9. bis 23. August Lehrgang: Permakultur-Designzertifikatskurs in Wels

Gruppenfoto beim Zertifikatskurs im Sommer 09 in Wels

Gruppenfoto beim Zertifikatskurs im Sommer 09 in Wels

72h Permakultur-Designzertifikatskurs
in Wels / OÖ – Sommer 2015
Permakultur-Projekt Weberhäusl
Termin: 9. bis 23. August 2015

Permakultur als Planungskonzept vereint Ökologie und Ökonomie und gibt uns das Werkzeug für ein resilientes Umfeld in Stadt und Land. Permakultur lehrt uns den achtsamen Umgang mit der Natur, mit unseren Mitmenschen und uns selbst.

Waldgarten des Permakultur-Projektes Weberhäusl

Waldgarten des Permakultur-Projektes Weberhäusl in den Anfängen

Das Permakultur-Projekt Weberhäusl mit seinem ca. 5.000 m² großen und über 20 Jahre alten Waldgarten war bereits 2007 Austragungsort für einen Permakultur-Designzertifikatskurs mit dem Austro-Neuseeländer Joe Polaischer. Nach 4 Jahren Pause gibt es wieder die Gelegenheit vor Ort einen Permakultur-Designzertifikatskurs zu besuchen.

Eine ausführliche Beschreibung mit zahlreichen Fotos ist im Buch "Die kleine Permakultur-Fibel" zu finden

Eine ausführliche Beschreibung mit zahlreichen Fotos ist im Buch “Die kleine Permakultur-Fibel” zu finden

Die Grundlage des Permakultur-Designzertifikatskurses ist das Buch: “Permaculture – a Designerś Manual” oder “Handbuch der Permakultur Gestaltung” – als Kursmanuskript erhält jeder Teilnehmer das Buch “Die kleine Permakultur-Fibel”.

Jeder Teilnehmer plant im Rahmen des Lehrgangs sein eigenes Projekt

Projekt kann sein: Hausgarten, Waldgarten, CSA, Landwirtschaft, Schulgarten, Gemeinschaftsgarten, Dorfentwicklungskonzept, Alternativwährungskonzept, Vertriebskonzept, …

Je nach Entfernung zum Haus kann im Terrassengarten auch intensieves einjähries Gemüse zu finden sein

Je nach Entfernung zum Haus kann im Terrassengarten auch intensieves einjähries Gemüse zu finden sein

Lehrgangsinhalt: Einführung, Bereiche und Geschichte der Permakultur, Ethik der Permakultur, Konzepte im Permakultur-Design, Methoden, Muster und Klimafaktoren im Permakultur-Design, Bäume und ihre Funktion, Wasser im Permakultur-Design, Aquakultur, Boden und Bodenverbesserung, Erdbewegung und Erdarbeiten, Kaltes Klima, Tropen, Trockene Gebiete, Strategien für alternative Nationen, Projektplanung und Projektpräsentation

Veranstaltungsort: Permakultur-Projekt Weberhäusl, Stadlhof 2, 4600 Wels

Ein Permakultur-Designkurs mit vielen praktischen Anleitungen

Ein Permakultur-Designkurs mit vielen praktischen Anleitungen

Kursbeitrag Privatpersonen € 900,- bei Selbstversorgung, ohne Unterkunft.
Kursbeitrag für Mitarbeiter von Unternehmen, öffentlichen Institutionen, Förderungsempfänger, AMS-Maßnahmen udgl. € 1.500,- bei Selbstversorgung, ohne Unterkunft.

Vollverpflegung: € 200,-
Zeltplatz / Person: € 50,-
Standplatz Camper / Person: € 100,-
Matratzenlager / Person: € 150,-

Projektpräsentation der Permakultur-Planung zum Abschluss des Lehrganges

Projektpräsentation der Permakultur-Planung zum Abschluss des Lehrganges

Der Kursbeitrag ist bei Anmeldung zu begleichen. Anmeldung mit Foto, aktueller Postanschrift, Lebenslauf und Motivationsschreiben an bernhard.gruber2@gmx.net

Bei Abmeldung durch Teilnehmer 4 Wochen vor Kursbeginn, werden 50% der Kurskosten einbehalten. Bei Abmeldung 1 Woche vor Kursbeginn und teilnehmerseitigem Nichterscheinen ohne Abmeldung wird der volle Kursbeitrag einbehalten. Ersatzpersonen können vom Teilnehmer genannt werden.

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Das war die Lehmbauwoche 2015

Flaschenwand am Strohballenrundhaus

Flaschenwand am Strohballenrundhaus

Bei der Lehmbauwoche 2015 wurde zum Einstieg um sich mit dem Material Lehm vertraut zu machen gemeinsam urzeitlich Getöpfer. Am Folgetag wurde gemeinsam ein Brotbackofen aus einer Lehm-Sand-Stroh-Mischung gebaut. An den weiteren Tagen wurde am Strohballenrunhaus weitergearbeitet.

In den nächsten Wochen gibt es noch ein paar Brotbackofen Bauworkshops in der Steiermark und in Salzburg.

Vom 9. bis 23. August gibt es einen Permakultur-Designzertifikatskurs bei dem auch ein Brotbackofen gebaut wird.

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Mit viel Freude beim Brotbackofen Bauworkshop in Gaspoltshofen

Brotbackofen gebaut im Workshop mit Bernhard Gruber am Biohof Keindl in Gaspoltshofen

Brotbackofen gebaut im Workshop mit Bernhard Gruber am Biohof Keindl in Gaspoltshofen

Brot selbst backen liegt seit einigen Jahren wieder voll im Trend, doch den besonderen Geschmack gibt nicht nur die liebevolle Zubereitung und die biologischen Zutaten, immer mehr schwören auf einen eigenen mit Holz beheizbaren Brotbackofen.

Der Brotbackofen wird auf eine Form aus Sand aufgebaut

Der Brotbackofen wird auf eine Form aus Sand aufgebaut

Schon vor einigen Jahren war Bernhard Gruber eingeladen, im Spielraum Gaspoltshofen einen Vortrag zum Thema Permakultur zu halten – am Samstag den 6.6. war er von den Grünen Gaspoltshofen auf den Biohof der Familie Keindl eingeladen, gemeinsam mit Interessierten aus der näheren Umgebung einen Brotackofen zu bauen. Auf das vorgefertigte Fundament wurde auf eine Form aus Sand, eine Kuppel aus einer Mischung aus Lehm, Sand und Stroh aufgebaut.

Viele fleissige Helfer werden zum Arbeiten gebraucht

Viele fleissige Helfer werden zum Arbeiten gebraucht

Zu Beginn des Workshops gab es eine theoretische Einführung mit der Geschichte von Brotbacköfen, was ist eigentlich Lehm, was kann ich mit dem Baustoff Lehm machen, wie baue ich konkret einen einfachen Brotbackofen. Nach der Einführung ging es zur Praktischen Umsetzung, Tagesziel war einen Brotbackofen mit einem Durchmesser von 130 cm zu bauen.

Ein wunderschöner Brotbackofen der sich sehen lassen kann

Ein wunderschöner Brotbackofen der sich sehen lassen kann

Während der Lehm mit Sand und Stroh auf einer Plane gemischt und mit Füßen getreten wurde, haben andere Teilnehmer eine passende Sandform vorbereitet. In zwei Schichten wurde einfach vorgefertigte Lehmziegel auf die Form aufgetragen. Bei der geselligen Arbeit war natürlich Zeit, sich nebenbei zu unterhalten, auch wenn das Ganze kein Kinderspiel war.

Nach einer Trocknungszeit steht dann der neue Brotbackofen nach altem Vorbild im Gartenparadies der Familie Keindl zum Backen von Pizza, Brot, Gebäck oder auch Gemüse und Braten bereit. Bernhard Gruber hat über 10 Jahre Erfahrung im Bau von einfachen Brotbacköfen. Seine Tricks verrät er auch im Buch “Die kleine Permakultur-Fibel”.

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Von der Wildblumenwiese und der Hecke

Bei Biobauer Christian Rumplmayer in Loibingdorf / Sippbachzell

Bei Biobauer Christian Rumplmayer in Loibingdorf / Sippbachzell

Permakultur-Designkursteilnehmer besuchen im Rahmen ihrer Ausbildung Wildblumen- und Heckenpflanzen-Vermehrer Christian Rumplmayr Biobaumschule Ottenberg in Sippbachzell.

Openair-Untericht beim Permakultur-Designkurs in Eggendorf

Openair-Untericht beim Permakultur-Designkurs in Eggendorf

Im Rahmen des Permakultur-Designkurses in Modulen, lernen die Teilnehmer von Bernhard Gruber, Permakultur-Designer und Waldgärtner, wie man nachhaltige Lebensräume für Mensch, Natur und beider Zukunft anlegt. Neben praktischer Arbeit im 4 Jahre alten Permakultur-Projekt “Wald-Wasser-Garten Einjoch” in Eggendorf im Traunkreis und theoretischen Unterichtseinheiten meist in freier Natur, werden immer wieder Freunde besucht, die sich selbst auch auf einen zukunftsfähigen Weg gemacht haben.

Im Gewächshaus von Biobauer Christian Rumplmayer

Im Gewächshaus von Biobauer Christian Rumplmayer

Bei der letzten Exkursion durften die Kursteilnehmer Biobauer Christian Rumplmayr in Loibingdorf / Sippbachzell über die Schulter schauen. Er erklärte die Vermehrung von standortgerechten, heimischen Wildblumen und Heckenpflanzen und wieß auf die Notwendigkeit der Erhaltung der Artenvielfalt bei Pflanzen und Insekten hin.

Ganz wichtig ist die genetische Vielfalt

Ganz wichtig ist die genetische Vielfalt

Das Hauptaugenmerk des Biobauern liegt in der Aufzucht der Pflanzen vom Samen und nicht durch Stockteilung oder Stecklingsvermehrung. Er erreicht dadurch eine sehr wichtige genetische Vielfalt, diese Pflanzen sind weniger anfällig auf verschiedenste Umwelteinflüsse.

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Brotbackofen Bauworkshop im Agrarbildungszentrum Altmünster

Brotbackofen Workshop mit Bernhard Gruber im ABZ in Altmünster

Brotbackofen Workshop mit Bernhard Gruber im ABZ in Altmünster

Am 1.6.2015 war Bernhard Gruber, Permakultur-Berater ins ABZ Altmünster eingeladen, mit Schülerinnen und Schülern einen einfachen Brotbackofen zu bauen. Im Vorjahr wurden gemeinsam Solartrockner zum Trocknen von Küchenkräutern gebaut. Die Schüler hatten beim Brotbackofenbauen Gelegenheit, sich mit dem Baustoff Lehm an diesem Tag auseinander zu setzen. Sie wurden fachkundig angeleitet aus Lehm, Sand, Stroh und Wasser einen mobilen Backofen auf Palette zu bauen.

voller Einsatz bei Sonnenschein

voller Einsatz bei Sonnenschein

Der Brotbackofen wird nach altem und bewährtem Vorbild mindestens zwei Stunden beheizt, je nach Holzart wird mehr oder weniger Holz benötigt. Ist die Holzqualität gleich bleibend, kann die benötigte Menge durch abwiegen ermittelt werden. Ist das Feuer niedergebrannt wird die Glut gleichmäßig verteilt und später mit einem Reisigbesen aus dem Ofen gekehrt.

Mit den Füßen wird das Material gemischt

Mit den Füßen wird das Material gemischt

Reste und Asche werden mit einem nassen Tuch heraus gewischt. Nach dem Reinigen kann eine Mehlprobe erfolgen, wird das Mehl in kurzer Zeit schwarz, ist der Ofen zu heiß, mit dem Einschieben des Brotes muss noch gewartet werden. Wird das Mehl braun, passt die Hitze.

Der Plan von Lehrerin Theresia Ruhdorfer ist es, diesen einfachen Brotbackofen für Schulfeste zu verwenden, um darin Pizza zu backen.

Brotbackofen Bauworkshop im Naturpark Attersee/Traunsee

Brotbackofen Bauworkshop im Naturpark Attersee/Traunsee

Bernhard Gruber baute einfache Kochstellen und Backöfen beinahe rund um den Globus, aber genau auch so in den verschiedenen Bundesländer. Am 3. Juli gibt es einen Brotbackofen Bauworkshop bei ihm im Garten, doch zuvor findet dort noch eine internationale Lehmbauwoche statt.

Unterstützt wurde diese Aktion vom Naturpark  Attersee / Traunsee

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Details zur Lehmbauwoch im Wald-Wasser-Garten Einjoch

Cordwoodelement entstanden bei der Lehmbauwoche 2014

Cordwoodelement entstanden bei der Lehmbauwoche 2014

Details zur Lehmbauwoch im Wald-Wasser-Garten Einjoch
4622 Eggendorf im Traunkreis / OÖ

Beim Lehmbauworkshop vom 15. bis 19. Juni 2015 werden wir am ersten Tag mit einer Vorstellrunde und einer Besichtigung der Anlage starten. (wir starten am 15. Juni um 9.00 Uhr – bitte pünktlich erscheinen, Anreise ist am Vortag möglich!) als einfachen Einstieg ins Thema mit dem Material Ton “urzeitlich” töpfern, einfache Fingerschalten und Figuren herstellen, die dann getrocknet und später im Grubenbrand gebrannt werden. Wir werden verschiedene Mischungen für verschiedene Anwendungen
herstellen.

Um mit dem Material Ton vertraut zu werden, werden wir einfache Fingerschalen formen und nach dem Trocknen brennen

Um mit dem Material Ton vertraut zu werden, werden wir einfache Fingerschalen formen und nach dem Trocknen brennen

Wir werden thematisch über die verschiedenen Bauformen von Strohballenhäusern, Lehmhäusern, Stampflehmbau, Lehmleichtbau, Adobe und Earthships sprechen und in den Folgetagen auch am Strohballenrundhaus arbeiten, weitere Putzschichten auftragen, Flaschenfenster bauen, …

Einzelne Abschnitte im Garten wurden von Unkraut befreit und gut gemulcht

Einzelne Abschnitte im Garten wurden von Unkraut befreit und gut gemulcht

Zwischendurch bieten sich Themen wie Terra Preta, Komposttoilette, Wildkräuter verkochen, Heilpflanzen aus dem Garten und der Wildnis , Morgensport mit Sense und Sichel und vieles mehr an.

Arbeiten mit Lehm bereitet Freude

Arbeiten mit Lehm bereitet Freude

Wie angegeben starten wir am ersten Tag um 9.00 Uhr, an den Folgetagen werden wir um 8.00 Uhr beginnen, für die Mittagspause sind 1,5 Stunden geplant und am Abend werden wir bis 17.00 Uhr werken. Zwischendurch bleibt auch immer Zeit um im Naturteich oder im angrenzenden Bach zu baden.

Auch aus Einwegflaschen soll im Strohballen-Bauworkshop Mauerwerk errichtet werden

Auch aus Einwegflaschen soll im Strohballen-Bauworkshop Mauerwerk errichtet werden

Mittags und Abends wird gemeinsam am Solarkocher oder Lagerfeuer gekocht, das was von den Teilnehmern des Workshops mitgebracht wird und auch das was der Waldgarten hergibt! Alternativ gibt es zwischendurch auch die Möglichkeit die Pizzaria im Ort zu besuchen. Ausklang am Abend am Lagerfeuer.

Lehmputz am Strohballenrundhaus

Lehmputz am Strohballenrundhaus

Mitzubringen sind Notizblock, Schreibzeug, Regenbekleidung, Gummistifel, Arbeitskleidung, Taschenlampe, Schlafsack, Unterlagsmatte, Zelt, Musikinstrumente. Und alles was für das eigene Wohlbefinden sonst noch so benötigt wird!

Anreise:
https://permakultur.wordpress.com/bernhard-gruber/anfrahrtsbeschreibung-wald-wasser-garten-einjoch/


Anmeldung für Interessenten ist noch möglich

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Exkursion zum Baumflüsterer im 3 Modul des Permakultur-Designkurses

Bei Ernst Junger im Gewächshaus

Bei Ernst Junger im Gewächshaus

Exkursion zum Baumflüsterer im 3 Modul des Permakultur-Designkurses

Vergangene Tage fand das 3. Modul des Permakultur-Designkurses in Modulen statt. Neben zahlreicher Praxis gab es auch wieder eine Exkursion zu Baumflüsterer Ernst Junger in Dorf an der Pram und zum Strohballenhaus von Franz Hörmanseder in Geboltskirchen.

Geländekontur vermessen mit dem A-Frame

Geländekontur vermessen mit dem A-Frame

Ernst Junger, selbst auch Absolvent eines Permakultur-Designkurse, bewirtschaftet seine Flächen seit Jahren biologisch und ist bekannt für die Vielfalt seiner alten Obstsorten. In Zukunft kann man auch Ernteanteile an Obst und verschiedenen anderen Früchten erwerben.

Die Kursteilnehmer hatten am Nachmittag noch die Gelegenheit, dem Profi beim Bäumeveredeln über die Schulter zu schauen. Es gab natürlich auch noch die Möglichkeit, ausgewählte Pflanzenraritäten zu erwerben.

In der eßbaren Permakultur-Landschaft von Franz Hörmanseder

In der eßbaren Permakultur-Landschaft von Franz Hörmanseder

Auf dem Weg zurück wurde noch Tansania-Experte Franz Hörmanseder in seinem Strohballenrundhaus besucht, in dem er voll zufrieden seit über einem Jahr wohnt. Sein Energiebedarf beträgt 4 Festmeter Holz pro Jahr, da er auch die Energie der Sonne nutzt. Sein Ökohaus steht in Mitten einer eßbaren Permakultur-Landschaft, bewässert wird über mehrere Swales.

Passend zu den Themen Wasser und Boden wurde praktisch mit einem selbst gebauten A-Fram am Hang vermesse und einfache visuelle Bodenproben für den Hausgebrauch durchgeführt.

Die nächste mögliche Teilnahme an einem Permakultur-Designkurs ist im Sommer, vom 9. bis 23. August in Wels, dieses mal in einem Stück – zwei Wochen durchgehend.

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Zweites Modul im Zeichen von Methodik im Permakultur-Design

Zweites Modul im Zeichen von Methodik im Permakultur-Design

Planen und Gestalten nach Mustern der Natur, ein einfaches Permakultur-Design mit Stock und Stein

Planen und Gestalten nach Mustern der Natur, ein einfaches Permakultur-Design mit Stock und Stein

Die vergangenen Tage, vom 20. bis 22. April fand am Permakultur-Projekt “Einjoch” in Eggendorf im Traunkreis das zweite Modul des Permakultur-Designkurses in der Kleingruppe statt. Themen waren Permakultur-Prinzipien und Methodik im Permakultur-Design, des Einfluss des Klimas und Bäume im Permakultur-Design, wie auch Planen und Gestalten nach Mustern der Natur.

Die neue horizontale Wurmfarm

Die neue horizontale Wurmfarm

Gemeinsam wurde aus einer alten Badewanne, Palettenholz und anderen Abfällen eine horizontale Wurmfarm gebaut. In der Wurmfarm werden nicht nur Organische Abfälle von den Würmern zu hochwertiger Erde umgewandelt, es wird auch Wurmtee produziert, der verdünnt als Bio-Dünger verwendet werden kann. In der Wurmfarm vermehren sich die Würmer auch sehr gerne und können dann zum Beimpfen des Kompostes, als Hühnerfutter oder auch als Fischfutter verwendet werden.

Die drei Schwestern - Mais / Bohne / Kürbis werden gepflanzt

Die drei Schwestern – Mais / Bohne / Kürbis werden gepflanzt

Am Mandala-Garten wurden weitere Flächen vorbereitet, gemulcht und mit extensiven Gemüse wie mit ewigem Kohl und Winterheckenzwiebel bepflanzt. Auf einer weiter entfernten Fläche wurden Feldfrüchte wie Mais, Bohne und Kürbis – die sogenannten drei Schwestern angebaut: Der Mais gibt der Bohne die Rankhilfe, die Bohne unterstützt Mais und Kürbis mit Stickstoff. Der Kürbis wiederum schützt den Boden vor zu starker Austrocknung oder auch Erosion.

Das von Hühnern beheizte Gewächshaus im Permakltur-Projekt Weberhäusl am Stadtrand von Wels

Das von Hühnern beheizte Gewächshaus im Permakltur-Projekt Weberhäusl am Stadtrand von Wels

Am Dienstag Abend wurde gemeinsam ein Vortrag von Michael Machatscheck, dem Autor des Buches “Nahrhafte Landschaft” und einiger weiterer interessanten Bücher, zum Thema eßbare Bäume, in der Gärtnerei Schützenhofer in Rohr im Kremstal besucht. Zuvor gab es noch die Gelegenheit den schönen und gut beschilderten Kräutergarten zu besichtigen. Das zweite Modul fand seinen Ausklang mit einem Besuch des Waldgarten von Hans Hermann Gruber, der über 20 Jahre alt ist und ein Kleinod in der Agrar- und Industriewüste der ehemaligen Welser Heidelandschaft darstellt.

Den nächsten Permakultur-Designkurs für Interessierte gibts im Sommer 2015

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Permakultur-Designkurs in Modulen gestartet

Vergangene Woche startete am 8. April das erste Modul vom Permakultur-Designkurs in der Kleingruppe. Gestartet wurde mit Einführung ins Thema Permakultur, der Geschichte, was ist Permakultur, die fünf Säulen der Permakultur, Ethik und Permakultur-Prinzipien und Methoden im Permakultur-Design.

Wie gewohnt ging es natürlich auch gleich sehr praktisch los, Kursteilnehmer bauten eine einfache Komposttoilette, Absenker von Johannisbeere, Stachelbeere und Japanischer Weinbeere wurden gemacht, der Mandalagarten wurd neu eingesät.

Im Sommer 2015 gibt es einen durchgehenden, zweiwöchigen Permakultur-Designkurs, Anmeldung ist bereits jetzt möglich!

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Wildbienen – unsere kleinen Helfer in Natur, Garten und Landwirtschaftung

Bauworkshop Wildbienenhotel

Bauworkshop Wildbienenhotel

Die Wildbienen brauchen unsere Unterstützung mehr den je, denn wir selbst sind auf ihre Hilfe im Garten, in der Natur und auch in der Landwirtschaft angewiesen. Neben unserer Honigbiene sind auch die Wildbienen bedroht, doch da sie für uns keinen Honig sammeln schätzen wir ihre Leistungen viel zu wenig. Wie auch die Honigbiene ist die Wildbiene für die Bestäubung von Bäumen, Sträuchern und verschiedenen weiteren Pflanzen im Garten und in der Landschaft verantwortlich.

Freistehendes Wildbienenhotel

Freistehendes Wildbienenhotel

In Österreich sind bis zu 600 Wildbienenarten bekannt, im Gegensatz zur Honigbiene bilden sie keine Staaten, deshalb werden sie auch oft als Solitärbienen bezeichnet. Artspezifisch suchen sie Ritzen im Mauerwerk, Löcher im Totholz oder auch hohle Gräser zur Eiablage bereits im zeitigen Frühjahr auf. Jedes Ei wir noch mit Pollen und Nektar versorgt bevor der Zugang verdeckelt wird. Im folgejahr verlässt die Jungbiene ihre Zelle nach Ei- und Larvenstadium und der Kreislauf beginnt von forne.

Einfaches Wildbienenhotel für Hausfassade

Einfaches Wildbienenhotel für Hausfassade

Über 70% unserer Blühpflanzen sind auf die Bestäubung von Insekten wie Honigbiene und Wildbiene angewiesen, da sie gemeinsam eine Koevolution durchgemacht haben, das bedeutet dass sie sich zur gleichen Zeit gemeinsam zu dem Lebewesen entwickelt haben, so wie wir sie heute kennen. Durch die Koevolution sind nicht nur Pflanze und Insekt von einander abhängig, auch wir Menschen sind auf die Bestäubung angewiesen. Selbst die Erträge bei typischen Windbestäubern wie unser Getreide erhöhen sich durch die Arbeit von unseren fleissigen Helfern. Wildbienen sind auf eine abwechslungsreiche, vielfältige mit Hecken kleinstrukturierte, biologisch bewirtschaftete Landschaft angewiesen.

Im Workshop kann ein einfaches Wildbienenhotel gebaut werden

Im Workshop kann ein einfaches Wildbienenhotel gebaut werden

Am 17.4. hält Bernhard Gruber in seinem Permakultur-Garten in Eggendorf im Traunkreis ab 14 Uhr einen Workshop zum Thema Wildbienen. Neben theoretischen Informationen wird im Workshop gemeinsam ein großes Wildbienenhotel befüllt und mehrere kleine Wildbienenhotels können gebaut werden. Da der gesamte Workshop im Freien stattfindet ist warme Kleidung und geeignetes Schuhwerk mitzubringen. Gerne kann fotografiert und notiert werden. Akkubohrmaschine, Fuchsschwanz und Baumschere mitbringen. Anmeldung ist erforderlich bernhard.gruber2@gmx.net. Teilnahmebeitrag € 25,-

Bernhard Gruber beschäftigt sich seit einigen Jahren mit ökologischen Themen und gibt seine Erfahrungen im Buch “Die kleine Permakultur-Fibel” weiter.

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