21.5. Ein Tag im Waldgarten

Waldgärten sind hochproduktive dreidimensionale Systeme, die alles was der Mensch zum Leben braucht bereit stellen

Waldgärten sind hochproduktive dreidimensionale Systeme, die alles was der Mensch zum Leben braucht bereit stellen

21.5. Ein Tag im Waldgarten – gemeinsam erleben und arbeiten
4622 Eggendorf im Traunkreis, Unterhueb
Wald-Wasser-Garten Einjoch
9.00 bis 17.00 Uhr – gemeinsam erleben und arbeiten
18.00 bis 19.30 Uhr – Besichtigung Abendtermin
Teilnahme ist kostenlos!

Im Rahmen der Woche der Artenvielfalt lädt Bernhard Gruber aus Neuhofen an der Krems, in seinen Wald-Wasser-Garten „Einjoch“ in Eggendorf im Traunkreis ein. Waldgärten sind in den verschiedensten Kulturkreisen als Notwendigkeit und Überlebensstrategie entstanden. Bekannt sind Waldgärten hauptsächlich aus Gebieten wie Nikaragua, Indien, Sri Lanka, Vietnam, Nigeria, Kongo und Tansania. Seit 2009 besuchte Bernhard Gruber mehrfach die Waldgärten der Chaggas am Fuße des Kilimanjaro, eine weitere Projektreise führte ihn zum Studium der Waldgärten ins Hochland von Kandy in Sri Lanka. Seit 2011 arbeitet er selbst am Aufbau seines Waldgartens in Eggendorf im Traunkreis.

Am Fuße des Kilimanjaro in Tansania, errichteten die Chagga nach dem Vorbild des tropischen Regenwaldes ein sehr gut ausgetüfteltes Waldgartensystem

Am Fuße des Kilimanjaro in Tansania, errichteten die Chagga nach dem Vorbild des tropischen Regenwaldes ein sehr gut ausgetüfteltes Waldgartensystem

In einem Waldgarten geht es grundsätzlich darum, auf kleiner Fläche alles Lebensnotwendige zu produzieren: Lebensmittel, Viehfutter, Medizin, Energieholz und Bauholz. Waldgärten sind auf lange Sicht tragfähig, verschmutzen nicht und beuten auch den Boden nicht aus. Das Vorbild eines Waldgarten ist der tropische Regenwald, in unseren Breiten könnte man sich den Waldgarten als Niederwald vorstellen, jedoch zu beachten ist, dass wir in unseren Breiten eine viel geringere Sonneneinstrahlung haben und so auch mit anderen Pflanzabständen arbeiten müssen, in den Randbereichen und zwischendurch können sich immer wieder größere Bäume finden.

Randzonen sind Orte der höchsten Biodiversität und Produktivität

Randzonen sind Orte der höchsten Biodiversität und Produktivität

Was gibts zu sehen im Wald-Wasser-Garten Einjoch:

Wildbeerenhecke: Verschiedene eßbare Wildbeerensträucher säumen das Gelände, teilweise als Benjeshecke ausgeführt, schaffen ein ideales Mikroklima und ein Biotop für Natur und Mensch

Mandala-Garten: Symetrischer, kleiner Gemüsegarten, Hügelbeete, Schlüssellochpfade, Säulenobstbäume

Wildbienenhotel: Mit Naturmaterial und Abfall ein kleines Biotop für bedrohte Nützlinge schaffen

Bienenhütte: Die multifunktionelle Bienenhütte ausgeführt als Pfahlbau, ausgefacht mit Strohballen, interessante Dachkonstruktion

Waldgarten: Ein dreidimensionales System aus Obstbäumen, Wertholz, Beerensträuchern, Kräutern und Knollengewächsen

Schlangenförmig windet sich ein Teich durch das Gelände

Schlangenförmig windet sich ein Teich durch das Gelände

Wasserbiotop: Schlangenförmig windet sich ein Teich durch das Gelände, verschiedenste Wasserpflanzen, Naturbegegnungen vom Molch bis zum Eisvogel möglich.

Pilzzucht: Freiständer mit Shiithake Speisepilzen

Kraftplatz: Mit Ahornbäumen gepflanzter Naturbau für Meditation und Beredsamkeit

Mitzubringen: Verpflegung, Trinkwasser, gutes Schuhwerk (event. Gummistiefel), Arbeitshandschuhe, Notizblock, Fotoaparat, Sitzkissen.
Findet bei jeder Witterung statt!
Anmeldung erforderlich
Anfahrtsbeschreibung

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