3. und 4. Juni: Lehmbau-Tage in Theklasien

3. und 4. Juni: Lehmbau-Tage in Theklasien
mit Urzeitlichem Töpfern, Lehmputz am Strohballenhaus, Brotbackofen bauen und Wildkräuterwanderung

Die Glaskünstlerin Thekla Raffezeder wohnt mit ihrer Familie auf einem Bauernhof unterhalb der Burgruine Stauf

Die Glaskünstlerin Thekla Raffezeder wohnt mit ihrer Familie auf einem Bauernhof unterhalb der Burgruine Stauf

Am Permakultur-Projekt Theklasien der Glaskünstlerin Thekla Raffezeder in Hinterberg 6, A-4083 Haibach ob der Donau, sollen auch dieses Jahr wieder Lehmbau-Tage am 3. und 4. Juni statt finden. Anreise ist für Teilnehmer schon am 2. Juni und Abreise am 5. Juni möglich. Unterbringung im  mitgebrachten Zelt, im Hogan oder in Pensionen in der Region. Jeweils Mittag wird gemeinsam eine Warme Mahlzeit zubereitet. Frühstück und Abendessen Selbstversorgung.
Achtung: Teilnehmerzahl ist mit 25 begrenzt

Urzeitliches Töpfern und Grubenbrand: Einfache Keramiken werden aus Lehm geformt, poliert, getrocknet und im Feuer gebrannt

Urzeitliches Töpfern und Grubenbrand: Einfache Keramiken werden aus Lehm geformt, poliert, getrocknet und im Feuer gebrannt

Zeitablauf 3. Juni Schwerpunkt Lehmputz:
9.00 – 12.00 Uhr, vertraut werden mit dem Material Lehm einfache Keramiken oder Figuren werden geformt
12.00 – 14.00 Uhr, gemeinsam wird das Mittagessen zubereitet und verzehrt
14.00 – 18.00 Uhr, Lehmputz am Strohballen-Rundhaus mit Mandaladach
20.00 – 24.00 Uhr, die einfachen Keramiken oder Figuren werden am Feuer getrocknet und gebrannt

Zeitablauf 4. Juni Schwerpunkt Brotbackofen bauen:

Am Strohballen-Rundhaus wird der Lehmputz angebracht

Am Strohballen-Rundhaus wird der Lehmputz angebracht

9.00 – 12.00 Uhr, die Grundfläche für den Ofen wird vorbereitet und Lehm, Sand und Stroh gemischt
12.00 – 14.00 Uhr, gemeinsam wird das Mittagessen zubereitet und verzehrt
14.00 – 16.00 Uhr, Lehm, Sand und Stroh wird gemischt und der Ofen fertig gestellt.
16.00 – 17.30 Uhr, Wildkräuterwanderung am Permakultur-Projekt Theklasien

Grundsätzliches zum Brotbackofen bauen:

Ein einfacher Brotbackofen aus Lehm, Sand und Stroh wird gebaut

Ein einfacher Brotbackofen aus Lehm, Sand und Stroh wird gebaut

Seit Urzeiten versucht der Mensch sich das Feuer nutzbar zu machen, es geht primär nicht nur darum die Wärmequelle zu entfachen, sondern auch Energie zu sparen und zu speichern. Ein sehr schönes Beispiel dafür ist der Kachelofen, der die Abwärme des Feuers speichert und langsam an den Wohnraum abgibt und so für ein behagliches Wohnklima sorgt. Dieses System versuchen wir mit einem einfachen und sehr praktischen Brotbackofen aus Lehm zu veranschaulichen.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Klima Genuss Woche

Eine Veranstaltung im Rahmen der Klima Genuss Woche

Der Ofen kann mehrfach verwendet werden, mit der kurz anhaltenden Hitze am Anfang kann man Pizzen backen, anschließend schiebt man Brot ein, welches eine lang anhaltende, kontinuierliche Wärme braucht. Die Restwärme nützt man noch zum Trocknen von Früchten.

Einen solchen Brotbackofen kann man verschieden bauen, mit einem Geflecht aus Weiden, das mit einem Lehm-Sand-Stroh-Gemisch überzogen wird. Einfacher hingegen ist es eine Form aus feinem Sand, welche nach Fertigstellung zerstört wird, mit einem Lehm-Sand-Stroh-Gemisch zu überziehen. Für eine optimale Wärmespeicherung braucht man eine Wandstärke von 20 cm. Am gleichen Tag kann man noch vorsichtig den Sand aus dem Ofen räumen. Der Ofen schrumpft, da er die Feuchtigkeit verliert. Ist der Ofen leer, heizt man ihn leicht vor, schön langsam mit kleiner Flamme. Dieses Vorheizen kann man mehrmals wiederholen, nach ein paar Tagen ist der Ofen gebrauchsfertig. Zum Schutz gegen den Regen kann man den Ofen kalken oder darüber ein Dach errichten. Wenn Risse entstehen verschmiert man diese einfach.

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Anmeldung ist bereits jetzt möglich!













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