Rückblick Solidarische Ökonomie Kongress

28 02 2009

Bernhard Gruber, Verein Perma-Norikum und Ing. Gerald Bauer, Permakultur Austria

Bernhard Gruber, Verein Perma-Norikum und Ing. Gerald Bauer, Permakultur Austria

Erfolgreich ist der internationale Kongress „Solidarische Ökonomie“ mit über 800 TeilnehmerInnen zu Ende gegangen. Dieser hat in Wien vom 20. – 22.2.2009 an der Universität für Bodenkultur stattgefunden. In über 120 Programmangeboten (mit workshops, Diskussionen, etc.) wurden Projekte, Unternehmen und Initiativen solidarischen Wirtschaftens vorgestellt, diskutiert und vernetzt. Ziel des Kongresses war es, eine Wirtschaft zu thematisieren, die auf gegenseitiger Unterstützung statt Konkurrenz beruht und die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt stellt. Entstanden ist der Kongress in einem offenen, partizipativen Prozess. Organisiert wurde er von Personen aus den verschiedenen sozialen Bewegungen. (Quelle: www.solidarische-oekonomie.at/)

Bernhard Gruber bei seinem Vortrag über Urbane Permakultur

Bernhard Gruber bei seinem Vortrag über Urbane Permakultur

Auch Bernhard Gruber leistete einen Beitrag mit zwei Vorträgen zum Themenkreis der Permakultur: „Alternativen zur Krise: Mit Permakultur und Subsistenz ein Leben in Fülle“ und „Bodenlos überleben in der Stadt mit Permakultur“. Beide Vorträge waren von sehr großem Interesse gekennzeichnet und regten zur Diskussion an.

Alternativen zur Krise: Mit Permakultur und Subsistenz ein Leben in Fülle

Lange Zeit wurde Permakultur in unseren Breiten zu einer reinen Wirtschaftsmethode in der Landwirtschaft verstümmelt. Die Permakultur bietet jedoch sehr gute, ökologisch tragfähige und ökonomisch nachhaltige Denkansätze für alle Lebensbereiche. Grundlegend gilt, wieder Experte/in über das eigene Leben zu werden und so auch selbstverantwortlich einen Teil zu seiner Ernährung selbst beizutragen.

Mehr als 70 interessierte Zuhörer bei "Bodenlos überleben in der Stadt"

Mehr als 70 interessierte Zuhörer bei "Bodenlos überleben in der Stadt"

Ziele sind: Ressourcen schonen, aktiver Naturschutz, hoher Selbstversorgungsgrad, Selbsteinschränkung, gerechtes Teilen, Regionalökonomien, alternative Währungssysteme, NEIN zu Atomkraft, NEIN zu Gentechnik, regionale-bio-saisonale-faire Ernährung, schließen unterbrochener Kreisläufe, Verwendung nachwachsender Rohstoffe, …

Bodenlos überleben in der Stadt mit Permakultur

Folgt der Finanzkrise eine Wirtschaftskrise, werden die Großstädte mit einer Bevölkerung über 10.000 Einwohner mit Versorgungsengpässen zu kämpfen haben. Wir sollten die derzeitige Krise nutzen und schauen, wo wir in unserem Umfeld etwas ändern können. Es gibt nahezu keine fruchttragenden Bäume mehr, immer mehr Boden wird versiegelt oder verbaut und so für Menschen schwer nutzbar gemacht. An diesem Punkt liefert die Permakultur sehr gute Möglichkeiten, Anbaufläche mit Hilfe von Vertikalen Gärten zu gewinnen.





Bodenlos überleben in der Stadt, 21.2.09 Wien / Boku

16 01 2009
Permakultur-Vortrag mit Bernhard Gruber, am 4. Österreichischen Sozialforum in St. Peter in der Au

Permakultur-Vortrag mit Bernhard Gruber, am 4. Österreichischen Sozialforum in St. Peter in der Au

Folgt der Finanzkrise eine Wirtschaftskrise, werden die Großstädte mit einer Bevölkerung über 10.000 Einwohner mit Versorgungsengpässen zu kämpfen haben. Wir sollten die derzeitige Krise nutzen und schauen, wo wir in unserem Umfeld etwas ändern können. Es gibt nahezu keine fruchttragenden Bäume mehr, immer mehr Boden wird versiegelt oder verbaut und so für Menschen schwer nutzbar gemacht. An diesem Punkt liefert die Permakultur sehr gute Möglichkeiten, Anbaufläche mit Hilfe von Vertikalen Gärten zu gewinnen.

Referat  und anschließende Diskussion mit Bernhard Gruber, Permakultur-Designer und Gründungsmitglied bei Perma-Norikum
Als weiterer Diskussionspartner wird Dr. Knut Berndorfer, Neue Arbeit / Linz zur Verfügung stehen

Zielgruppe: alle Interessierten
Veranstaltungsort: Institut für Bodenkultur / Wien
Veranstalter: Solidarische Ökonomie Kongress
Zeit: Samstag 21.2.2009, 18.00 bis 19.30 Uhr
www.solidarische-oekonomie.at/





Vortrag Vertikale Gärten – Urbane Permakultur

2 04 2008
Bau eines Salatbaumes

Bau eines Salatbaumes

Gerne halte ich für Schulen, Institutionen, Vereine und Interessengemeinschaften einen Vortrag über Vertikale Gärten bzw. Urbane Permakultur, je nach den Anforderungen, tagsüber oder auch am Abend.

Inhalt: Möglichkeiten mit Permakultur in der Stadt, Bezugnahme auf Frithjof Bergmanns Vertikale Gärten im Themenbereich der Neuen Arbeit

Kosten: auf Anfrage, Übernachtung und Verpflegung hat der Veranstalter zu tragen

Möglicher Veranstaltungstitel und Bewerbungstext:

Bodenlos überleben in der Stadt mit Permakultur

Da wo die horizontale Fläche gering ist, gilt es sich Konzepte für die oft ungenützten vertikalen Flächen einfallen zu lassen. Grundsätzlich gibt es in der Permakultur zwei Idealsysteme, der Waldgarten, dem Regenwald mit seinen einzelnen Stockwerken nachempfunden und der Teich. Beide sind 3-Dimensionale Systeme . Der Permakultur-Designer Bernhard Gruber wird eine Einführung zu diesem Thema halten.