26.10. Probe-Besetzung: Sit-In im Bienenhaus

Der Stein des Anstoßes: Rein rechtlich verhält es sich so, dass eine Bienenhütte zum Halten von Bienen nicht erforderlich ist

Der Stein des Anstoßes: Rein rechtlich verhält es sich so, dass eine Bienenhütte zum Halten von Bienen nicht erforderlich ist

Probe-Besetzung “Sit-In im Bienenhaus” am österreichischen Staatsfeiertag
Permakultur-Projekt Wald-Wasser-Garten Einjoch
4622 Eggendorf im Traunkreis, Unterhueb

Über 400 Menschen aus dem deutschen Sprachraum schickten bereits vergangenen Winter eine Unterstützungserklärung für mein Projekt an die Gemeinde Eggendorf und die Bezirkshauptmannschaft Linz-Land. Durch die email-Flut wurde sogar übers Wochenende der email-Server der Behörde lahm gelegt, doch einlenken gab es seitens der Behörden bis dato nicht. Ich bin wieder mit neuen Strafen konfroniert und gerade aktuell wurden mir Angebote zur Beiseitigung zugesandt.

Gemeinsamer Start in den Tag

Gemeinsamer Start in den Tag

Aus diesem Grund möchte ich am 26. Oktober eine Probe-Besetzung meiner Bienenhütte starten. Um natürlich auch die Energie des Tages zu nützen, würde es mich freuen wenn wir ein Rahmenprogramm zusammen bekommen.

Ein zukunftsfähiges Projekt mit Pioniergeist findet auch großes Interesse bei der Bevölkerung

Ein zukunftsfähiges Projekt mit Pioniergeist findet auch großes Interesse bei der Bevölkerung

Programm:
9.00 bis 10.00 Uhr Begrüßung und Vorstellrunde im Redekreis
10.00 bis 12.00 Uhr Themenblock 1
12.00 bis 14.00 Uhr gemeinsam übern Lagerfeuer kochen und essen
14.00 bis 16.00 Uhr Themenblock 2
16.00 bis 17.00 Uhr Markt des Möglichen, Rundgang übers Gelände
17.00 bis 18.00 Uhr Abschlussrunde im Redekreis

Schlangenförmig windet sich ein Wasserbiotop durch den Waldgarten

Schlangenförmig windet sich ein Wasserbiotop durch den Waldgarten

Mögliche Themen: Ernährungssouveränität, Freihandelsabkommen, Geldwirtschaft, Einfacher Wohnbau, Landreform, Gemeinschaften,

Teilnahme ist kostenlos, bitte Verpflegung und Trinkwasser mitbringen, Hund bitte zu Hause lassen. Anmeldung ist erforderlich!

Bernhard Gruber beschäftigt sich wie sein Vater seit einigen Jahren intensiv mit dem Thema Waldgarten

Bernhard Gruber beschäftigt sich wie sein Vater seit einigen Jahren intensiv mit dem Thema Waldgarten

Kurz zusammen gefasst worum es geht:
In einem international ausgeschriebenen Workshop haben wir im Juni 2012 einen runden Pfahlbau mit Strohballen ausgefacht errichtet. Es besteht keine Verbindung mit dem Boden, es sind 4 Räder, 1 Deichsel und ein 9km Schild montiert, entspricht also einem landwirtschaftlichen Nutzfahrzeug. Weiters hat mein Waldgrundstück eine Sonderkulturwidmung als Waldgarten, da immer wieder Interessierte, Studenten, Schüler ins Schauen kommen ist mein Waldgarten ein Schaugarten, sprich Dauerausstellung. Schaustücke und Schaubuden sind vom Baurecht ausgenommen.

Neben 500 Wildbeerensträuchern, 100 Obstbäumen und 600 Beerensträuchern wurden unzählige weitere Pflanzen gesetzt

Neben 500 Wildbeerensträuchern, 100 Obstbäumen und 600 Beerensträuchern wurden unzählige weitere Pflanzen gesetzt

Im August 2012 wurde mein eingezäuntes Grundstück ohne meinem Wissen und ohne meinem Einverständnis von einem Aufsichtsorgan der Behörde widerrechtlich betreten. Von diesem Aufsichtsorgan wurde dann auch das Verfahren losgetreten. Das ganze Verfahren mit rechtskräftigem Beseitigungsauftrag kann ich nicht anerkennen.

Bernhard Gruber hält seine Bienen in einer Oberträgerbeute

Bernhard Gruber hält seine Bienen in einer Oberträgerbeute

Wozu das ganze?!
Ich arbeite beinahe die ganze Woche vor Ort am Gelände, einige wissen was vor Ort in den letzten 4 Jahren geschehen ist, oder haben sogar auch mitgeholfen. Wer das ganze Jahr in der Natur arbeitet weiss welchen Extremen man oft in der Natur ausgesetzt ist, vom Frost über Dauerregen bis hin zu Hitze und Mückenplage. Ich kann auch nicht täglich mit den Gerätschaften anreisen, die ich und Helfer so im laufe des Tages brauchen. Ich konnte auch schon ein wenig Erfahrung mit der Haltung von Bienen sammeln und die brauchen einen sicheren Platz und für diverse Gerätschaften und Ausrüstung braucht man Stauraum.

Mein Ziel ist es, vor Ort etwas einzigartig schönes zu schaffen, ich will keine Förderungen dafür, aber ich will die Freiheit haben auf meinem Grund und Boden gestalten zu können.

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Fotos vom Brotbackofen bauen am Biohof Leimlehner

Brotbackofen bauen Biohof Leimlehner

Ein transportabler Brotbackofen wurde am Biohof Leimlehner in St. Georgen am Walde gebaut

Fotos vom Brotbackofen bauen am Biohof Leimlehner in St. Georgen am Walde

Am 20.9.2014 baute Bernhard Gruber im Rahmen eines Workshops mit über 25 Teilnehmern einen einfachen Brotbackofen aus Lehm, Sand und Stroh. Organisiert wurde das Projekt vom Biobauern Michel Peireder für die Jugendtankstelle der Mühlviertler Alm. Der Plan von Michael und seinen Freunden ist, ein mobiler Brotbackofen der für private und öffentliche Feste im unteren Mühlviertel ausgeliehen werden kann.

Eine Mischung aus Lehm, Sand und Stroh wird zu Klumpen geformt

Eine Mischung aus Lehm, Sand und Stroh wird zu Klumpen geformt

Zu diesem Zweck wurde in Vorarbeit eine Unterkonstruktion ausgetüftelt und angefertig, auf welche im Workshop ein Brotbackofen aufgebaut wurde. Neben Brot und Pizza kann auch Kuchen im Ofen gebacken, Braten gegarrt und Obst gedörrt werden. Mehr zum Brotbackofen bauen im Buch “Die kleine Permakultur-Fibel” Seite 104 bis 111.


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Pilzzucht in Bezug auf Permakultur

Shiitake Pilze haben den Vorteil, dass sie keinen Bodenschluss brauchen

Shiitake Pilze haben den Vorteil, dass sie keinen Bodenschluss brauchen

Pilzzucht in Bezug auf Permakultur

In der Permakultur geht es darum, einen zukunftsfähigen Lebensstil zu kreieren und durchaus auch einen Beitrag zur eigenen Versorgung mit Lebensmitteln zu leisten.

Sind auch oft die Flächen begrenzt, so gibt es zahlreiche, einfache Möglichkeiten am Fensterbrett oder am Balkon Küchenkräuter, Salate und Gemüse in Töpfen, Containern und anderen Behältnissen zu ziehen. Der nächste Schritt wäre dann, sich an einem Gemeinschaftsgarten oder auch Kartoffel- bzw. Krautacker zu beteiligen. Alles was sich aus zeitlichen und räumlichen Ressourcen nicht ausgeht, kann über Foodcoops (gemeinschaftlich werden regionale, biologische Lebensmittel organisiert und verteilt), CSA (Community Supported Agriculture = man erwirbt Ernteanteile aber auch Ernteausfälle) oder ähnliche Verteilernetzwerke von regionalen, saisonalen, biologischen Lebensmittel, abgedeckt werden. Kernpunkt ist, dass wir die Lebensmittelversorgung wieder zurück zu den Menschen und somit auch den Lebensmittelanbau und die Veredelung wieder zurück in die Städte bringen und Kooperationen zu stadtnahen Bauern schaffen müssen.

Der Shiitake Pilz ist ein hochwertiger Speisepilz aus China der bei uns leicht gezüchtet werden kann

Der Shiitake Pilz ist ein hochwertiger Speisepilz aus China der bei uns leicht gezüchtet werden kann

Essbare Pilze erweitern den Speiseplan und lassen sich je nach Anforderung auf die Gegebenheiten abstimmen. In der Stadt lassen sich Pilze im Kellerabteil, im Hinterhof oder auch am schattigen Balkon, auf Substraten wie Kaffeesatz, Altpapier oder Karton ziehen. Am Land können die Stallungen von ehemaligen Schweine- oder Geflügelmastbetrieben verwendet werden, da einerseits der Fleischkonsum verringert werden muss, aber auch die Tiere ihrem Wesen entsprechend in der Natur gehalten werden. Pilze eignen sich auch besonders gut in Waldgärten, Pilz sind nicht nur die Zähne der Natur, sondern stellen auch die Verbindung bzw. Interaktion zwischen verschiedenen Pflanzen her, so sagt man auch den Pflanzen nach, dass sie über das Mycel kommunizieren.

Baumstämme mit Pilzbrut beimpfen: Hartholzbaumstämme werden mit Löchern versehen, mit Pilzbrut beimpft und versiegelt

Baumstämme mit Pilzbrut beimpfen: Hartholzbaumstämme werden mit Löchern versehen, mit Pilzbrut beimpft und versiegelt

Gerade im Waldgarten spielen Symbiosepartner, Biodiversität, Multifunktionalität und Lücken in Raum und Zeit zu nutzen eine wichtige Rolle. Zum Beispiel wirft die Erle für uns keine nutzbaren Früchte ab, sie sammelt aber mit Hilfe von Knöllchenbakterien an ihren Wurzeln Luftstickstoff und unterstützt damit auch umliegende Pflanzen in ihrem Wachstum. Braucht zum Beispiel der Apfelbaum nebenan den Platz, wird die Erle entnommen und der Stamm kann mit Pilzbrut beimpft und in Folge Träger für hochwertige Speisepilze werden, anstatt die mindere Holzqualität für Energiegewinnung zu nutzen. Mit bedacht versucht man in der Permakultur mit dem geringsten Aufwand das bestmögliche Resultat zu erzielen, so werden Abfälle wieder zu Rohstoffen und unterbrochene Kreisläufe wieder geschlossen.

Mehr zum Thema Permakultur im Buch „Die kleine Permakultur-Fibel“ erschienen im Eigenverlag von Bernhard Gruber, (Buch 160 Seiten, Hardcover, Recyclingpapier, Fadenbindung) oder beim nächsten Permakultur-Designkurs

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Buchverpackung avanciert zum Kunstprojekt

Permakultur Buch

Altpapier wird zum Verpackungsmaterial des Buches “Die kleine Permakultur-Fibel” von Bernhard Gruber

Buchverpackung avanciert zum Kunstprojekt

Um mein Buch ” Die kleine Permakultur-Fibel ” für den Leser kostengünstig versenden zu können, suchte ich eine umweltschonende Möglichkeit. Da schreib ich ein Permakultur-Buch, lasse es in Österreich auf Recycling-Papier drucken, verzichte auf Beschichtungen und auf die Zelufanierung und soll dann das Buch in ein Noppenkuvert stecken?!

Die Aufgabenstellung: Ein Buch dass ein Plädoyer für einen zukunftsfähigen Lebensstil sein soll, energie-, CO²- und allgemein Rohstoffschonend verpacken.

Die Aufgabenstellung: Ein Buch dass ein Plädoyer für einen zukunftsfähigen Lebensstil sein soll, energie-, CO²- und allgemein Rohstoffschonend verpacken.

Auch wenn ich irgendeine umweltschonende Verpackung genommen hätte, so würde ich immer noch Müll produzieren, so kam ich dann nach einer ergebnislosen Suche zum naheliegenden Entschluß, das Buch kurzerhand in Altpapier zu verpacken. Da sitzt man dann bei Tisch, hat einen Stapel Altpapier vor sich und denkt sich, irgendwie könnte es mehr sein, Bilder die sprechen, Botschaften senden, oder auch ein Gesamtbild das in alle Winde zerstreut wird.

Mit diesem Buch möchte ich einen einfachen Einstieg für interessierte Menschen ins Thema Permakultur bieten. Es soll keine wissenschaftliche Abhandlung sein, es soll vielmehr animieren, sich in Folge mit einzelnen Themen näher auseinander zu setzen. Weitere Infos zum Buch.

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Letzte Chance auf geförderten Permakultur-Designkurs

Permakultur unterstützt uns Kreisläufe zu schließen

Permakultur unterstützt uns Kreisläufe zu schließen

Letzte Chance auf geförderten Permakultur-Designkurs

In den vergangenen Jahren kamen zahlreiche Teilnehmer an Permakultur-Designkursen in den Genuss einer Förderung durch die österreichische Landwirtschaftskammer, dass soll sich in Zukunft ändern, es wird ab 1. Jänner 2015 keine Förderung mehr geben.

Aus Kübeln und Petflaschen wird ein einfacher vertikaler Garten gebaut

Aus Kübeln und Petflaschen wird ein einfacher vertikaler Garten gebaut

Neben den großen Agrarsubventionsbeziehern wie namhafte Energiedrinkhersteller und Fruchtsaftproduzenten, hatten auch Nicht-Landwirte/Innen die Möglichkeit, für die Teilnahme an einem Permakultur-Designkurs eine Agrar-Förderung in der Höhe bis zu 66% zu beziehen. Die aktuelle Förderperiode läuft mit 31. Dezember 2014 aus, in Zukunft ist die Teilnehmerförderung an Permakultur-Ausbildungen nicht mehr vorgesehen, so die oberösterreichische Landwirtschaftskammer.

Permakultur bedeutet auch vorhandene Ressourcen zu verwenden

Permakultur bedeutet auch vorhandene Ressourcen zu verwenden

Auch der bestehende Fördertopf ist in Oberösterreich schon erschöpft, doch dürften in anderen Bundesländern noch Mittel zur Verfügung stehen. Voraussetzung ist, das Kurse und Lehrgänge noch 2014 abgeschlossen werden. Wer also noch in den Genuss einer solchen Förderung kommen möchte, sollte sich rasch in seinem Bundesland bei der zuständigen Landwirtschaftskammer erkundigen.

Wichtig ist auch der achtsame Umgang mit der Natur

Wichtig ist auch der achtsame Umgang mit der Natur

Ab 10. September bis 7. November 2014 gibt es noch die Chance an einem Permakultur-Designkurs in Modulen mit Bernhard Gruber teilzunehmen. Jeder Teilnehmer erhält ein Zertifikat, welches ihn zum Studium der Permakultur an der Permakultur-Akademie im Alpenraum bzw. an der Deutschen Permakultur-Akademie berechtigt.

Alle weiteren Details zur Teilnehme und zur Anmeldung

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15.8. Exkursion Waldgarten / Wels und Eggendorf

Waldgärten sind hochproduktive dreidimensionale Systeme, die alles was der Mensch zum Leben braucht bereit stellen

Waldgärten sind hochproduktive dreidimensionale Systeme, die alles was der Mensch zum Leben braucht bereit stellen

Exkursion Waldgarten – erlebe die Artenvielfalt auf zukunftsfähiger Bodenkultur!

Am 15. August 2014, laden Hans Hermann Gruber und Bernhard Gruber in ihre Waldgärten ein. An diesem Tag können zwei verschiedene Waldgärten in unterschiedlichen Stadien besichtigt werden. Beide Waldgärten können in Eigenanreise besucht werden, sie liegen 20 Fahrminuten mit dem Auto von einander entfernt.


Am Fuße des Kilimanjaro in Tansania, errichteten die Chagga nach dem Vorbild des tropischen Regenwaldes ein sehr gut ausgetüfteltes Waldgartensystem

Am Fuße des Kilimanjaro in Tansania, errichteten die Chagga nach dem Vorbild des tropischen Regenwaldes ein sehr gut ausgetüfteltes Waldgartensystem

Waldgärten sind in den verschiedensten Kulturkreisen als Notwendigkeit und Überlebensstrategie entstanden. Bekannt sind Waldgärten hauptsächlich aus Gebieten wie Nikaragua, Indien, Sri Lanka, Vietnam, Nigeria, Kongo und Tansania.

In einem Waldgarten geht es grundsätzlich darum, auf kleiner Fläche alles Lebensnotwendige zu produzieren: Lebensmittel, Viehfutter, Medizin, Energieholz und Bauholz. Waldgärten sind auf lange Sicht tragfähig, verschmutzen nicht und beuten auch den Boden nicht aus. Das Vorbild eines Waldgartens ist der tropische Regenwald, in unseren Breiten könnte man sich den Waldgarten als Niederwald vorstellen, jedoch zu beachten ist, dass wir in unseren Breiten eine viel geringere Sonneneinstrahlung haben und so auch mit anderen Pflanzabständen arbeiten müssen, in den Randbereichen und zwischendurch können sich immer wieder größere Bäume finden.


Die Anfänge des Waldgarten im Permakultur-Projekt Weberhäusl in Wels liegen vor über 20 Jahren

Die Anfänge des Waldgarten im Permakultur-Projekt Weberhäusl in Wels liegen vor über 20 Jahren

14.00 Uhr: Waldgarten Weberhäusl in Wels
Hans Hermann Gruber, Stadlhof 25, 4600 Wels
Hans Hermann ist seit Anfang der 1990er Jahre dabei, einen Waldgarten nach den Prinzipien der Permakultur und nach Vorbild von Robert Hart zu gestalten. Im Waldgarten Weberhäusl wurde unter anderem im Jahr 2006 der Verein Perma-Norikum ins Leben gerufen, 2007 mit dem Austroneuseeländer Joe Polaischer ein Permakultur-Designkurs abgehalten, 2009 fand hier das erste Training for Transition in deutscher Sprache in Österreich statt.

Unkostenbeitrag € 10,- / Person
bitte keine Hunde mitbringen!
Anmeldung erforderlich


 

Ein zukunftsfähiges Projekt mit Pioniergeist findet auch großes Interesse bei der Bevölkerung

Ein zukunftsfähiges Projekt mit Pioniergeist findet auch großes Interesse bei der Bevölkerung

16.30 Uhr: Wald-Wasser-Garten Einjoch in Eggendorf
Bernhard Gruber, Unterhueb ,4622 Eggendorf im Traunkreis
Bernhard Gruber besucht seit 2009 mehrfach die Waldgärten der Chaggas am Fuße des Kilimanjaro, eine weitere Projektreise führte ihn zum Studium der Waldgärten ins Hochland von Kandy in Sri Lanka. Inspiriert von seinem Vater und von tropischen Waldgärtn arbeitet er selbst am Aufbau seines Waldgartens in Eggendorf im Traunkreis.

Unkostenbeitrag € 10,- / Person
bitte keine Hunde mitbringen!

Ausklang am Lagerfeuer möglich, dazu Verpflegung und Musikinstrumente mitbringen!

Anmeldung erforderlich
Anfahrtsbeschreibung Wald-Wasser-Garten Einjoch

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Beim Permakultur-Netzwerktreffen Bayern 2014

Beim Permakultur-Netzwerktreffen Bayern 2014

Permakultur-Netzwerktreffen Bayern in den Herrmannsdorfer Landwerkstätten

Permakultur-Netzwerktreffen Bayern 2014 in den Herrmannsdorfer Landwerkstätten

Vor nun schon wieder 5 Jahren hoben Permakultur-Aktivisten aus Bayern gemeinsam mit Mitgliedern des Vereins Perma-Norikum das Permakultur-Netzwerk-Bayern aus der Taufe. Das Netzwerk soll den Rahmen für Interessierte bieten, sich zu vernetzen und sich auszutauschen. Da ich mit einigen Leuten des Netzwerkes freundschaftlich verbunden bin und ich auch aus meiner kleinen eigenen Welt wieder einmal raus wollte, nützte ich die Gelegenheit am 2. August 2014, mich mit Freunden zu treffen und andere Permakultur-Aktivisten kennen zu lernen. Natürlich präsentierte ich auch in diesem Kreis mein Buch “Die kleine Permakultur-Fibel“.

Für die Symbiotische Landwirtschaft in den Herrmannsdorfer Landwerkstätten war Sepp Holzer vor über 20 Jahren ideengeber

Für die Symbiotische Landwirtschaft in den Herrmannsdorfer Landwerkstätten war Sepp Holzer vor über 20 Jahren ideengeber

Ausgerichtet wurde das Treffen von Annette Holländer und Hans Sondermeier, die in Baier, südöstlich von München ihren Garten des Lebens haben und auch in der Umgebung zahlreiche Schulprojekte in Sachen Permakultur betreuen. Für die Organisation war Hannelore Zech, vom Mienbacher Waldgarten in Niederbayern, verantwortlich.

Dem Engagement von Annette und Hans war es zu verdanken, dass das Treffen im Kinderdorf der Herrmannsdorfer Landwerkstätten stattfinden konnte. In einer zweistündigen Führung wurde der ökologische Schweinemastbetrieb und die Symbiotische Landwirtschaft besichtigt. Im Anschluss wurde gemeinsam Mittag gegessen und bei einem großen Redekreis hatte noch jeder die Gelegenheit sich und seine Projekte kurz vorzustellen.

Anton Zech stellt die Bienenkugel vor

Anton Zech stellt die Bienenkugel vor

Neben Annette, Hans und Hannelore waren noch weitere Protagonisten wie Anton Zech, der das Imkern in der Bienenkugel an Interessierte weitergab, Markus Gastl vom 3-Zonen Garten Hortus Insectorum, Rainer Maier ehemaliger Betreiber der Symbiotischen Landwirtschaft und Permakultur-Aktivist der ersten Stunde in Oberbayern und auch Karin Frank aus dem Chiemgau, Impulsgeberin zahlreicher Gemeinschaftsgärten im Chiemgau, Salzburgerland und Tirol, dabei.

Abschluss im Garten von Annette Holländer und Hans Sondermeier (vlnr.: Annette Holländer, Karin Frank, Bernhard Gruber und Markus Gastl)

Abschluss im Garten von Annette Holländer und Hans Sondermeier (vlnr.: Annette Holländer, Karin Frank, Bernhard Gruber und Markus Gastl)

Für die meisten fand das Netzwerk-Treffen seinen Ausklang im Garten von Annette und Hans, ich hatte noch die Gelegenheit den Dorfgarten in Piesenhaus, nahe Bernau am Chiemsee mit Karin Frank zu Besuchen. Karin ist gemeinsam mit Dorfbewohnern die Begründerin diese phantastischen Garten, der mit seinen Riesenkohlköpfen und anderem üppigen Gemüse Besucher aus Nah und Fern anlockt. Auf 1.500 m² werden hier auf einem Kornkreise nachempfundenen Fläche Gemüse, Salate und Kräuter angebaut.

In einem Jahr soll wieder das nächste Permakultur-Netzwerktreffen in Bayern statt finden, Interessierte können sich schon jetzt bei Hannelore Zech vormerken lassen.


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2. Lehmbauwoche 2014

Eine einfache Cordwood-Wand im Strohballenhaus

Eine einfache Cordwood-Wand im Strohballenhaus

2. Lehmbauwoche 2014

Vom 28.7. bis 1.8.2014 fand am Permakultur-Projekt Wald-Wasser-Garten Einjoch in Eggendorf im Traunkreis die 2. Lehmbauwoche 2014 statt. Einige Interessierte aus Nah und Fern folgten wieder dem Aufruf von Bernhard Gruber.

Teilnehmer waren mit viel Eifer und Kreativität dabei

Teilnehmer waren mit viel Eifer und Kreativität dabei

Vor über zwei Jahr wurde in einem Workshop ein spiralförmiges Strohballenrundhaus gebau, seither kommen immer wieder Interessierte um mit Alterantiven Baustoffen wie Lehm oder Stroh Erfahrung sammeln zu können.

Im Rahmen der zweiten Woche wurde an der Aussenwand eine weitere Putzschicht aufgetragen und im Inneren des Strohballenrundhauses wurde mit dem Bau vom Kompostklo begonnen. Flaschenfenster zieren die Wände.

Weitere Termine folgen bzw. Voranmeldung oder individuelle Termine möglich

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2. OÖ Permakultur-Festival 2014 – Eggendorf im Traunkreis

Auch dieses Jahr ist der Biohof Ortner in Eggendorf im Traunkreis, in Oberösterreich wieder Austragungsort des Permakultur-Festival von Perma-Norikum

2. OÖ Permakultur-Festival – Eggendorf im Traunkreis
16. bis 19. Juli 2014

Auch dieses Jahr sind wieder der Biohof Ortner der Familie Schachner in Eggendorf im Traunkreis (Nähe Wels) und der Wald-Wasser-Garten „Einjoch“ von Bernhard Gruber Austragungsort für das Permakultur-Festival des Vereins Perma-Norikum.

Zahlreiche Workshops, interessante Abendveranstaltungen, leckeres vegetarisches Essen und ein großes Abschlussfest sind auch für dieses Mal wieder geplant.

Die Infrastruktur des Hofes läßt nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zu, daher bitte rechtzeitig anmelden. Anmeldeschluss 30. Juni! Reihung nach Anmeldung bei Martin Hartl.

Alle weiteren Details

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Abschluss Permakultur-Designkurs in Modulen

Permakultur-Designkurs in Kleingruppe im Wald-Wasser-Garten Einjoch

Permakultur-Designkurs in Kleingruppe im Wald-Wasser-Garten Einjoch

Abschluss Permakultur-Designkurs in Modulen

Von Februar bis Juni 2014 lief der erste Permakultur-Design-Zertifikatskurs in Modulen in Kleingruppe am Permakultur-Projekt Wald-Wasser-Garten Einjoch, in Eggendorf im Taunkreis.

 

Abschluss mit Projektpräsentation und Zertifikatsverleihung

Abschluss mit Projektpräsentation und Zertifikatsverleihung

Für den einen oder anderen aus der Kleingruppe war der Anfang eine Herausforderung, denn es war nötig, sich aus der Komfortzone zu begeben. Theoretischer Unterricht bei Minusgraden ums Lagerfeuer gekauert im Februar bis hin zu praktischen Arbeiten im Garten bei tropischer Hitze, umgeben von Stechmücken im Juni. Gekocht wurde was die Wildküche hergab, ergänzt wurde der Speiseplan mit regionalen biologischen Lebensmitteln und was die Teilnehmer so mitbrachten wurde geteilt.

Praktische Arbeiten im Waldgarten, vom Baumveredeln, Heukartoffel, Schichtmulchbeet, Kompost, Terra Preta, bis hin zu Gemüse, Kräuter, Beerensträucher pflanzen und Arbeiten am Strohballenhaus

Praktische Arbeiten im Waldgarten, vom Baumveredeln, Heukartoffel, Schichtmulchbeet, Kompost, Terra Preta, bis hin zu Gemüse, Kräuter, Beerensträucher pflanzen und Arbeiten am Strohballenhaus

Grundlage des Permakultur-Designkurses ist das Handbuch der Permakultur-Gestaltung von Bill Mollison, wobei theoretisch und auch praktisch die Kapitel Ethik, Gestaltungsprinzipien, Methodik, Klima, Boden, Erdarbeiten, Wasser, Aquakultur, Klimazonen im Design und Alternativen für die Zukunft behandelt werden.

Exkursionsziel, Gemeinschaftsgarten von Biogärtner Matthias Weber in Vorchdorf

Exkursionsziel, Gemeinschaftsgarten von Biogärtner Matthias Weber in Vorchdorf

Neben einer Exkursion zum Waldgarten von Hans Hermann Gruber in Wels, gab es auch eine Exkursion in den Gemeinschaftsgarten von Matthias Weber in Vorchdorf und zu den Urbangardenern Sonja Tobin und Gerhard Wiener, vom Himmlischen Garten in Linz.

Lehmputz am Strohballenrundhaus

Lehmputz am Strohballenrundhaus

Bernhard Gruber organisiert und unterrichtet Permakultur-Designkurse seit 2007 in Österreich, Deutschland, Tansania, Tansania und El Salvador. Auch im Herbst 2014 gibt es wieder einen berufsbegleitenden Permakultur-Kurs in der Kleingruppe

Ein Permakultur-Design-Zertifikatskur spiegel die ganze Bandbreite der Permakltur und ist der ideale Einstieg in das Thema. Weitere Infos


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