In der Permakultur findet man immer Wege, sich teilweise selbst zu versorgen: Fensterbank, Balkon, Terrasse, Dachgarten, Hinterhof. Eine weitere sehr gute Idee, die seit anfang der frühen 70er Jahre um sich greift, ist Guerrilla-Gardening, Anbau auf angeeigneten Flächen, freie Grundstücke, öffentliche Plätze und Parks, Straßenränder, werden von Gemeinschaften bepflanzt und auch beerntet. Da wo die horizontale Fläche gering ist, gilt es sich Konzepte für die oft ungenützten vertikalen Flächen einfallen zu lassen.

Kleiner Guerrilla-Garten ideal genützt, im Fordergrund der Bach und hinten die Mauer
Grundsätzlich gibt es zwei Idealsysteme in der Permakultur, der Waldgarten, dem Regenwald mit seinen einzelnen Stockwerken nachempfunden und der Teich. Beide sind 3-Dimensionale Systeme im Vergleich zu herkömmlichen Getreidefeldern. So wäre ein erster Schritt zu einer dauerhaften Versorgung der Städte, Zier-Bäume und -Sträucher durch fruchttragende zu ersetzen. Auch in einer Baumscheibe kann man das Prinzip des Regenwaldes nachvollziehen und mit verschieden hohen Sträuchern, Stauden und Gemüse bepflanzen. Wo es keine Möglichkeit gibt, Pflanzen in den Boden zu setzen, arbeitet man mit verschiedensten Behältern: Töpfen, Tonnen, Kisten, Wannen, …
Zielgruppe: alle Interessierten, Besucher der Landesgartenschau
Veranstaltungsort: Botanica / Bad Schallerbach
Veranstalter: OÖ. Landesgartenschau Botanica 2009
Zeit: Freitag 21.8.2009
13.30 und 14.30 Uhr

Eine Woche lang wird der Schopperplatz zu einem Ort schöpferischer Aktivitäten. Wo einst Schiffe gebaut wurden, entstehen Musikinstrumente und Klanggebilde, Kunst in und mit Natur, Gefäße und Gebilde aus Ton. In der alten Schmiede werden heiße Eisen geformt, mit Lehm baut Bernhard Gruber einen Backofen und ein afrikanisches Haus, nach dem Vorbild der Dinka im Südsudan. Den Computer nützen wir als kreatives Werkzeug und an der Drechselbank entstehen aus Holz faszinierende Formen.
Bei diesem Prozess mit Arbeit, Lernen, Spiel und Diskurs entstehen auch gemeinsame Installationen und Aktionen. Wir werden auch angeregt, das eigene Tun und unser Verhältnis zur Zeit zu reflektieren und uns mit der Rolle der Arbeit in unserem Leben und in der Gesellschaft
Die KreativWoche bietet viel Zeit, bedächtiges Tun im eigenen Zeitmaß zu entwickeln, viel Raum, wo auch Ungeplantes entstehen kann, einen ZeitRaum für Schöpfungen, Begegnungen und Lebenskunst.
Bei den Werkstätten ist die Teilnehmerzahl begrenzt und deshalb eine baldige Anmeldung erforderlich. Besonders günstig ist die Gebühr für SchülerInnen, StudentInnen, Arbeitslose und PensionistInnen. Das Rahmenprogramm mit Musik, Filmen, Disco und Gelegenheiten zum Mitmachen und Gestalten sowie das Abschlussfest am Sonntag sind bei freiem Eintritt für alle BesucherInnnen offen. Auch Angebote für Kinder sind geplant.










