in Tansania zu bereisen. Das gemeinsame Interesse der beiden Oberösterreicher gilt den Waldgärten, die auch am Fuße des Kilimanjaro zu finden sind.

Ein zukunftsfähiges Projekt mit Pioniergeist findet auch großes Interesse bei der Bevölkerung

Ein zukunftsfähiges Projekt mit Pioniergeist findet auch großes Interesse bei der Bevölkerung

Reges Bevölkerungswachstum veranlasste vor Jahrhunderten die Menschen am höchsten Berge Afikas, eine permanente Anbaumethode, sogenannte Homegarden bzw. Waldgärten zu entwickeln. Diese Waldgärten zeichneten sich durch eine manigfaltige, ausdauernde Etagenwirtschaft aus und verschafften den Chaggas einen bescheidenen Wohlstand, im Vergleich zur restlichen Bevölkerung eines der ärmsten Lander Ostafrikas.

Am Fuße des Kilimanjaro in Tansania, errichteten die Chagga nach dem Vorbild des tropischen Regenwaldes ein sehr gut ausgetüfteltes Waldgartensystem

Am Fuße des Kilimanjaro in Tansania, errichteten die Chagga nach dem Vorbild des tropischen Regenwaldes ein sehr gut ausgetüfteltes Waldgartensystem

Ein durchschnittlicher Waldgarten ist 5.000 bis 10.000 m2 groß, er liefert nahezu alles was seine Bewohner zum Leben brauchen: Lebensmittel, Medizin, Tierfutter, Energie- und Bauholz. Begeister von der Idee startete Bernhard Gruber 2011 mit seinem Waldgarten in Eggendorf und versucht diese Waldgärten in ihren Etagen mit Pflanzen die unser mitteleuropäisches Klima vertragen nachzuahmen. Ausserhalb der Vegetationszeit besucht Bernhard Gruber mit Franz Hörmanseder Waldgärten in Tansania zum Austausch mit der lokalen Bevölkerung.

Neben 500 Wildbeerensträuchern, 100 Obstbäumen und 600 Beerensträuchern wurden unzählige weitere Pflanzen gesetzt

Neben 500 Wildbeerensträuchern, 100 Obstbäumen und 600 Beerensträuchern wurden unzählige weitere Pflanzen gesetzt

Kleine Flächen haben die Möglichkeit, sie naturnahe und doch sehr intensiv mit Dauerkulturen zu bepflanzen. Forschungsziel ist, Waldgärten für unsere Klimazone zu entwickeln, denn wie bereits im Welt-Agrarbericht aus dem Jahr 2009 festgestellt wurde, wird die Hälfte aller Lebensmittel auf Kleinstbauernhöfen unter 2 ha produziert.

Jetzt hatte auch Saria Anderson, die das Verbindungsglied zu verschiedenen Bauern in Tansania herstellt, die Gelegenheit den neu entstandenen Waldgarten von Bernhard Gruber in Eggendof im Traunkreis zu besuchen.

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