SLOW WORK • KreativWerkstatt 3. – 9. August 2009

22 06 2009

SLOW WORK  •  KreativWerkstatt für Handwerk, Kunst und Zukunftsentwürfe
3. – 9. August 2009 Aschach an der Donau/OÖ  •  Schopperplatz


Eine Woche lang wird der Schopperplatz zu einem Ort schöpferischer Aktivitäten. Wo einst Schiffe gebaut wurden, entstehen  Musikinstrumente und Klanggebilde, Kunst in und mit Natur, Gefäße und  Gebilde aus Ton. In der alten Schmiede werden heiße Eisen geformt, mit  Lehm baut Bernhard Gruber einen Backofen und ein afrikanisches Haus, nach dem Vorbild der Dinka im Südsudan. Den Computer nützen wir als kreatives Werkzeug und an der Drechselbank entstehen aus Holz faszinierende Formen.

Bei diesem Prozess mit Arbeit, Lernen, Spiel und Diskurs entstehen  auch gemeinsame Installationen und Aktionen. Wir werden auch angeregt,  das eigene Tun und unser Verhältnis zur Zeit zu reflektieren und uns  mit der Rolle der Arbeit in unserem Leben und in der Gesellschaft
geistig auseinander zu setzen. Diese Gedanken sollen am Samstag in  einer moderierten »Zukunftswerkstatt« (nach Robert Jungk)  zusammenfließen und daraus Visionen und Perspektiven für die Zukunft der Arbeit entstehen.

Die KreativWoche bietet viel Zeit, bedächtiges Tun im eigenen Zeitmaß zu entwickeln, viel Raum, wo auch Ungeplantes entstehen kann, einen ZeitRaum für Schöpfungen, Begegnungen und Lebenskunst.

Bei den Werkstätten ist die Teilnehmerzahl begrenzt und deshalb eine baldige Anmeldung erforderlich. Besonders günstig ist die Gebühr für  SchülerInnen, StudentInnen, Arbeitslose und PensionistInnen. Das  Rahmenprogramm mit Musik, Filmen, Disco und Gelegenheiten zum  Mitmachen und Gestalten sowie das Abschlussfest am Sonntag sind bei freiem Eintritt für alle BesucherInnnen offen. Auch Angebote für Kinder sind geplant.

Ausführliche Informationen und Anmeldung im Internet unter:  http://slowork.net





Rückblick auf das 4. Österreichische Sozialforum

5 11 2008
Bernhard Gruber am 4. Österreichischen Sozialforum in St. Peter in der Au

Bernhard Gruber am 4. Österreichischen Sozialforum in St. Peter in der Au

Das 4. Österreichische Sozialforum war geprägt von der derzeitigen Finanzkrise, zahlreiche Vorträge und Workshops mit Referenten wie Tobias Plettenbacher von Timesozial, Veronika Spielbichler vom Unterguggenberger-Institut, oder Georg Pleger von der Tiroler Stunde fanden großes Interesse. Natürlich war auch Frithjof Bergmann mit seinem Modell für neue Arbeit ein guter Publikumsmagnet. Die Fülle an Vorträgen machte eine Entscheidung schwer, doch gab es auch zahlreiche Zuhörer beim Vortrag über Permakultur.

Ebenso wie die Weltsozialforen in Porto Alegre, Mumbai und Nairobi und die Europäischen Sozialforen in Florenz, Paris, London und Athen gehört auch das Österreichische Sozialforum (ASF – Austrian Social Forum) allen die an ihm teilnehmen. Alle die nach Alternativen für eine menschen- und umweltgerechtere Zukunft suchen, alle die sich für eine Überwindung von Krieg, Neoliberalismus, Sozialabbau, Hunger, Sexismus und Fremdenfeindlichkeit einsetzen wollen, waren eingeladen, das Sozialforum mitzugestalten, sofern sie sich mit den in der Charta von Porto Alegre verankerten Prinzipien des Prozesses einverstanden erklären. Besonders wichtig war die Akzeptanz unterschiedlicher Standpunkte, die internationale Solidarität sowie die kompromisslose Ablehnung von Krieg und Besatzung zur Durchsetzung politischer Ansprüche. EINE ANDERE WELT IST MÖGLICH

Bernhard Gruber, Veronika Spielbichler vom Unterguggenberger-Institut und Herbert Saufer vom Talente-Tauschkreis

Am ASF 2008: Bernhard Gruber, Veronika Spielbichler vom Unterguggenberger-Institut und Herbert Staufer vom Talente-Tauschkreis Der Krems-Taler

Die aktuelle Finanzkrise zeigt den dringenden politischen Handlungsbedarf, Änderungen am Finanzsystem durchzuführen. Anstatt reiner Symptombekämpfung fordern wir die Unterstützung neuer Geldsysteme auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene als Ergänzung zum bestehenden System, das auf rücksichtslose Gewinnmaximierung, Ausbeutung von Mensch und Natur und auf zerstörerischem Wachstumszwang beruht. Neue Geldformen sollten wertstabil, demokratisch und gemeinschaftsbildend sein und eine nachhaltige und solidarische Wirtschaftsweise fördern“ – so lautet die Zusammenfassung einer Petition an Österreichs politische Entscheidungsträger, welche die Initiative Neues Geld beim Österreichischen Sozialforum von 24. bis 26. Oktober 2008 erstmals öffentlich vorstellte und dafür auch gleich eine Reihe von UnterstützerInnen fand.

Petition Neues Geld





Wochenend-Seminar Permakultur

8 04 2008
Mehr als 70 interessierte Zuhörer bei "Bodenlos überleben in der Stadt"

Mehr als 70 interessierte Zuhörer bei "Bodenlos überleben in der Stadt"

Gerne halte ich für Schulen, Institutionen, Vereine und Interessengemeinschaften ein Wochenend-Seminar.

Möglicher Seminar-Ablauf:

Freitag:

16.00 bis 17.30 Uhr: Vorstellung Teilnehmer im Rahmen eines World-Cafés
19.00 bis 21.30 Uhr: Einstieg ins Thema mit einem Kurzfilm, Geschichte, Definition, Ethik und Gestaltungsprinzipien

Samstag:

8.00 bis 12.00 Uhr: Morgenrunde, einfacher Backofen aus Lehm wird gebaut
13.30 bis 17.00 Uhr: Backofenbau wird fortgesetzt
18.30 bis 21.00 Uhr: Kurzfilm zum Thema Geld, Vortrag Alternative Währungssysteme

Sonntag:

8.00 bis 12.00 Uhr: Morgenrunde, Zonierung, Sektoren und Beispiele für Angewandte Permakultur
13.00 bis 16.00 Uhr: Backofenbau wird fortgesetzt, Abschluss-Runde

Kosten: auf Anfrage, Übernachtung und Verpflegung hat der Veranstalter zu tragen





Workshop – Geld und Alternativen

3 04 2008
In Zusammenarbeit mit dem EZA Fachausschuss der Pfarre Neuhofen organisierte der Talente-Tauschkreis die Veranstaltung "Segen und Fluch des Geldes"

In Zusammenarbeit mit dem EZA Fachausschuss der Pfarre Neuhofen organisierte der Talente-Tauschkreis die Veranstaltung "Segen und Fluch des Geldes"

Gerne halte ich für Schulen, Institutionen, Vereine und Interessengemeinschaften einen Workshop zum Thema Geld mit Schwerpunkt der Talente-Tauschkreis „Der Krems-Taler“, je nach den Anforderungen, tagsüber oder auch am Abend.

Inhalt:Woher kommt unser Geld, Kurzfilm zum Thema Geld, der Versuch mit Schwundgeld in Wörgl, Funktion des Talente-Tauschkreise am Beispiel des „Krems-Talers“, alternative zum Geldsystem, Ziele, Erfahrungsbericht

Kosten: auf Anfrage, Übernachtung und Verpflegung hat der Veranstalter zu tragen

Möglicher Veranstaltungstitel und Bewerbungstext:

Komplementärwährungen und Tauschsysteme zur Belebung der Region

Gerade in dieser Zeit können wir die Auswüchse des Geldes sehr gut miterleben,  so gut sich Geld auch als unverderbliches Tauschmittel etabliert hat, steht auch die Fragen an, können wir gerechte alternativen zu diesem System schaffen. Weltweit sind in den letzten Jahren komplementäre Währungen, teilweise auch staatlich unterstützt entstanden. Viele haben als Vorbild den Versuch mit Schwundgeld in Wörgl, in der Zeit der letzten großen Wirtschaftskrise, den 1930er Jahren.

Der Permakultur-Designer Bernhard Gruber, seit beginn am Aufbau des Talente-Tauschkreises „Der Krems-Taler“ beteiligt, erzählt aus der Praxis des Talente-Tauschens. Vor über vier Jahren wurde in Neuhofen an der Krems dieser Talente-Tauschkreis ins Leben gerufen. Seither werden unter den über 50 Teilnehmern bargeldlos, Dienstleistungen und Waren getauscht. Primär ist der Krems-Taler ein Tauschkreis zur Wiederbelebung der Nachbarschaftshilfe, er kann jedoch auch als eine gewisse Komplementärwährung zum Euro angesehen werden. Also eine Währung die auch in Krisenzeiten bestand hat.





Vortrag Talente-Tauschkreis „Der Krems-Taler“

3 04 2008
In Zusammenarbeit mit dem EZA Fachausschuss der Pfarre Neuhofen organisierte der Talente-Tauschkreis die Veranstaltung "Segen und Fluch des Geldes"

In Zusammenarbeit mit dem EZA Fachausschuss der Pfarre Neuhofen organisierte der Talente-Tauschkreis die Veranstaltung "Segen und Fluch des Geldes"

Gerne halte ich für Schulen, Institutionen, Vereine und Interessengemeinschaften einen Vortrag über unseren Talente-Tauschkreis „Der Krems-Taler“, je nach den Anforderungen, tagsüber oder auch am Abend.

Inhalt: Funktion, alternative zum Geldsystem, Ziele, Erfahrungsbericht

Kosten: auf Anfrage, Übernachtung und Verpflegung hat der Veranstalter zu tragen

Möglicher Veranstaltungstitel und Bewerbungstext:

Vom Talente-Tauschen in Neuhofen an der Krems

Vor über vier Jahren wurde in Neuhofen an der Krems der Talente-Tauschkreis „Der Krems-Taler“ ins Leben gerufen. Seither werden unter den über 50 Teilnehmern bargeldlos, Dienstleistungen und Waren getauscht. Der Permakultur-Designer Bernhard Gruber, seit beginn am Aufbau beteiligt, erzählt aus der Praxis des Talente-Tauschens. Primär ist der Krems-Taler ein Tauschkreis zur wiederbelebung der Nachbarschaftshilfe, er kann jedoch auch als eine gewisse Komplementärwährung zum Euro angesehen werden. Also eine Währung die auch in Krisenzeiten bestand hat.