Der Mandala-Garten

Ein Mandala Garten vereint in sich verschiedene Permakultur Elemente, wie auch sonst liegt der Schwerpunkt bei Mehrjährigen Früchten
Nach dem Vorbild der Natur entwerfen wir Schritt für Schritt ein Plan. Im Mandala-Garten sind verschiedenen Muster wieder zu finden: Spirale, Netz Verästelung, …
Praktisch umgesetzt kann so ein Garten mit ein paar fleißigen Helfern an einem Tag werden. Dabei kommen verschiedene Naturmaterialien zum Einsatz, wie Natursteine, Holz, Weidengeflecht. Auch Abfälle wie Einwegflaschen können sehr gut als Rabatten verwendet werden.
Ursprünglich wurde der Mandala-Garten für die Tropen konzipiert, mit einem Bananacircle in der Mitte und weiters verschiedenen Fruchtbäumen wie Papaya, Mango und Lemone, das ganze eingegrenzt von einer Hecke aus Stickstoffsammlern wie Leucena oder Grevilia Robusta und zusätzlich von einem waagrechten Wasserrückhaltegraben umgeben.

Mandala-Garten in Neumarkt im Mühlkreis, errichtet am Biohof von Sonja und Klaus Erhard
Den Mittelpunkt des Mitteleuropäischen Mandalas bildet eine kleine Kräuterschnecke. Ein Wegsystem mit Schlüssellächern führt durch das Mandala. Beete werden mit Steinen oder geflochtenen Weidenrabatten abgegrenzt. Außen wird eine kleine Hecke aus Beerensträuchern gepflanzt, welche das extensive Gemüse schützt. In jedem Segment werden auch Bohnentips als Rankhilfe errichtet.
Vom Schlüssellochpfad aus werden die Beete bepflanzt und beerntet, so ist darauf zu achten, das die Pflanzen die täglich oder mehrfach wöchentlich geerntet werden in den vorderen Reihen stehen. Knollengewächse wie Kartoff, die auf einmal abgeerntet werden können auch schon außer Reichweite stehen. Der äußere Ring ist mit Beerensträuchern wie Heidelbeere, Moosbeere, Preiselbeere, Jostabeere, Apfelbeere, Stachelbeere, Johannisbeere und Gojibeere bepflanzt.
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