Permakultur-Designkurs nach dem Curriculum von Bill Mollison

Mit zahlreichen Gruppenarbeiten wird der theoretische Teil aufgelockert
Permakultur ist ein Planungskonzept für einen zukunftsfähigen Lebensstil und das kann in einem zweiwöchigem Permakultur-Designkurs erlebt werden. Dem Designkurs zu Grunde liegt das Universalwerk „Permaculture – A Designers Manual“, seit 2010 gibt es das Buch unter „Handbuch der Permakulturgestaltung“ auch in deutscher Sprache. Nach einer Bestandsaufnahme, wo steht die Gesellschaft, wo stehen wir, werden gemeinsam alle Kapitel des Buchs aufgearbeitet.

Es wird versucht, Permakultur-Designkurse dort abzuhalten, wo auch Permakultur schon gelebt wird und begreifbar ist
Kursinhalte: Geschichte der Permakultur, Ethik, Peak Oil, Klimawandel, Ökologischer Fußabdruck, Prinzipien der Permakultur, Identifizierung von Landschaftsformen, Naturgesetze, Schematik, Klima, Mikroklima, Ressourcen, Recycling, Kreislaufdenken, Ökonomie, Energie, Technologie, Waldgarten, Aquakultur, Tiere in Permakultur, Arbeiten mit Sonnenenergie, Low Tech, Sichtbare und unsichtbare Strukturen, Ökodörfer, Gemeinschaften, Bodenkunde, Erdbewegung, Fruchtbarkeit, Urbanes Design, Strategien für trockene Gebiete, die Tropen, Einführung in die Projektplanung

Der praktische Unterricht wird nach Aktion-Learning-Prinzip gestalte: viele sichtbare Ergebnisse in kurzer ZeitDer praktische Unterricht wird nach Aktion-Learning-Prinzip gestalte: viele sichtbare Ergebnisse in kurzer Zeit
In zahlreichen Gruppenarbeiten und praktischen Übungen werden wichtige Themenkreise vertieft und für jeden begreifbar gemacht. Neben Gemeinschaftssinn, praktischem Denken und Handeln, ist jeder Teilnehmer aufgefordert, sich aktiv am Geschehen zu beteiligen uns sich einzubringen. Jeder Kursteilnehmer arbeitet ab dem dritten Tag an seinem eigenen Projekt, welches am letzten Kurstag öffentlich präsentiert wird. Nach Ethik, Prinzipien und Methodik der Permkultur soll ein Projekt geplant werden und ein Bezug klar erkennbar sein. Die Projektplanung kann Arbeiten vom Hausgarten, über Landwirtschaft, Gemeinschaftsgarten, ökologisches Bauen, Regionalwährung, bis hin zum Regionalmanagementkonzept und Ökodorf umfassen.

Gemeinsam werden auch "Best-Practice" Beispiele besucht um aus Erfahrungen anderer lernen zu können
Die Kursteilnehmer werden dabei unterstützt, wieder Experten über ihr eigenes Leben zu werden. Permakultur bedeutet auch achtsamer Umgang mit der Natur, mit den Mitmenschen und sich selbst. Ein Hauptaugenmerk der Ausbildung liegt auf optimaler Nutzung unserer erneuerbaren Ressourcen gelegt. Reichlich Praxis macht den Permakultur-Designkurs zu einem Erlebnis.

Permakultur-Designkurse werden praxisnah gestaltet und auf die Bedürfnise und Möglichkeiten des Kursortes angepasst
Seit meiner Teilnahme am Permakultur-Designkurs im Ökozentrum von Klosterneustift / Vahrn / Südtirol mit Joe Polaischer im Jahr 2005, hab ich 5 Permakultur-Designkurse organisiert und selbst an 9 Permakultur-Designkursen in Österreich, Deutschland und Tansania unterrichtet. Gerne berate und unterstütze ich Sie in der Organisation und Durchführung eines Permakultur-Designkurses, dabei möchte ich darauf hinweisen, dass ein Jahr Vorlaufzeit eingeplant werden muss. Ich halte den Lehrgang als Einzelperson oder auch im Trainerteam in deutscher Sprache oder auch in Englisch, bei zusätzlicher Übersetzung in andere Sprachen während des Kurses ist mit einem höherem Zeitaufwand zu rechnen.

Gruppendynamische Prozeße werden mit einfachen Übungen unterstützt
Ich empfehle aus gruppendynamischen und wirtschaftlichen Gründen eine Mindestteilnehmerzahl von 12 Personen, auch wenn der Kurs “nur” zwei Wochen dauert, braucht es für Veranstalter und auch für Referenten viel Vorbereitungszeit. Spätestens zwei Monate vor ausgeschriebenem Kursbeginn wird gemeinsam entschieden, ob der Kurs stattfindet, das ist auch der Zeitpunkt, wo an mich eine Vorauszahlung zu leisten ist. Für die richtige Bewerbung des Permakultur-Designkurses und somit die Teilnehmer, ist immer der Veranstalter verantwortlich. Dieses Angebot gilt für NGOs, Bildungshäuser, Seminarzentren, öffentliche Institutionen, Gemeinschaften und auch private Personen.