Zwei Wochen Permakultur erleben im 72h Permakultur-Designkurs in Wels

Jeder soll einen Beitrag zu seiner eigenen Ernährung leisten

Lerne mit uns, dich selbst zu versorgen und dich in eine Gemeinschaft einzubringen, Permakultur ist dazu das ideale Werkzeug!

Ethik, Methodik und Prinzipien der Permakultur lassen sich auf alle Lebensbereiche übertragen und helfen uns zukunftsfähige, naturnahe und resiliente Lebensräume zu gestalten. Permakultur aus permanenter Agrikultur zusammengesetzt, fordert auch unsere Selbstverantwortung, eine permanente menschliche Kultur zu schaffen.


Ausgehend von den 5 Säulen der Permakultur erwartet dich:

Ernährung: Lebensmittel aus humosem, lebendigem Boden sollen uns auf allen Ebenen nähren. In den beiden Wochen werden wir uns vorwiegend vegan verpflegen, unter anderem von Wildkräutern, Obst und Gemüse aus dem Waldgarten. Verarbeitung und Konservierung von Früchten und Kräutern, bis hin zum Brotbacken im selbst gebauten Backofen.

Energie: Gemeinsam lernen wir sich selbst regulierende Kreisläufe zu schaffen, um Energie zu speichern und Boden aufzubauen. Pflanzen vermögen die Energie der Sonne aufzufangen und sie für uns in einfacher Form verfügbar zu machen. Ein praktisches Beispiel ist unsere Flächenkompostierung zur Terra-Preta-Herstellung mit der Hilfe von Hühnern, welche unsere Küchenabfälle veredeln oder auch unsere Komposttoilette wo wir unseren eigenen Nährstoffkreislauf schließen können.

Architektur: Der Region entsprechend sollten wir unsere Gebäude mit lokalen Baustoffen, wie Holz und Stroh gestalten, aber auch Altbaustoffe in das Bauwerk einfließen lassen. Bekomme Einblick in die Planung unseres neuen Öko-Hauses, des Österreichischen Waldgarten-Instituts, und die für den Neubau gelagerten Rohstoffe aus dem vorher abgetragenen Weberhäusl.

Technologie: Je nach Bodenqualität und Bedürfnissen können wir unsere Flächen gestalten. Beim Lehrgang werden wir unterschiedliche Beetformen und ihren Nutzen durchleuchten, sowie uns auch die Vorteile von geschützten Räumen wie Sonnenfallen, Wandflächen, und verschiedenen Gewächshausformen ansehen. Saatgutgewinnung, Pflanzenvermehrung bis hin zum Baumschnitt sind wichtige Grundlagen im Permakultur Garten.

Kooperation:
Ein mögliches Lernfeld ist es, sich selbst in einer Gemeinschaft zu erleben und sich mit seinen eigenen Ressourcen und Fähigkeiten in diese einzubringen. Solidarische Landwirtschaft, komplementäre Währungen bis Transition Towns stellen kooperative Möglichkeiten für ein resilientes Miteinander dar.


Permakultur-Musterdesign für eine Landwirtschaft in den Tropen

Jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit seine Erfahrungen und Erlerntes in die eigene Projektplanung einfließen zu lassen. Diese Abschlussarbeit kann vom eigenen Balkongarten, über Essbare Landschaft, bis hin zum Gemeinschaftsprojekt sein und wird von den Referenten begleitet.

Permakultur-Designkurs 2015, in Wels mit Bernhard Gruber

Die Grundlage des Permakultur-Designkurses ist das Buch: “Permaculture – a Designers Manual” oder “Handbuch der Permakultur Gestaltung” , von Bill Mollison. Als Kursmanuskript erhält jeder Teilnehmer das Buch „Die kleine Permakultur-Fibel“.

Permakultur bedeutet Kooperation mit der Natur

Theoretischer Lehrgangsinhalt: Ethik, Methodik und Prinzipien der Permakultur, Muster und Klimafaktoren im Permakultur-Design, Bäume und ihre Funktion, Waldgarten, Agroforst, Syntropic Agroforst, Wasser im Permakultur-Design, Aquakultur, Boden und Bodenverbesserung, Permakultur in den Klimazonen, Projektplanung und Projektpräsentation.


Kraterbeet im Waldgarten

Termin: 12. bis 24. August 2019 (Kurs von 9.00 bis 18.30 Uhr) Anreise am 11. möglich.

Veranstalter: Österreichisches Waldgarten-Institut, Stadlhof 47, A-4600 Wels

Kursbeitrag: Privatpersonen € 1.190,-

incl. gemeinsames Kochen, einfache Unterkunft mit eigenem Schlafsack oder im mitgebrachten Zelt.

Sieglinde Gruber

Kursbeitrag für Mitarbeiter von Unternehmen, öffentlichen Institutionen, Förderungsempfänger, AMS-Maßnahmen udgl. € 1.700,-

Der Kursbeitrag ist bei Anmeldung zu begleichen. Anmeldung mit Foto, aktueller Postanschrift, Lebenslauf und Motivationsschreiben per email

Bernhard Gruber

Wir freuen uns auf euch und eine gemeinsame, erfahrungsreiche Zeit!

Sieglinde Gruber, Ernährungsberaterin, Lebens- und Sozialberaterin und Permakultur Praktikerin

Bernhard Gruber, Lebensmitteltechnologe, Bodenpraktiker und Permakutur Aktivist

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Aufwertung der Nichtgeld-Tätigkeit mit Zeittausch

Die einfachste Möglichkeit Nichtgeldtätigkeit aufzuwerten, ist ein Talente-Tauschkreis. Nach dem Motto jeder hat ein Talent, etwas was man gut kann und auch gerne tut. Bei einem Talente-Tauschkreis besteht auch ein sehr starker lokaler bzw. regionaler Bezug, es geht auch darum, die Nachbar-schaftshilfe zu beleben. Getauscht werden Dienstleistungen oder Waren gegen ein Guthaben, dieses kann wieder bei anderen Tauschkreis-Teilnehmern eingelöst werden. So können Überschüsse verteilt und Abfälle vermieden werden, es entstehen auch zahlreiche neue Kontakte. Es kommt zu einer regionalen Wertschöpfung ohne Geldfluss, wo Schulden, Zinsen und Spekulation keine Rolle spielen.

Ein Talente-Tauschkreis braucht eine gewisse Größe, so dass es ein breites Feld an Talenten zur Auswahl gibt, es gibt aber auch die Möglichkeit, schon ab zwei Personen zu tauschen. Gerade in den letzten Jahren wurden handwerkliche Tätigkeiten aufgewertet und in einem Talente-Tauschkreis sollte gelten, dass jedem seine Zeit gleich viel wert ist, unabhängig von Herkunft, Bildung, Alter und gesellschaftlichem Stand. Jeder hat nur einmal seine Lebenszeit zur Verfügung und die ist nicht mehr und nicht weniger wert als die des anderen.

Wichtig ist, basisdemokratisch zu arbeiten, es braucht eigentlich nicht einmal eine Gesellschaftsform für einen Talente-Tauschkreis, es kann eine einfache Bürgerinitiative oder eine Arbeitsgruppe sein. So bleibt auch der administrative Arbeitsaufwand gering. Es fallen Tätigkeiten wie Führen einer Teilnehmerliste mit den möglichen Talenten, Führen eines Kontos mit getauschten Talenten, Organisation von Stammtischen und Öffentlichkeitsarbeit an. Diese Tätigkeiten können auch in Zeitguthaben abgegolten werden.

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Mit Permakultur-Designkurs ins Leben einsteigen

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Visuelle Bodenprobe beim Permakultur-Designkurs

Permakultur versteht sich als ein Planungskonzept für zukunftsfähig Lebensräume in Kooperation mit der Natur. Alle bisherigen Kulturen die zu groß oder auch zu klein geworden sind, sind verschwunden, es braucht ein gesundes Maß, denn endloses Wachstum gibt es nicht – nicht einmal die Bäume wachsen in den Himmel!

Ein Permakultur-Designkurs bietet den idealen Einstieg ins Thema Permakultur, die Grundlage diese Lehrgangs ist das Handbuch der Permakultur-Gestaltung von Bill Mollison, dem Begründer der Permakultur. Neben Ethik, Prinzipien und Methodik der Permakultur-Planung werden die Themen Muster, Klima, Wasser, Boden, Erdarbeiten und Bäume behandelt, natürlich dürfen die permakulturellen Ideen für die einzelnen Klimazonen und auch Strategien für alternative Nationen nicht fehlen.

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Alle Klimazonen werden behandelt

Grundsätzlich ist zur Kursteilnahme kein Grundwissen erforderlich, doch der Wille zur Veränderung, das geballte Wissen an Problemstellungen und Lösungsansätzen aus der Permakultur dazu, kann den einen oder anderen schon etwas aus der Bahn werfen. Permakultur ist eben mehr als nur Gemüsegärtnern! Vorallem ist ein Permakultur-Designkurs kein Schnellsiedekurs für Gemüsegärtner – man bekommt das wichtigste Werkzeug um sein eigenen Umfeld im Sinne der Permakultur planen zu können.

Permakultur-Designkurs 2015, in Wels mit Bernhard Gruber

Verschiedene Teichformen werden behandelt

Auch im deutschsprachigen Raum gibt es zahlreiche Anbieter von Permakutlur-Designkursen, wie diese Kurse genannt werden ist unwichtig … Permakultur-Designzertifikatskurs – 72h Permakutlur-Designkurs – 84h Permakultur-Designzertifikatskurs, PDC, PDK, … was auch immer – wichtig ist, dass alle Kapitel aus dem Handbuch der Permakultur-Gestaltung (Permaculture – A Designers Manual) ausreichend behandelt werden.

Lerne mehr zum Thema Permakultur und was du zu einem guten Leben brauchst in unserem Permakultur-Designkurs!

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Terra Preta – das schwarze Gold vom Amazonas

Selbst der Regenwurm liebt Terra Preta

Selbst der Regenwurm liebt Terra Preta

Terra Preta – das schwarze Gold vom Amazonas

Die Schwarzerde des Amazonas, oder auch Terra Preta, ist ein von Menschen gemachter fruchtbarer Boden. Hohe Niederschläge haben über Jahrtausende zur Auswaschung der Nährstoffe aus dem Boden geführt. Die ganze Fruchtbarkeit steckt in den Bäumen der tropischen Regenwälder, entfernt man diese sind die Böden nur kurze Zeit mit Feldfrüchten bewirtschaftbar.

So haben sich vor mehreren tausend Jahren die Bewohner des Amazonas das hohe Speichervermögen von Holzkohle zu Nutze gemacht. Im 16. Jahrhundert wurde von Städten über 100.000 Einwohner berichtet, doch dürften von Konquistatoren eingeschleppte Krankheiten zur Ausrottung dieser Menschen beigetragen haben. Der Urwald holte sich die Flächen zurück und die Berichte gerieten in Vergessenheit, bis Untersuchungen der Böden im 19. Jahrhundert und Forschungen seit Mitte des 20. Jahrhunderts durchgeführt wurden.

Holzkohle für Terra Preta hergestellt in einer Feuerschale

Holzkohle für Terra Preta hergestellt in einer Feuerschale

Es wurden Flächen in der Größe von ein paar Hektar bis hunderten Hektar festgestellt, bei denen der Anteil des pyrogenen Kohlenstoffes bei 10 bis 40% liegt. Auf Grund zahlreicher Tonscherbenfunde gibt es unter anderem die Theorie, dass Ackerbau betreibende Einwohner wie die Tupi-Indianer, alle organischen Abfälle wie Speisereste, verdorbenes Obst und Gemüse, Knochen, Muscheln und auch Exkremente gemeinsam mit Holzkohlenstaub in großen Tontöpfen mit Deckel verkompostiert haben. Der Holzkohlestaub wurde zugegeben, um unangenehmen Geruch in der tropischen Hitze zu binden.

Im World-Stove entsteht Holzkohle beim Kochen als Abfall. Diese kann zur Herstellung von Terra-Preta verwendet werden

Im World-Stove entsteht Holzkohle beim Kochen als Abfall. Diese kann zur Herstellung von Terra-Preta verwendet werden

Die große poröse Oberfläche von fein gemahlenem Holzkohlenstaub ermöglicht das Ansiedeln von Pilzen und Mikroorganismen und so auch die Bindung von Nährstoffen und Feuchtigkeit. Durch Pyrolyse wird Holz verkohlt und so schwer mikrobiell abbaubar, was dazu führte, dass solche Böden teilweise meterhoch aufgebaut wurden und noch immer fruchtbar sind. So konnte bei zunehmender Bevölkerung auch die Bodenfruchtbarkeit zulegen und mehrere Millionen Menschen ernährt werden.

Holzkohlenstaub ist vielseitig einsetzbar, bei der Kompostierung von organischen Abfällen oder in der Landwirtschaft, als Zusatz zur Einstreu im Kuhstall, in der Güllegrube, in Komposttoiletten und vielen weiteren Anwendungen. Mittlerweile wird auch Terra-Preta industriell hergestellt, um in Zukunft mehr CO2 im Boden speichern zu können.

Ist der Terrassengarten weiter weg vom Haus und komme ich nur jeden zweiten Tag oder seltener hin, beschänkt ich mich auf extensives Gemüse

Terra Preta wird ideal im Gemüsegarten, Waldgarten oder auch in der Landwirtschaft eingesetzt

Terra Preta bedeutet sehr gute Wasser- und Nährstoffaufnahme und Speicherung. Es wird ein ideales Milieu für Makro- und aerobe Mikroorganismen geschaffen infolge kommt es zu einer besseren Bodendurchlüftung. Terra Preta schützt unser Grundwasser vor Nährstoff- und Toxineintrag und schützt das Klima durch Reduzierung von Methan- und Lachgasemissionen. Nicht zuletzt wird der Humusaufbau gefördert und die Erträge im Garten und am Feld erhöht.

Bernhard Gruber, Permakultur-Berater beschäftigt sich seit einigen Jahren in Theorie und Praxis mit dem Thema Terra Preta.

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Gentechnik – Perversion menschlicher Entwicklung

Die Agroindustrie bewirtschaftet mit hohem Aufwand unproduktive, zweidimensionale Systeme

Die Agroindustrie bewirtschaftet mit hohem Aufwand unproduktive, zweidimensionale Systeme

Versprechungen, gentechnisch veränderte Pflanzen könnten den Hunger in der Welt beseitigen, sind nicht haltbar. Weder Erträge können auf längere Sicht gesteigert werden, noch ist eine Reduktion von Herbiziden und Pestiziden möglich. Die Realität ist, so Franz-Theo Gottwald, Vorstand der Schweisfurth-Stiftung, dass mehr Pestizide und Herbizide eingesetzt werden müssen. Die Artenvielfalt wird verdrängt und ist massiv gefährdet, da es oft bis über weite Strecken hin zu Einkreuz-ungen kommt.

Im Vergleich zu herkömmlichem Saatgut sind Erträge enttäuschend. Das Gensaatgut ist nicht nur teurer, die Gefahr einer Monopolisierung ist gegeben. Gezielte nicht genehmigte Feldversuche verunreinigen altes, gesundes Saatgut. Zusätzlich kommen genmani-pulierte Organismen durch Tierfuttermittel in unsere Nahrungskette. Es ist beim Kauf von Futtermittel auf kleingedruckte Zusätze wie GVO oder GMO zu achten. Es ist nicht bekannt, wie sich solche Futtermittel auf unser Erbgut auswirken.

Unabhängige französische Forscher kommen in einer Studie zu dem Schluss, dass der gentechnisch veränderte Mais Mon 863 der Firma Monsanto bei Ratten Nieren- und Leberschäden verursacht. Die Forscher haben die Rohdaten von Monsantos Fütterungsversuchen neu ausgewertet, welche Monsanto geheim halten wollte. Erst eine Klage von Greenpeace sorgte dafür, dass diese Studie öffentlich zugänglich wurde. (Quelle: Blauen-Institut)

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Kraterbeet im Permakultur Garten

Je nach Bodentyp hat man die Möglichkeit mit verschiedenen Beetformen zu arbeiten. Staunasse Böden Hoch- oder Hügelbeet, je nach größe des Gartens und der Bewirtschaftung. Hochbeete eignen sich speziell für ältere Menschen oder auch Menschen mit Behinderung. Hochbeete passen natürlich auch sehr gut in den gepflegten Hausgarten. Hügelbeete bieten sich an, wenn auf größerer Fläche extensiv Gemüse produziert werden soll und der Boden sehr nass ist. Eine weitere spannende Beetform ist das Kraterbeet.

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Kraterbeet ist eine Beetform für extreme Situationen, kalte Gegenden, trockene Böden. Sie dienen als Sonnenfalle und haben in der Mitte ein kleines Biotop, die Oberfläche dient zur Reflektion des Sonnenlichts und als Klimapuffer. Der umgebende Hügel kann als Hügelbeet ausgeführt werden – wir haben ihn jedoch als permanenten Hügel ausgeführt. Mehr zu den verschiedenen Beetformen findest du in meinem Buch „Die kleine Permakultur-Fibel„.

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8. Juni, Workshop: Garteln – natürlich!

Wie bringe ich die ursprüngliche Wechselbeziehung von Mensch und Natur wieder in Einklang?

Dieser und weiterer Fragen möchte ich mit euch beim Waldgarten-Festival auf den Grund gehen.
Auf dem Programm stehen dabei:
Aussaat und Pflegetipps nach Anastasia
Edelkompost und dessen Vorteile
Buchvorstellung „Anastasia-Tochter der Taiga“

Anastasia ist die Botschafterin eines uralten Volkes, dessen Nachkommen auch heute noch vereinzelt in der Taiga leben, von der Zivilisation unbeeinflusst und immer noch im Besitz paranormaler Kräfte, die der moderne Mensch weitgehend verloren hat.
Ich freue mich auf einen netten Erfahrungsaustausch.

Gerne können eigene Samen und Pflanzgefäße zum Workshop mitgebracht werden.

Marianne Schönegger aus Spital am Phyrn
Samstag 8. Juni 2019 – 11.00 Uhr bis ca. 12.45 Uhr
Österreichisches Waldgarten-Institut, Stadlhof 47, 4600 Wels

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9. Juni, Workshop: Circle-Way – der Redekreis

Die indianische Circleway-Redekreiskultur ist ein wundervolles Werkzeug zur Gemeinschaftsbildung. Dank einiger besonderen Regeln, die dabei eingehalten werden, kannst Du erleben, wie Du durch den Ausdruck Deiner Innenwelt zu mehr Klarheit für Dich selbst finden kannst – Du lernst Deinem Gegenüber ganz aufmerksam und kommentarlos Deine Aufmerksamkeit zu schenken – und damit führt es zur Begegnung mit anderen auf echter Herzensebene.

Der Circleway ist nicht nur ein sehr wertvolles Werkzeug für Gemeinschaften, sondern für jede andere Form von Beziehung zu anderen Menschen.

Andrea Hartl aus Regau, Circle-Way Teacher seit mehreren Jahren
Sonntag 9. Juni 2019 – 09.00 Uhr bis ca. 10.45 Uhr
Österreichisches Waldgarten-Institut, Stadlhof 47, 4600 Wels

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10. Juni – Workshop: Wilde Kräuter verarbeiten

Workshop: Wilde Kräuter verarbeiten und haltbar machen!

Frische Wildkräuter haben die meisten Wirkstoffe. Im Frühjahr und Sommer finden wir sie in Hülle und Fülle, aber auch im Winter brauchen wir darauf nicht zu verzichten. Selbst gesammelt und verwertet sind Kräuter noch wertvoller.

Wie wär‘s mit einem Spitzwegerichöl oder einer Wildkräuterpesto? Hast du auch schon mal von Qxymel oder Kräutersole gehört? Um sich einen Vorrat an Wildkräutern für die kältere Jahreszeit anzulegen lohnt es sich über einige Arten der Haltbarmachung
Bescheid zu wissen. In diesem Workshop erkläre ich dir einige davon. Natürlich wird auch gleich ausprobiert, verkostet und das selbstgemachte mitgenommen!

Auf ein gemeinsames werkeln freut sich

Sabine Haider
FNL Kräuterexpertin aus Scharten

Montag 10. Juni 2019 – 09.00 Uhr bis ca. 10.45 Uhr
Österreichisches Waldgarten-Institut, Stadlhof 47, 4600 Wels

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Permakultur und Architektur am Beispiel von Flaschenfenstern

Flaschenwand am Strohballenrundhaus

Flaschenwand am Strohballenrundhaus

In der Permakultur ist es ganz natürlich Altbaustoffe oder auch Abfälle unserer Konsumgesellschaft wiederzuverwenden. Bastelt man ein wenig an bestehenden Gebäuden bzw. Bauwerken herum, ist es kein Thema Altbaustoffe oder Abfälle zu verwenden. Bei Neubauten mit Professionisten kann es sich dann schon schwieriger gestalten. Autoreifen sind zum Beispiel in Österreich nicht als Baustoff zugelassen, sie werden auch keine Zulassung bekommen, weil die Zementindustrie sie als Energieträger und Zuschlagstoff braucht. Selbst beim Bau von Strohballenhäusern kann es notwendig sein, im Bauplan den Strohballen schlichtweg als „Dämmstoff“ zu bezeichnen.

Flaschenwand am Strohballenrundhaus

Flaschenwand am Strohballenrundhaus

Auch am Gelände des Österreichischen Waldgarten-Instituts haben verschiedenste Altbaustoffe und auch andere Abfälle wieder Verwendung gefunden. Die Wiederverwendung ist auch großes Thema bei unseren 72h Permakultur-Designkursen.

Einwegflaschen stellen einen schönen Baustoff dar, sie können buntes Licht in den Wohnraum lassen, sie können wie ebenso Holzscheite in einer Cordwood-Wand anstatt Ziegelsteinen verwendet werden. Glasflaschen lassen sich mit Mörtel aufmauern oder sie werden in einem Rahmen als Flaschenfenster eingebaut. Flaschen können im Ganzen verwendet werden, schöne Glasbausteine werden aus den Flaschenböden hergestellt in dem mit einer elektrischen Fliesenschneidemaschine mit Diamantscheibe der Flaschenboden abgetrennt wird. Zwei gleich große Flaschenböden werden mit einem Klebeband aneinander gefügt.permakultur architektur Flaschenfenster

In verschiedenen Versuchen mit Lehm-Sand oder auch Lehm-Sand-Stroh Mischungen haben wir in den letzten Jahren herum experimentiert. Was immer zu beachten ist, ist die Feuchtigkeit beim Lehmmörtel. Feuchter Lehmmörtel kann einen Schwund beim Trocknen von über 2% aufweisen. Mehr zum Thema Permakultur und Architektur im Buch „Die kleine Permakultur-Fibel„.

 

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16 . ­ bis 28 . Sept . 2019 ­ Permakultur-Designkurs in Tussy / Frankreich

16 . ­ bis 28 . Sept . 2019 ­ Permakultur-Designkurs in Tussy / Frankreich
16 . à
28 . Sept . 2019 – Cours de design en Permaculture – Tussy / France

Die Permakultur – von permanent agriculture abgeleitet – beruht auf einem Denken in ökologischen Zusammenhängen und Wechselwirkungen, mit dem Ziel, dauerhafte, sich selbst erhaltende Systeme aus Pflanzen, Tieren und Menschen zu entwickeln. Regionale Selbstversorgung beginnt vor der eigenen Haustür und lässt Nahrung für Körper, Geist und Seele wachsen.

La Permaculture – le mot vient de l’agriculture durable- est basée sur une Philosophie dans un contexte et une interaction écologique, qui a pour but de développer des systèmes durables et autonomes de plantes, d’animaux et êtres humains. L’autosuffisance régionale commence avant la porte d’entrée de sa maison et laisse pousser la nourriture pour le corps, l’esprit et l’âme.

Permakultur unterstützt uns dabei, wieder zu ExpertInnen für unser eigenes Leben zu werden. Sie möchte helfen, den achtsamen Umgang mit der Natur, mit den Mitmenschen und mit sich selbst zu leben – und damit Lebensfreude machen!

La Permaculture nous permet de redevenir des acteurs de notre propre vie. Elle veut nous aider à vivre en contact avec la nature, les hommes et avec soir-même en pleine conscience pour stimuler aussi la joie de vivre!

Trainer: Bernhard Gruber und Sieglinde Gruber /Österreich
Entraîneur: Bernhard Gruber et Sieglinde Gruber / Autriche

Organisateur: Centre de ressourcement Lotussy / Tussy
58360 St. Honoré les Bains, France
doris.huberhuber@yahoo.com, +33 780452768

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